Da es im Zusammenhang mit dem Bewertungssystem des Flash
anscheinend zu einigen Mißverständnissen gekommen ist,
hier eine kurze Erklärung, die in dieser Hinsicht Klarheit
verschaffen sollte:
Das Bewertungssystem im Flash besteht aus einer Skala von 0 bis 15
Punkten, die an die Schulnotengebung der gymnasialen Oberstufe
angelehnt ist.
Dies bedeutet im einzelnen:
0 Punkte = ungenügend
1 Punkt = mangelhaft -
2 Punkte = mangelhaft
3 Punkte = mangelhaft +
4 Punkte = ausreichend -
5 Punkte = ausreichend
6 Punkte = ausreichend +
7 Punkte = befriedigend -
8 Punkte = befriedigend
9 Punkte = befriedigend +
10 Punkte = gut -
11 Punkte = gut
12 Punkte = gut +
13 Punkte = sehr gut -
14 Punkte = sehr gut
15 Punkte = sehr gut +
Wie man hieraus schon ersehen kann, ist dieses Punkte-System keine
lineare Abfolge, sondern entspricht eher einer auf der Seite
liegenden Parabel-Hälfte. (Zur Verdeutlichung: 20% entsprechen
immer noch 0 Punkten, 50% ergeben 5 Punkte und nur 99-100% gibt die
Höchstpunktzahl von 15 Punkten...)
Die Heftromane werden im Flash grundsätzlich nur im Vergleich
mit der eigenen Reihe bewertet. Es ist z.B. durchaus möglich,
daß ein schlechterer Vampira-Roman nur 5 Punkte erreichen kann,
ein guter Sinclair-Roman jedoch 14 Punkte. Dies ist jedoch nicht etwa
ein Zeichen dafür, daß der Vampira-Roman nun schlechter
gewesen wäre als der Sinclair, da ein Qualitätsvergleich
zwischen beiden Serien keinesfalls stattfindet.
Würde man die Serien untereinander vergleichen, müßte
man sie auch in Relation zu den Taschenbüchern und Hardcovern
setzen, was allein schon vom unterschiedlichen Aufbau von Heftromanen
und Taschenbüchern nicht möglich ist. (Und in letzter
Konsequenz müßte man die Heftromane in Relation zu den
Werken von Goethe oder Shakespeare setzen. Was dann wohl für
Bewertungen dabei herauskommen würden?!?)
Auch sei noch erwähnt, daß die Heftroman-Rezensenten im
Flash durch die Bank weg auch Fans der von ihnen rezensierten Serie
sind, wodurch natürlich die Bewertung ein wenig subjektiv
getrübt ist.
Die subjektive Trübung trifft natürlich auch auf die
anderen Rezensionen (Taschenbücher, Hardcover, Comics usw.) zu,
jedoch sind diese Bewertungen insgesamt allgemeingültiger zu
sehen und stehen in Relation zueinander.
(Damit wir uns nicht falsch verstehen: Hiermit soll auf keinen Fall
ausgedrückt werden, daß Heftromane "minderwertigere"
Literatur seien als Taschenbücher. Sie folgen nur anderen
Gesetzen der Literatur.)
Ich hoffe, daß etwaige Mißverständnisse in dieser
Hinsicht nun beseitigt sind.