Info zur Rezi Mark Hellmann 19:
Natürlich will Stratophanus seine Schwester rächen und nicht retten! Sorry, war ein dummer Vertippser von mir.
Ritchie Eberle
Februar
1998. Während der olympischen Spiele von Nagano wird ein
Eiskunstläufer von einem Werwolf-Samurai angefallen. Doch der
Vorfall wird vertuscht bzw. den japanischen Behörden nicht
richtig bekannt, denn der Eiskunstläufer schweigt.
November (1998?). Nach dem Training im Stadion fährt Mark
Hellmann erst einmal zu Tessa, um sich noch ein wenig Vergnügen
zu gönnen. (An einer Stelle heißt es hier doch glatt, Mark
Hellmann hätte neben anderen Gegnern auch schon Lucifuge
Rofocale gegenübergestanden. Schade nur, daß dieser
Dämon und oberste Höllenboß bisher nur namentlich
erwähnt wurde. Was der Hellmann doch für ein
Gedächtnis hat...) Doch Tessa ist nicht allein, bei ihr hat sich
Dr. Armadur (siehe MH 13, aber da wollte Tessa schon nichts mehr mit
ihm zu tun haben) zu einem Schäferstündchen eingefunden.
(Vielleicht sollten sich die diversen C. W. Bachs mal untereinander
austauschen <ggg>) Mark schmeißt diesen aus der Wohnung
und seine Kleider aus dem Fenster, worüber Tessa nicht gerade
sehr erfreut ist. (Warum eigentlich? Laut MH 13 war der Mann sowieso
kein guter Liebhaber!) Als sich Mark bei seinem Freund Pit per
Telefon ausweint, reibt dieser noch Salz in die Wunde. Nach einer
nicht besonders angenehmen Nacht (kein Wunder - uns Mark
muß allein schlafen) geht Hellmann erst einmal im Stadtpark
joggen. Bei dieser Gelegenheit wird er von einem Werwolf angegriffen,
kann sich aber ganz gut seiner Haut erwehren. Daraufhin erhält
er Applaus von Mephisto, der den Werwolf erst einmal in die
Hölle schickt, um dann sogleich unseren Helden folgen zu lassen.
Mark landet in der Spinnenhölle (siehe auch MH 7), wo Umas
Mutter schon auf ihn wartet...
Zwischenspiel: Ein junges Pärchen, das es wegen fehlender
Örtlichkeit mitten im Wald im Käfer treiben
möchte (und wieder ein Klischee, aber auch ein Kompliment: Zum
erstenmal taucht in einem Hellmann EIN VERHÜTERLI auf (auch
Kondom genannt)), wird von einem Werwolf überfallen und
getötet.
Mark hat ein wenig Probleme. Viele Spinnen sind des Hellmanns Tod,
zudem klebt er auch noch am Netz fest und kann sich nicht
losreißen. Schnell verwandelt er, praktisch wie er ist, ein
paar alte Knochen früherer Opfer mittels seines Ringes, den er
vorher an seinem Hexenmal aktivierte (Rennt dieser Mensch denn immer
mit nacktem Oberkörper herum???) in magische Waffen, befreit
sich mit einer Kraftanstrengung und räumt erst einmal
kräftig auf. Schließlich kann er, stark geschwächt
durch das Spinnengift, mit Hilfe seines Ringes entkommen. (McGyver
hat sein Taschenmesser, Hellmann hat...) In höchster Not ruft
Mark seinen Freund Pit zu Hilfe (Schwachfug, warum schreibt er nicht
einfach mit seinem Ring Heilung auf seinen Körper?
(Ja, ja, der fehlende Austausch!)), der auch sofort mit einem Notarzt
anrückt und Mark ins Krankenhaus schaffen läßt.
Bereits am nächsten Tag verläßt Mark das Krankenhaus
und zieht sich zu seinen Eltern zurück. Dort erfährt er
durch Pit Langenbach vom Auftauchen eines Werwolfes in Berlin.
Hellmann würde am liebsten sofort losfahren, doch Pit und Marks
Eltern überreden ihn, noch einen Tag zu warten.
Spät am Abend erhält Mark einen Anruf von Tamara
Hösch, einer Eisläuferin, die wir schon aus dem ersten
Absatz kennen. Sie war nämlich in Nagano die Partnerin des
Eiskunstläufers, der vom Werwolf gebissen wurde, was uns
Mark natürlich (leider - sonst wäre der Band nämlich
schneller zu Ende) noch nicht weiß. Als sich Tamara und Mark
abends im Café Kranzler treffen, fällt ihnen ein
kräftig gebauter Japaner auf, der sie zu beobachten scheint.
