Eine Boeing
747 (Jumbo) überfliegt gerade das Bermuda-Dreieck, als der
Käptn einen Scherz darüber macht. (Hier irrt sich C. W.
Bach zum erstenmal, denn er spricht von vier Personen im Cockpit,
aber die älteren Jumbos haben nur drei Cockpitplätze, die
neueren sogar nur noch zwei. Außerdem lachen nur drei der
Mitglieder der Besatzung, was nicht weiter verwunderlich ist,
schließlich lacht man ja über einen solchen Scherz nicht
selber...) Dies hätte er mal besser nicht getan, denn kurz
darauf spielen sämtliche Instrumente verrückt. (Auch hier
ein schöner Satz: "Der Kompaß zeigte alle möglichen
Richtungen an." Dies tut ein Kompaß eigentlich immer,
außer vielleicht oben und unten, aber dafür ist er
schließlich da! Hier hätte man besser geschrieben: "Der
Kompaß kreiselte wie verrückt." Kleinkrämerei, ich
weiß, aber was sein muß, muß sein! (* Dann schau
Du Dir bitte auch mal einen der etwas moderneren Flugzeugkompasse an.
Die sind etwas anders aufgebaut als das Dir bekannte alte Gerät,
weshalb ich Deine Formulierung geändert habe. Heike) Und
dann natürlich wieder dieses Un-Wort 'klappte' im selben
Absatz.) Plötzlich befindet sich eine weitere Person im Cockpit,
eine ziemlich unheimliche Gestalt dazu, die sich dem Käptn
bemerkbar macht, indem sie ihm auf die Schulter tippt. (Auch hier
wieder gleich mehrere Bachsche Irrungen: "Plötzlich tippte ihm
eine eiskalte Hand auf die Schulter. Als sich der Captain umschaute,
sah er die Horrorgestalt vor sich!" 1. Bei einem leichten Antippen
bemerkt man nicht, daß eine Hand eiskalt ist (* ...und
daß es überhaupt eine Hand ist... ;-) Heike)
(Außer man ist an betreffender Stelle nackt!) Klingt aber gut!
2: Beim Umschauen sieht man jemanden hinter sich! 3.
Die Horrorgestalt??? Es folgt erst danach eine Beschreibung,
also müßte es eine Horrorgestalt heißen. Das
wäre anständiges Deutsch, etwas, was C. W. Bach aber nicht
kann. Siehe auch 'tippte'!) Ein Horrorwesen mit einem Gesicht wie
eine Kreuzung zwischen Skelettfratze und Clownsgesicht, angetan mit
einem schwarzen, innen roten Umhang und ausgerüstet mit
Messerhänden (Freddy Krueger läßt grüßen,
aber uns C. W. dachte wohl eher an Edward, denn er redet im weiteren
Roman größtenteils von Scherenhänden. Ja, was denn
nun? Messer an den Fingern sind keine Scheren!) Außerdem hat
diese Gestalt ein Digitalzeichen auf der Brust! (Was zum Henker (aus
verständlichen Gründen will ich hier etwas anderes nicht
nennen) ist ein Digitalzeichen??? (* Keine Ahnung. Vielleicht
meint uns' C. W. eine Digitaluhr? Oder ein Binärzeichen? Oder
vielleicht auch so eine Art Display mit Leuchtziffern? Heike)
Aber wenigstens ein tolles Wort, wenn auch ohne jede Bedeutung
<g>) Als sich der Käptn (ihr merkt schon, ich folge nicht
den Regeln Bachs, schließlich ist dies ein deutscher Roman)
lautstark beschwert, wird er von dem Wesen getötet, das sich als
Stratophanus vorgestellt hatte. Währenddessen gelingt es dem
Funker, einen Funkspruch abzusetzen, der immerhin im Tower empfangen
wird. (Und hier der nächste grobe Bruch: In diesem Funkspruch
geht es um mehrere Personen, eine davon weiblich. Bisher tauchte
allerdings nur Stratophanus auf; die weibliche Person lernen wir (und
auch die Cockpitbesatzung) erst später kennen...) Kurz danach
verschwindet die Maschine vom Radarschirm...
