Vorwort

Hallo, Leute!

Manchmal passieren schon die kuriosesten Dinge. Da sitzt man beispielsweise nichtsahnend vor dem Computer und überlegt, was man denn nun in das neue Vorwort schreiben soll - und da kommt eine Mail von Stefan Robijn hereingeflattert: "Sag mal, liest Du eigentlich die Perry Rhodan Perspektive?"
Nun muß ich gestehen, daß ich dieses Zine nicht komplett lese, sondern meistens aus Zeitgründen nur überfliege. Sollte mir dann eine Bewertung auffallen, die nun ganz und gar konträr zu meiner eigenen Meinung zum Roman verläuft, lese ich mir die Rezension auch einmal ganz durch. Aber, wie gesagt: Die Zeit...
Nun, jedenfalls befindet sich in einer schon etwas länger zurückliegenden Ausgabe (Nr. 42 der PRP) eine Rezensionen zu PR 1942, die mit Stefan Robijns Rezension zu eben jenem Roman über weite Strecken wortwörtlich übereinstimmt. Hier noch von Zufall zu sprechen, ist wohl eindeutig unangebracht.
Nun ist es sicherlich niemandem zu verdenken, wenn er zu einem Roman die gleiche Meinung vertritt und sich von anderen Rezensionen inspirieren läßt (auch wenn wir dies hier im Flash so weit wie möglich zu vermeiden versuchen - was auch größtenteils klappt), die Rezension aber dann praktisch nur noch zu kürzen und dann als eigene auszugeben - das hat doch schon eine ganz andere Qualität (ich möchte jetzt hier nicht von Copyright und sonstigem reden - schließlich befinden wir uns ja im Fandom, und ganz so eng sollte man das da nicht sehen). Soll man dies jetzt amüsant oder dreist nennen, oder vielleicht dumm - oder gar dummdreist? Ich weiß es nicht - aber ich glaube, hierzu dürfte wohl jedem die eine oder andere Bezeichnung einfallen, die er für passend hält.
Die Frage, die sich angesichts einer solchen Aktion viel eher stellt ist doch die: Warum schreibt man eigentlich eine Rezension? Welcher tiefere Sinn steckt dahinter, Teile einer anderen Rezension praktisch abzuschreiben? Für ein paar Antworten auf diese Fragen, wäre sicherlich nicht nur ich, sondern auch Stefan sehr dankbar...
Nun, möge sich jeder hierzu so seine eigenen Gedanken machen.
Mein nächstes Vorwort gibt es jedenfalls in zwei Wochen anläßlich der nächsten Ausgabe des Flash (Nr. 56), die am 16.04.1999 erscheint und auch die diesmal fehlende Rezi zu Mark Hellmann Nr. 21 beinhalten wird...
Bis dann,
Euer

Winy

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