(Ich weiß, was ihr jetzt denkt, das habe ich nämlich auch
gedacht!) (* Nur daß Suko eigentlich ein Chinese ist -
und kräftig gebaute Chinesen wie Japaner eigentlich ziemliche
Mangelware sind, sieht man von Sumo-Ringern u.ä. einmal ab...
>:-))) Heike) Dummerweise überfällt der Werwolf
gerade in der Nähe ein paar Straßendirnen (auch hier
wurden wieder kräftig Klischees verbraten). Natürlich
greift Mark sofort ein, aber während der Verfolgungsjagd krallt
sich der Werwolf Tamara. Da greift jedoch der geheimnisvolle Japaner
ein, er befreit Tamara. Der Werwolf flüchtet, weiterhin gefolgt
von Hellmann und Polizeistreitkräften. In einem Hochhaus kann
Mark den Werwolf stellen. Bei dem anschließenden Kampf auf der
Dachterasse stürzt der Werwolf in die Tiefe; Hellmann kann sich
gerade noch festhalten. (Dreimal dürft ihr jetzt raten, wer der
Werwolf war. Natürlich Tamaras Partner.) Die Leiche des jungen
Mannes (er hat sich natürlich zurückverwandelt, eigentlich
sicheres Indiz dafür, daß ein Werwolf tot ist) wird ins
Leichenschauhaus gebracht, und der geheimnisvolle Japaner stellt sich
Hellmann endlich vor. Er ist Mitglied eines (japanischen)
(* Ach nee??? :-) Heike) Geheimbundes, der das Böse
bekämpft. Und er weiß, daß sich der Samurai-Werwolf
in Berlin aufhält...
Als Mark Hellmann abends in sein Hotelzimmer zurückkehrt, wartet
dort schon Tessa auf ihn, um sich mit ihm zu versöhnen. (DAS
brauche ich hier wohl nicht näher zu erläutern!) Als die
beiden am nächsten Abend gemütlich Essen gehen, erhält
Tessa einen Anruf von Armadur. Dieser berichtet, daß die Leiche
des Werwolfes aus der Pathologie verschwunden ist, und macht mit
Tessa ein nächtliches Date im Park aus. Doch Mark Hellmann
bleibt in der Nähe, sehr zu Tessas Glück, denn Armadur ist
inzwischen ebenfalls ein Werwolf. Hellmann kann ihn allerdings ohne
Probleme töten. (Auch ein Hellmann kann mal
profimäßig arbeiten!)
Als Tessa und Mark am nächsten Vormittag Tamara beim Training
zusehen, ist auch der Japaner anwesend. Aus diesem löst sich
plötzlich der Samurai-Werwolf, den er unbemerkt mit sich trug,
und greift Tamara an. Hellmann kann sie jedoch in letzter Sekunde
retten, und der Werwolfs-Dämon verschwindet.
Später erhalten Mark und Tessa eine Nachricht von dem Japaner.
Böses ahnend, begeben sich beide sofort zum genannten
Treffpunkt, wo sie ihn tot vorfinden. Mittels seiner magischen
Fähigkeiten zwang er den Werwolf-Samurai, in seinen Körper
einzudringen, und brachte sich dann selber um. (Ach, so einfach geht
das?!?) Doch noch ist ein Werwolf auf freiem Fuß - und damit
Tamara in großer Gefahr. Doch Mark Hellmann kann in letzter
Sekunde eingreifen, Tamara retten und den Werwolf zur Strecke
bringen. (Leichen pflastern seinen Weg!)
Die Leserseite: Nun, im Großen und Ganzen eigentlich diesmal in
Ordnung.
Fazit:
Ein Roman, der überraschte. Wenig Fehler, wenn auch immer noch
die üblichen Klischees, keine allzu schlechte Story, die
natürlich besser ausgearbeitet hätte sein können, und,
ein Novum bei MH, endlich wird unserer Jugend auch einmal gezeigt,
daß es auch mit Kondomen geht. (Was für Mark Hellmann
natürlich nicht zutrifft, sonst hätte er ja welche in
seinem Einsatzkoffer. <ggggggg> (Oh Gott, hoffentlich habe ich
unseren Lieblingsautoren jetzt nicht auf dumme Ideen gebracht...))
(* Wieso dumme Ideen? So ein Einsatzkoffer soll
schließlich jede Menge praktische Dinge sowie Hilfsmittel
für Ernst- und Notfälle enthalten... äähhh... ;-)
Heike) So ein nicht mal extrem schlechtes Machwerk ist dann auch
immerhin mal 5 Punkte wert.