Zwischenspiel: Mark Hellmann sitzt im Fernsehstudio bei RIAS-Berlin
(Wieder ein Fehler: Dies ist nämlich kein Fernsehsender, sondern
eine reine Produktionsstätte. Die einzigen Sender von RIAS gehen
über Radio. Und diese Show ist LIVE!), um in einer Talkrunde zum
Thema Störtebekers Schatz mitzuwirken. (Hier wird es extrem
übel, denn auf nur zwei Seiten sind insgesamt fünf Verweise
auf ältere Hellmänner vorhanden. Diese Hinweise
beschränken sich allerdings nicht - wie bisher üblich - auf
ein "(siehe MH xx)" mitten im Text, sondern enthalten auch noch den
jeweiligen Hefttitel in Fettschrift. Außerdem ernennt er
den Butler aus dem Titanic-Band (MH 14) zu Seth-Suchos Butler und
schreibt dieses Wort (Butler) auch noch kursiv.) Doch
während der Talkshow leuchtet Marks Siegelring plötzlich
auf. Im Publikum befindet sich Mephisto, getarnt als unscheinbare
Frau. (Auch hier eine wunderschöne Stelle: "Seine glühenden
Augen schickten mir eine Botschaft. Hallo, Mark Hellmann,
lautete sie. So sieht man sich wieder." Was Augen doch nicht
so alles sagen können...) Von der (sehr hübschen)
Moderatorin nach seinem leuchtenden Ring befragt, flirten die beiden
ein wenig (der Ring wirkt immer noch auf Frauen), während Tessa
zu Hause tobt. (Da diese Passagen natürlich in Ichform
geschrieben sind, frage ich mich dann doch, woher Mark
Hellmann das nun wieder weiß!) Auch Mannenköpper, das
Schwert Störtebekers, im Besitz von Hellmann, befindet sich im
Studio. Zu gerne würde Hellmann es in eine magische Waffe
verwandeln und damit auf Mephisto losgehen, befürchtet jedoch,
sich zu blamieren. Doch als das Publikum Fragen stellen darf und
Mephisto dies weidlich ausnutzt, um uns' Mark ein wenig zu
provozieren, geschieht genau dies... (Auch hier mehrere Fehler: 1.
Mark aktiviert seinen Ring an seinem Hexenmal. Vor laufenden
Kameras??? Knöpft er das Hemd auf, oder was??? 2. Kurz vorher,
bei einer Rückerinnerung Hellmanns, hat er folgende Antwort
Mephistos im Kopf: "Du weißt doch, wie ich heiße, du
Lügenverbreiter." Sollte es hier nicht heißen "der
Lügenverbreiter"??? Nun gut, auch Hellmann lügt hin und
wieder...) (* Was, nur hin und wieder??? Ich hatte eher den
Eindruck, fast nur... Heike)
Während die Boeing, von fremden Mächten gesteuert, einem
unbekannten Ziel entgegenstrebt, versuchen zwei (natürlich
kubanische - hurra, wieder ein Klischee) Luftpiraten, die Maschine zu
entführen. (Ausgerüstet sind diese übrigens mit
Waffen, die aus einem Plastikmaterial bestehen, welches die CIA erst
vor kurzem entwickelte. Sehr, sehr unlogisch...) Doch da enttarnt
sich einer der weiblichen Passagiere als zum Volk der Streamer
gehörig, dem auch Stratophanus angehört, und bringt die
beiden kurzerhand um. Vorgestellt hat sich diese Dämonin mit den
rotgeschminkten Lippen (alle Streamer schminken sich die Lippen rot,
aber keiner weiß warum. Sehr, sehr unlogisch.) als Aeolia. Nach
einer Bekanntgabe von Stratophanus per Lautsprecher steht
plötzlich ein achtjähriges Mädchen auf und legt sich
mit der Dämonin an. Eine Stewardeß wirft sich dazwischen,
und Wunder über Wunder, beide überleben. (Sehr, sehr usw.
usw.)
