Aba Ossaq
ist auf der Flucht vor seinem Volk. An Bord eines Kriegsschiffes der
Yac-Real hat er den Kommandeur übernommen. Langfristig gesehen
will er sich hier in der Gegend eine Machtposition aufbauen. Doch es
gibt einen Faktor, den er nicht auf der Rechnung hatte. Im Volk der
Yac-Real gibt es die Dunklen Magister. Es sind geistig begabte
Personen, die sogar in der Lage wären, Aba Ossaq außer
Gefecht zu setzen. Der erste, auf den der Gestalter trifft, bietet
ihm seine Zusammenarbeit an, um damit das Volk der Yac-Real zu
beherrschen, denn auch die Dunklen Magister wissen, was gut für
sie ist. Doch Aba Ossaq hat andere Pläne, und so täuscht er
eine Kooperation zunächst vor, um dann zu sehen, wie er die
Dunklen Magister wieder los wird.
Zunächst aber muß er erkennen, daß sein aktueller
Körper nicht unbedingt das Nonplusultra ist, denn er will ja
nicht in den Krieg, sondern eher in die Politik. (* Naja -
ist manchmal auchn bißchen wie Krieg... Heike) So
setzt er sich also von der Schlacht ab, was wohl dazu führt,
daß der Kommandant demnächst wegen Feigheit vor dem Feind
verurteilt wird, aber das kümmert Aba Ossaq eher wenig.
Doch auch hier geht nicht alles so glatt, wie er sich das vorgestellt
hat. Bevor er den Wirt wechseln kann, wird er gefangen, verurteilt
und hingerichtet. Erst in allerallerletzter Sekunde und mit viel,
viel Glück gelingt es ihm, sich zu retten.
Nun aber kann er befreit aufspielen. Auf jeden Fall könnte er
das, wenn das Schicksal ihm nicht immer in die Quere käme.
Zunächst gönnt er sich eine Pause, bevor er auf den
Thronfolger und dann auf den Herrscher der Yac-Real wechselt.
Allerdings kommt er genau in dem Moment in dessen Körper an, als
der Herrscher vergiftet wird. So muß wieder einmal ganz, ganz
schnell ein Ersatz her; und so landet er nach einer kleinen Odyssee
endgültig im Körper des Thronfolgers. Als erstes sorgt er
dafür, daß die Dunklen Magister für den Tod des alten
Herrschers verantwortlich gemacht werden, und läßt sie
beseitigen. Nun kann er in aller Ruhe darangehen, seinen
Machteinfluß zu vergrößern.
Aba Ossaq hat in seinem Plan allerdings seine Familie vergessen.
Nachdem sie seine Spur verloren haben, gehen sie ihrer
Lieblingsbeschäftigung nach: Frieden stiften - und sie haben
sich ausgerechnet den Konflikt der Truzenen und Yac-Real ausgesucht!
Sie finden Aba Ossaq und bringen ihn zurück zum Schwarm.
Allerdings bekommt er nun einen anderen Namen: Sha Bassa - im
Dunkel der Sterne.
Wie zuvor bekommt er Hausarrest, und wie zuvor zeigt er sich
uneinsichtig, aber diesmal schwört er allen Rache.
Eines Tages treffen die Gestalter auf die Helioten, und diese machen
sie zum ersten Volk von Thoregon. Sie sollen einen wichtigen Beitrag
zur Errichtung und Erhaltung des PULSES leisten, dem Ort, an dem die
Koalition entstehen wird.
Während die Familie noch überlegt, arbeitet Sha Bassa
weiter an seinen Racheplänen. Wieder tötet er einen
Gestalter. Doch dann bekommt er seltsamen Besuch. Es handelt sich um
Cairol den Zweiten, den Beauftragten von Torr Samaho. Er versucht,
Sha Bassa als Streiter gegen die Koalition zu gewinnen, ist aber
zunächst erfolglos, denn der Gestalter verspricht sich davon
nichts. Dennoch stellt sich heraus, daß Cairol stärker ist
als er, und mit mentaler Gewalt entzieht dieser ihm alles, was er
bisher über Thoregon erfahren hat.
