Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft

USA 1997, 72 Min.
Regie: Dean Cundey
Buch: Karey Kirkpatrick & Nell Scovell & Joel Hoogson
Darsteller: Rick Moranis (Wayne Szalinski)
Eve Gordon (Diane Szalinski)
Stuart Pankin (Gordon Szalinski)
Bug Hall (Adam Szalinski)

Die berühmte Schrumpfmaschine von Wayne Szalinski soll ins Smithsonian-Museum. Noch dieses Wochenende soll die Maschine eingepackt und verschickt werden. Als seine Frau und seine Schwägerin in das lang ersehnte Wochenende fahren, nutzt Wayne allerdings die Gelegenheit, die Maschine noch einmal in Betrieb zu nehmen. Er will mit ihr eine Götzenfigur schrumpfen, die auf Verlangen seiner Frau Diane aus dem Haus soll. Eigentlich dürfte er dies nicht, da die Regierung und seine Frau ihm die Benutzung der Maschine verboten haben. Trotzdem nimmt er die Maschine in Betrieb, und der Götze wird tatsächlich geschrumpft. Doch durch einen Zufall erwischt es auch Wayne und seinen Bruder Gordon...
Inzwischen sind deren Ehefrauen zurückgekehrt, da Gordons Frau das wichtige Medikament für den gemeinsamen Sohn mitgenommen hatte, und werden bei der Suche nach ihren Männern ebenfalls geschrumpft. Um ihre normale Größe wieder zu erreichen, müssen die vier sich irgendwie mit ihren Kindern verständigen...
Diese glauben, daß ihre Väter sich ein Baseballspiel ansehen würden, und beschließen, sich einmal so richtig gehenzulassen. Waynes Tochter lädt ihre Freundinnen zu einer Party ein, während sich Adam, ihr jüngerer Bruder, und der Sohn von Gordon nach Jungenart vergnügen. Doch Gordons Sohn hat sein Medikament nicht bekommen; außerdem droht Jennys Party außer Kontrolle zu geraten, nachdem sich einige Jungs selbst eingeladen haben...

Nun ja - warum unbedingt noch ein dritter Film aus dieser Reihe? (* Man dachte sich wohl: Was zweimal funktioniert hat, funktioniert auch noch ein drittes Mal... oder so... Heike) (* Vielleicht auch: "Aller dicken Geldbeutel sind drei"??? :-) Winy) Die Tricktechnik ist zwar besser geworden, dafür ist das Thema aber langsam ausgelutscht. Außerdem: Warum ändert sich die Familie von Wayne eigentlich dauernd??? (* Wenn Du in einem der ersten Filme mitgemacht hättest, wüßtest Du, warum - Du würdest Dich sicher auch kein zweites Mal bei so einem hanebüchenen Klamauk sehen lassen wollen... Heike)
Auch von der Logik her ist der Film nicht gerade das Gelbe vom Ei. So hat Wayne große Probleme, im Garten an einem sonnigen Tag ein solarbetriebenes Telefon in Betrieb zu halten, während seine Tochter Jenny dies in der Küche ohne Probleme fertigbringt. Auch gibt es genug Blooper zu entdecken, wenn man nur danach sucht. Der Auffälligste: Als die Elternpaare ein Spielzeugauto zur Fortbewegung in Beschlag nehmen, ziehen sie sich vorsichtshalber Gummiringe über die Hüften. Bei ihrem anschließenden Fall aus dem Miniaturwagen sind diese jedoch nicht mehr zu sehen...

Fazit:
Ganz nett, aber nicht besonders herausragend. Mal hat der Film seine Längen und mal besonders gute Szenen bzw. Effekte. Alles in allem also reiner Durchschnitt, deshalb auch eine Durchschnittspunktzahl von 8 Punkten.

Ritchie Eberle

Mit freundlicher Genehmigung von Walt Disney Home Video

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