Mark Hellmann hat sich doch nicht so mit Mephisto angelegt, wie er
eigentlich wollte. Statt dessen legen die beiden erst einmal ein
gedankliches Plauderstündchen ein. (Hierbei denkt uns' Mark:
"Eine Weile hatte ich ihn für den Allergrößten des
Höllenadels gehalten, [...]" Nun, dies dürfte
Mephisto eigentlich immer noch sein...) Nach der Show begeben sich
Moderatorin und Gäste noch in ein Lokal, wo diese und Hellmann
sehr heftig flirten. Doch der Wunder kein Ende, Mark Hellmann lehnt
ein sehr offensichtliches Angebot der Moderatorin ab. Als er in sein
Hotel zurückkehrt, wartet dort schon Pit Langenbach auf ihn, der
ihn nach Amerika schickt, um dort die Vorfälle um den gestern
verschwundenen Jumbo aufzuklären, denn Mark Hellmanns Ruf ist
bereits bis in die USA gedrungen. Sofort bricht Mark auf.
Mannenköpper hätte er gerne mitgenommen, doch dieses hat
die Moderatorin, und Mark müßte es persönlich
auslösen...
Der Jumbo hat seine Bestimmungsort erreicht, die Heimat der Streamer
in der Exosphäre. (Auch hier wieder Fehler: 1. Man betrachtet im
Cockpit die Umgebung durch die großen Frontscheiben. Nun
ist ein Jumbo kein Bus, die Größe dieser Scheiben ist etwa
vergleichbar mit der Größe einer normalen
Autowindschutzscheibe. Allerdings sitzt man im Auto dieser Scheibe
etwas näher... 2. Man schaut sich um. Aus dem Cockpit eines
Jumbos hat man allerdings keinen besonders großen Blickwinkel.
(* Sehr richtig - einen noch viel kleineren als im Auto!
Heike) 3. Die Exosphäre befindet sich in einer Höhe
zwischen fünfhundert und eintausendfünfhundert Kilometer.
Ersteres stimmt, aber dummerweise hat die Exosphäre keine klare
Begrenzung nach oben. 4. Im All herrscht eine Temperatur von -230
Grad. Ohne eine Angabe, nach welchem System, ist dies eine
Winkelangabe.) Streamer brauchen die Lebensenergie der Menschen, um
ihr Reich zu erweitern. In dieser Welt integriert sind die Gesichter
früherer Opfer. (Während der Beschreibung der Welt der
Streamer, auf die ich hier nicht im Detail eingehen möchte,
erfahren wir mal so ganz nebenher, daß Stratophanus und Aeolia
Geschwister sind.)
Mark Hellmann ist glücklich im Land der unbegrenzten
Möglichkeiten, genauer gesagt in Miami, angekommen. Dort wird er
sogleich von einem CIA-Agenten in Empfang genommen, der, schon wieder
ein Wunder, Gedanken lesen kann. Dieser schleust Mark in die Streamer
Church ein, eine Sekte, die dadurch auffiel, daß ihre
Mitglieder immer wieder Gegenstände von im Bermuda-Dreieck
verschwundenen Schiffen und Flugzeugen verkauften. Mark gibt sich
dort als Franzose aus, der in Frankreich eine Filiale der Sekte
eröffnen will. Die CIA hat vorher den echten Kontaktmann
abgefangen. Als Mark einem Gottesdienst der Sektierer beiwohnt, soll
ein abtrünniges Mitglied der Gemeinde der Dämonin Aeolia
geopfert werden, die durch eine Art Dimensionstor zur Versammlung
erschienen ist. Mark will und kann dies natürlich nicht
zulassen. Beim folgenden Kampf gegen Aeolia gehen der Altarraum,
einige Sektenmitglieder und auch Aeolia in Flammen auf. Schwer
verletzt kann Aeolia entkommen, die Sektenmitglieder werden
verhaftet. (Auch hier erfahren wir wieder einige Ungereimtheiten. So
kann Mark zum Beispiel über Internet die Festplatte seines
Vaters abfragen, Frauen (in diesem Fall das vorgesehene Opfer) duzen
ihn sofort, und Hellmann ist ein Übermensch, der es nicht nur
mit drei Männern gleichzeitig aufnimmt, sondern sich auch noch
die Zeit nimmt, erst einmal das unschuldige Opfer zu befreien, bevor
er sich eine brennende Kutte vom Leibe streift.) (*
Kaltblüter? ;-) Heike)
Zwischenspiel: Im Berg Exos opfert Stratophanus inzwischen einige
Leute aus der Boeing, als seine Schwester schwer verletzt auftaucht.