In der Gegenwart erreicht Alaska mit der VIRTUA/18 den Planeten
Duxic. Hier treffen im Verlauf von drei Wochen alle Virtuellen
Schiffe ein. Sie sollen ihren K(osmischen)-Faktor an Bord nehmen. Es
stellt sich heraus, daß es sich dabei um die Gestalter handelt.
Doch leider weiß man nicht, wo sich diese aufhalten. Die
Virtuellen Schiffe müssen sich also erst auf die Suche nach
ihnen machen. Gemeinsam mit Toricelly, einem großen weiblichen
Alien, macht sich Alaska auf den Weg. Mit System durchforsten sie den
Computer und haben bald einige Konflikte gefunden, in denen die
Gestalter aktiv sein könnten, was sich dann auch als Treffer
herausstellt. Vom ersten Boten von Thoregon, Jorim Azao, erfährt
er von der Existenz des Gestalters Sha Bassa, der verschwunden ist.
Für Alaska ist der Zusammenhang mit Shabazza sofort klar, nur
will dem ersten Volk von Thoregon nicht in den Kopf, daß einer
ihrer Angehörigen ein vielfacher Mörder sein soll...
Mir scheint, daß die Koalition von Anfang an nicht viele
Freunde hatte. Seit langer Zeit arbeiten im Geheimen viele Wesen an
der Entstehung, und es sieht so aus, als ob auf der anderen Seite
mindestens genausoviele genauso hart arbeiten würden, um ihnen
den Spaß zu verderben. Jeder Schritt scheint bekannt und wird
verfolgt. Immer scheint die Gegenseite einen Schritt weiter zu sein.
Und doch hat es die Koalition bis hierhin geschafft; und mit den
Terranern an Bord kann ja kaum noch was schiefgehen.
Aber bleiben wir näher am Band:
Die relevanten Daten der Geschichte der Gestalter sind ja nun
bekannt. Was mich verwundert hat, ist jedoch, was die Guten die
letzten 3.000 Jahre so gemacht haben. Anscheinend hat es ihnen in
dieser Galaxis so gut gefallen, daß sie sich hier kaum
wegbewegt haben. Um so verwunderlicher ist es, daß sich in
Thoregon keiner um ihren Aufenthaltsort gekümmert hat und so die
Piloten der Virtuellen Schiffe selbst auf die Suche nach ihren
Passagieren gehen müssen. Und dann kommt Meister Saedelaere an
und hat das verschwundene Volk innerhalb von ein paar Seiten
gefunden!?! Für mich wirkte der Schluß dieser Ebene dann
doch ein wenig arg knapp. Auf der anderen Seite hatten wir schon
genug Episoden in diesem Zyklus, die man gut und gerne in einen Band
hätte packen können; so will ich auch mal mit einer etwas
kürzeren Handlung zufrieden sein. Zumal die Vorbereitung an sich
gar nicht mal schlecht war. Die Einführung der verschiedenen
Piloten war in meinen Augen recht amüsant, und besonders die
neue Freundin von Alaska gefällt mir recht gut. Wenn
die beiden eine Weile zusammen durchs Weltall fliegen, würde ich
das sehr begrüßen.
Ansonsten, fürchte ich, müssen wir abwarten, was uns so die
Zukunft noch bringen wird.
Fazit:
Mal wieder ganz nett - nicht gut - nicht schlecht - manchmal ein
wenig einfallslos - aber so reichts immerhin noch für
8 Punkte
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Und weiter geht es mit der Geschichte um Shabazza, die
Gestalter und die Virtuellen Schiffe. |
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Was sich im letzten Heft bereits andeutete, ist nun also
zur Gewißheit geworden: |