Perry Rhodan-Infothek

1) PR-Romane bald online erhältlich?
2) Traversan-Buchausgabe - Band 1 im April
3) Transgalaxis sorgt für Verwirrung
4) Die Lausbiber kommen...

1) PR-Romane bald online erhältlich?

Auf den PR-Internet-Seiten ist seit kurzem eine Umfrage im Gange, mit der VPM herausfinden möchte, ob es eine mögliche Akzeptanz der Leser für eine Online-Ausgabe der wöchentlichen Heftromane gibt. Diesbezügliche Planungen laufen offensichtlich schon, da man auch konkrete Angaben über das Projekt macht. So sollen die Hefte z.B. in einem HTML-ähnlichen Format bereitstehen, das nur von einem speziellen Programm gelesen werden kann, und pro Roman ca. 1/2 MB umfassen (also etwa soviel wie eine Flash-Ausgabe im e-mail-Abo).
Insgesamt ist ein solcher Schritt sicherlich abzusehen gewesen, da der Heftroman-Markt allgemein stagniert und man neue Absatzwege erkunden muß. Da der letzte Versuch bei Bastei, mit den Taschenheften eine neue Form zu etablieren, fehlgeschlagen ist, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der erste Verlag ernsthaft über eine zusätzliche Verbreitung der Romane über das Internet nachdenkt. (Immerhin laufen ähnliche Bestrebungen in dieser Richtung auch schon mit dem „RocketBook“ u.a. für allgemeine Romane.)
Allerdings beweisen die Verlagsoberen auch wieder eine recht seltsame Weltanschauung, wenn man im Fragebogen dann bezüglich des Preises die vier Möglichkeiten „weniger bezahlen als am Kiosk“, „genausoviel bezahlen wie am Kiosk“, „mehr bezahlen als am Kiosk“ und „nur mehr bezahlen als am Kiosk, wenn zusätzliche Inhalte beiliegen“ anbietet. Immerhin spart der Verlag nicht nur die Druckkosten, sondern auch gleich noch die Prozente für die Grossisten, so daß schon bei der zweiten Möglichkeit (gleicher Preis) ein dickes Plus für den Verlag dabei herausspringt.
Abgesehen davon, daß ich persönlich mir bei einem Online-Angebot der Romane dieses wohl zulegen würde, würde ich allerdings als Sammler sicherlich auch noch zu den Heften selber greifen - schließlich läßt sich für meinen Geschmack auf Papier einfach wesentlich besser lesen als auf den Bildschim...
Die Fragebogen-Aktion läuft übrigens noch bis zum 30.04.99 und ist als kleiner Anreiz mit einer Verlosung versehen. Es dürfte interessant sein, zu erfahren, wie die Befragung denn nun ausgehen wird...

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2) Traversan-Buchausgabe - Band 1 im April

Klammheimlich in der Auflistung der Preise der Verlosung bezüglich der „Romane-Online-Umfrage“ versteckt befindet sich noch eine weitere Info: Im April wird der erste Band der Buchausgabe des ATLAN-Traversan-Zyklus bei Weltbild erscheinen, die ja zur Zeit schon den Thoregon-Zyklus ins Hardcover übertragen. Band 1 des Zyklus wird übrigens auch eine CD-ROM beiliegen, über deren Inhalt leider noch nichts Näheres bekannt ist.
Der Schritt zu einer Buchausgabe des Atlan-Kurzzyklus war ja eigentlich zu erwarten - nur die Geschwindigkeit, mit der dies jetzt geschieht (die ersten Heftromane des Zyklus sind gerade mal ein halbes Jahr alt), ist doch etwas überraschend; ebenso wie die Tatsache, daß hierüber noch keinerlei andere Ankündigungen zu lesen waren und auch in den Heften noch keine Werbung hierfür aufgetaucht ist. Dies legt den Schluß nahe, daß die Entscheidung hierzu recht schnell und plötzlich gefallen ist...

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3) Transgalaxis sorgt für Verwirrung

Der Leser des aktuellen Transgalaxis-Katalogs konnte dieser Tage recht erstaunt in selbigem im Bereich PR-Taschenbücher lesen, daß diese zwar eingestellt wären, ab "in der zweiten Jahreshälfte" wiederkommen sollen.
Was auch immer Transgalaxis mit dieser Meldung bezwecken will (ob sie eventuell nur dazu dient, die Abonnenten bei der Stange zu halten oder welcher Grund auch immer), ist derzeit unbekannt. Fakt ist jedoch, daß es zur Zeit keinen offiziellen Nachfolger für den Burgschmietverlag gibt, bei dem die PR-TBs zuletzt erschienen. Zwar such man auch in der PR-Redaktion durchaus nach einer Möglichkeit, da man die Reihe nicht so einfach sterben lassen möchte, doch gibt es noch keinen konkreten Namen - und der Termin "zweite Jahreshälfte" wird mit absoluter Sicherheit nicht eintreten, sollte es irgendwann doch noch zu einer (natürlich wünschenswerten) Fortsetzung der Serie kommen.
Ärgerlich ist diese Falschmeldung dann auch nicht nur für den Leser, sondern auch für die Redaktion, auf deren Rücken dann die Nachfragen ausgetragen werden und bei der die Beschwerden eintreffen, wenn in der zweiten Jahreshälfte kein neues PR-TB erscheint. Das hätte man doch eigentlich vermeiden können...

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4) Die Lausbiber kommen...

Noch unter anderem Titel wurde das Buch für die Kleinen und Junggebliebenen ab 7 Jahren ja schon vor geraumer Zeit angekündigt. Und im Mai ist es dann tatsächlich soweit, daß es auf den Markt kommt.
Zum Inhalt des Kinderbuchs gab Klaus Bollhöfener jetzt folgendes bekannt:

"Was Mausbiber so alles anstellen, ist allgemein bekannt. Zwar sind die gerade mal einen Meter großen Burschen nicht ganz so talentiert wie der Multimutant Gucky, aber zu Schabernack sind sie stets aufgelegt. Schließlich verfügt jeder aus der munteren Rasselbande über eine Mutantengabe: Manche können Gedanken lesen, andere sind begabte Telekineten und können mit ihrer Gedankenkraft Gegenstände bewegen.
Im 25. Jahrhundert wohnen über zwei Dutzend Mausbiber auf dem Mars; dort gab ihnen Perry Rhodan eine neue Heimat. Daß es ihnen nicht zu langweilig in der kleinen Kolonie wird, dafür sorgen die fröhlichen Gesellen mit allerlei Streichen von selbst...
Interessant wird die Sache allerdings, als ausgerechnet der selbsternannte Admiral Gecko versucht, aus dem Haufen junger Mausbiber eine Armee von Raumlandesoldaten zu formen. Der Ärger ist da schon vorprogrammiert, denn natürlich hassen die jungen »Lausbiber« nichts mehr als Disziplin. Und als Admiral Gecko auch noch eine Armee aus »Heinzelrobots« aufstellt, ist das Chaos auf dem Mars nicht mehr fern..."

Das durchgehend vierfarbig illustrierte Buch mit dem Titel "Lausbiber-Alarm" wurde von dem Kinderbuch- und SF-Autoren Andreas Findig verfasst und von Reinhard Habeck (besser bekannt als "Rüsselmops") mit Illustrationen versehen. Im Mai 1999 wird es für DM 19,80 in die Buchläden kommen.

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Winfried Brand

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