Sofort schwört er Rache...
Als Mark Hellmann zusammen mit dem CIA-Agenten den Sektenraum
untersucht, zieht Stratophanus ihn durch das Dimensionstor in sein
Reich. Sofort nutzt Hellmann seine Chance und erschießt (mit
geweihten Silberkugeln) mehrere Streamer, darunter auch Aeolia.
Anschließend handelt er mit Stratophanus ein Geschäft aus:
Für die Freigabe des Jumbos wird er sich Stratophanus zum Kampf
stellen, der seine Schwester retten will. (* Wie, hatte Markie die
denn etwa nicht tödlich erwischt? Heike) Der Kampf soll
während des Rücktransportes auf dem Jumbo stattfinden.
Stratophanus läßt sich darauf ein, und so wird es auch
gemacht. Trotz großer Probleme schafft es Hellmann,
Stratophanus zu besiegen und anschließend den Jumbo, mit ein
wenig Schützenhilfe aus dem Tower, sicher zu landen. (Was
für ein Supermann. Daß er siegt, glaube ich ja noch, aber
daß er einen Jumbo landet??? O-Ton Hellmann: "Es war reine
Nervensache.") Nun hat er nur noch ein Problem: Mannenköpper
muß ausgelöst werden...
Ich glaube es nicht, ein Hellmann, in dem Hellmann nicht bu...
(Sorry, der Jugendschutz!) (* Da dieses Wort auch noch eine
andere, etwas harmlosere Bedeutung haben kann, ist der Jugendschutz
dafür noch nicht zuständig. ;-) Aber wenn Du es nicht so
gemacht hättest, dann hätte ich es wahrscheinlich
zensiert... >:-))) Heike) Das ist ja noch nie dagewesen - und
definitiv das Beste am Roman. Und an Gelegenheiten hätte es
nicht gefehlt. Ansonsten: Nette Grundidee, aber das war es auch
schon. Zu viele unnütze Nebenhandlungen, zu viele Fehler, und
dann die Zeit: Erst verschwindet der Jumbo, und zwei Tage später
kommt Hellmann in die USA, wo er dann abends die Begegnung mit
Stratophanus hat. Und dieser hat erst ein paar wenige Leute in seine
Welt integriert, obwohl dies höchsten fünf Minuten
dauert... (Sehr, sehr usw. usw.)
Mark wird allmählich vom Frauenhelden zum Superhelden, was C. W.
Bach auf der Leserseite auch noch schade findet. (* Wie kann der
nur? Gerade da müßte der Jugendschutz einschreiten, gerade
da...! Heike) Mir gefällts, auch wenn Hellmann doch ein
bißchen zu super ist. Aber besser so als immer diese
Sexspielchen...
Fazit:
Mark Hellmann könnte langsam gefallen, wenn man endlich einmal
die Stories ein wenig logischer aufbauen würde. Außerdem:
Die Streamer sind noch nicht vernichtet, nur ihr Anführer.
Wartet da etwa eine Fortsetzung auf uns??? Also, CeeWee, lern'
anständiges Deutsch, informiere dich besser - und belege endlich
einen Kurs, um einen besseren Stil zu finden. Vielleicht bekommst du
dann wieder einmal mehr als 0 Punkte. Geschafft hast du es ja
schon ein paarmal... (* Das war er nicht bewußt, das war
sein zweites Ich - oder auch sein drittes - oder viertes? Ist ja
furchtbar, diese multiple Schizophrenie... >;-) Heike)