Professor Zamorra

Band 651: „Zeitfeuer“

In Australien können Shado und Stefan Kreis Shirona entkommen. Mit Shados Maschine fliegen sie zur Farm eines Bekannten, um sich dort zu verstecken. Doch Shirona findet sie, und sie können ihr nur knapp entgehen, was Shado zu der Idee verleitet, Stefans Geist/Seele vom Flugzeug aus zur Farm zurückzuschicken, wo er in einem Schein-Körper mit Shirona Kontakt aufnehmen könnte.
In der unbekannten Welt, in der die Seelen von Don Christofero, Zamorra und Nicole brennen, nimmt man untereinander Kontakt auf, um mehr über die Art der Falle zu erfahren. Und Zamorra erfährt, daß Don Christofero glaubt, im Jahre 1725 den Sohn des Teufels getötet zu haben und deshalb im Feuer brennt. Dieser lebt jedoch heute noch, wenn auch unter anderem Namen.
Taran, jenes Wesen, das einst dem 7. Amulett entsprang, versucht unterdessen herauszufinden, wo Zamorra ist. Und er findet ihn. Da er spürt, daß Zamorra Hilfe braucht, sendet er ihm Energie. Dies wird ihm jedoch zum Vehängnis, er wird in die fremde Welt hinübergezogen.
Der Versuch Ted Ewigks, durch die Regenbogenblumen zu den Verschollenen zu gelangen, scheitert, so daß Fooly sich Gedanken zu machen beginnt.
In der unbekannten Welt berühren sich unterdessen Nicoles und Zamorras Seelen, ein Moment, den Taran nutzt. Energie wird freigesetzt, und Taran verschmilzt mit dem Amulett, zündet das FLAMMENSCHWERT - welches bislang nur als Verbindung zwischen Nicole und dem Amulett in Aktion getreten war - und brennt die Feuer um die Seelen der beiden nieder.
Bei einer Inspektion des Gebietes um sie herum sehen sie aktive Vulkane und ödes Gelände. Sie entdecken aber auch eine Öffnung im Boden, die nicht natürlichen Ursprungs ist, und begeben sich hinein.
Verfolgt werden sie von Stygia, die aus der Hölle herbeigeeilt ist, da sie die Ankunft Tarans gespürt hat.
Nicole und Zamorra finden eine unterirdische Höhle mit seltsamen Apparaten und komisch geformten Stühlen. Nach kurzem Probieren stellen sie fest, daß man von hier aus die an der Oberfläche stehenden Regenbogenblumen hin- und herteleportieren kann; wohl als Schutz vor der feindlichen Umgebung.
Und dann taucht Fooly in den Regenbogenblumen auf. Da diese jedoch zum Teil zerstört sind, funktionieren sie nicht richtig, der Transport klappt nicht - und er kann ihnen nicht mitteilen, daß Stygia hinter ihnen steht und sie angreift...

Nun ja, das Dumme an Mehrteilern ist, daß im ersten und letzten Teil mehr passiert als in den mittleren...
Sehr schön die Nennung von Monty Laird, allseits bekannt aus „Mutabor“ (Werner K. Giesa, Blitz Verlag).
Die Frage ist jetzt - vom wem ist die unterirdische Basis? Von den Chibb? Da man sich in der Vergangenheit befindet, wäre es möglich, daß man ihnen zum ersten Mal begegnet, damit die Außerirdischen Zamorra beim nächsten Mal (von Zamorra aus in seiner Vergangenheit) als den „Auserwählten“ erkennen.
Da es jedoch nur ein Dreiteiler ist, tippe ich eher auf die Unsichtbaren - oder doch die Gkirr?!
Es fällt schwer, Punkte zu vergeben, und am sinnvollsten wäre es vielleicht, die Trilogie als Gesamtwerk zu bewerten.
12 Punkte.

Guido Latz

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