Noch zu Zeiten
der Blockade findet eine B5-Staffel (nach der Vereitelung eines
Überfalls von Raiders auf einen Transporter) im Hyperraum ein
uraltes, gewaltiges Raumschiff, das man zur Station schleppt.
Während man das Artefakt untersucht, geschehen mysteriöse
Vorfälle auf Babylon 5. Erst vereinzelt, dann verstärkt
haben Bewohner der Stationen den Traum einer Stadt auf der
Station.
Dr. Elisabeth Trent von einem Forschungsinstitut kommt mit ihrem Team
zur Station, um das Rätsel zu lösen. Schnell identifiziert
sie das Artefakt als ein Tor zu einer unbekannten Dimension, die sie
- nach dem Hyperraum als zweite - als 3. Dimension
einstuft. (* Laß mich raten: Sie ist zumindest keine
Physikerin, oder? Winy)
Das Artefakt beginnt, zunächst Energien von Schiffen und dann
von der Station selbst zu absorbieren.
Delenn und Sheridan erfahren von Lyta, daß einst die Vorlonen
das Tor bauten. Doch als sie es öffneten, kamen böse
Mächte von der anderen Seite herüber.
Lyta teilt ihr Wissen über die Vorlonen mit Sheridan, und dieser
dringt solo mit einer Atombombe bewaffnet in das Tor ein,
während die Flotte die aus dem Tor kommenden Schiffe aufzuhalten
versucht.
Einen äußerst zwiespältigen Eindruck
hinterläßt dieser TV-Film. Positiv anzumerken sind die
sehr guten Special Effects; diese allein machen den Film
sehenswert.
Andererseits ist die Handlung äußerst armselig. Dies kann
daran liegen, daß die Story an einem Zeitpunkt angesiedelt
wurde, zu dem man als Fan der Serie bereits weiß, daß die
Handlung keine weiteren Folgen nach sich ziehen wird.
Bemerkenswert ist, daß eine Wissenschaftlerin ohne auch nur
einen Anhaltspunkt darauf kommt, daß es sich bei dem Artefakt
um das Tor zu einer anderen Dimension handelt - das ist schlichtweg
hanebüchen.
Fazit:
Absolut kein Muß, selbst für B5-Fans nicht;
lediglich die Effekte sind eine Augenweide.
4 Punkte