Professor Zamorra

Band 647: „Die Haut des Vampirs“

Surinam, Südamerika.
Tief im Dschungel lebt die Vampir-Rasse der Asemas unter ihrem Führer Mazku. Das Besondere an ihnen ist, daß sie sich ihrer Haut im wahrsten Sinne des Wortes entledigen können; dann ist ihre Körperfarbe weiß. Diese Haut ist aber auch ihr größter Schwachpunkt, da deren Zerstörung die des Trägers nach sich zieht, weswegen die Asemas sie bei ihren Raubzügen gut verstecken.
Das Ziel der Asemas ist es, ihren ewigen Todfeind, den Goldenen Jaguar, zu töten und ihren Machtbereich zu erweitern.
Gleichzeitig sind da die MÄCHTIGEN, jene uralte Rasse aus den Tiefen des Alls, die auf der Suche nach einem neuen Stützpunkt auf der Erde sind. Da eine Hand die andere waschen kann, wird man sich schnell einig...
Wie es der Zufall will, sind Robert Tendyke und die Peters-Zwillinge auf der Suche nach dem Goldenen Jaguar.
Aber auch Zamorra und Nicole Duval werden auf die Aktion aufmerksam, denn ein Inder taucht am Chateau Montagne auf. Bevor er aber sein Anliegen vorbringen kann, geht er in Flammen auf. Durch die im Taxi gefundene Briefbörse und ein Schmuckstück auf Hinweise gebracht, machen sich die beiden, unterstützt von Fooly, nach Surinam auf.
Dort finden sie in einem Tempel erste Informationen, jedoch bekommen sie es mit einem MÄCHTIGEN zu tun, der die Gestalt der Göttin Kali angenommen hat. Sie können fliehen und landen bei einer Art Geheimbund, der Subrahmanya-Gesellschaft, die in Surinam gegen die Vampire kämpft und die den Inder nach Frankreich geschickt hat, da sie von den MÄCHTIGEN erfahren haben.
Im Dschungel indes haben Robert Tendyke und die Zwillinge einen Kampf zwischen dem Goldenen Jaguar und den Asemas miterlebt und sich in ein kleines Dorf retten können, wo sie auf den Dorf-Schamanen Ben treffen, der sie zum Versammlungsort der Vampire, einer alten Missions-Station, bringen will.
Die Busfahrt in den Dschungel wird für Nicole, Zamorra und Fooly zu einer gefährlichen Aktion, da sich ein MÄCHTIGER in einen Baum verwandelt und den Bus attackiert. Nur mit Glück kann man den Feind ein zweites Mal in die Flucht schlagen.
An der Missions-Station angekommen, müssen die vier feststellen, daß sich die Möglichkeiten der Vampire beträchtlich erweitert haben; trotz hellsten Tageslichts werden sie von Hunderten von Asemas angegriffen. Und nur, weil sie sich im Innern des Gebäudes aufhalten, können sie dem Angriff standhalten.
Man findet durch Zufall die Haut des Ober-Vampirs und beginnt damit, diese zu zerstören, als der Goldene Jaguar auftaucht und sich auf seine Erzfeinde stürzt.
Auf telepathischem Weg erfährt Nicole Duval von der Zwickmühle, in der sich ihre Freunde befinden; unerwartet bekommen sie Hilfe von einem Volk, das sich ihnen als Winti vorstellt.
Von einem Moment zum anderen sind die drei fort vom Bus und in einer anderen Umgebung, die sich nicht fassen, nicht beschreiben läßt. Und im nächsten Moment befinden sie sich in der Missions-Station...
Gemeinsam kann man die Feinde in die Flucht schlagen, und schnell wird klar, daß es sich bei dem Dorf-Schamanen Ben um den Verbindungsmann des Bundes handelt, der Zamorra und Nicole erwarten sollte.
Fooly, neugierig wie er ist, startet einen im Raum stehenden Kassetten-Rekorder, was zur Folge hat, daß das komplette Haus im Erdboden versinkt.
Man landet mitten in der neuen Zentrale der MÄCHTIGEN, und Zamorra gelingt es, diese mit Hilfe von MERLINS STERN zu vernichten.
Wieder im Dorf angekommen, zeigt sich ihnen der Goldene Jaguar. Als das Wesen sich Zamorra nähert, fällt es über ihn her. Ein drittes Mal zeigt sich der MÄCHTIGE - diesmal in der Gestalt des Jaguars - und wieder gelingt ihm die Flucht...

Oh, wie ich diese Serie liebe; „Monster auf Malta“ sind schon wieder (fast) vergessen - Action ist angesagt, und viele „verrückte“ Ideen fanden Einzug in diesem Roman (positiv gemeint).
Die Rückkehr der MÄCHTIGEN in Verbindung mit drei neuen Arten (Asemas, Winti und der Goldene Jaguar) und Vorstellung eines Bundes in Surinam, der gegen das Böse kämpft...
Auf der einen Seite war Roman extrem spannend, auf der anderen an den richtigen Stellen zum Brüllen komisch.
Da fallen die Kritikpunkte kaum ins Gewicht: Seit wann ist Nicole Duval eine starke Telepathin? Wieso träumt sie in der Nacht vorher, daß es in Surinam Regenbogenblumen gibt, die sie dann am nächsten Tag benutzen, um schnell dorthin zu kommen? Dann hätten sie gar nicht erst nachforschen brauchen, woher der Inder kam... Und seit wann reagiert MERLINS STERN auf außerirdische Technik, um diese gezielt zu zerstören?
12 Punkte. (Ist ja wie beim Bungeespringen...)

Guido Latz

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