"Der junge Hercules"

OT: Young Hercules * Neuseeland 1997 * 88 Min.
Regie: T. J. Scott
Buch: Robert Tapert, Andrew Dettman, Daniel Truly
Darsteller: Ian Bohen (Hercules)
Dean O’Gorman (Iolaus)
Chris Conrad (Jason)
Johna Stewart (Yvenna)
Kevin Smith (Ares/Pelias)

Hercules, gerade 18 Jahre alt geworden, versucht alles, um die Aufmerksamkeit seines Vaters Zeus zu erringen. Zu diesem Zweck dringt er in den Tempel des Ares ein, um eine Urne, die Zeus gehört, zu stehlen. Dies gelingt ihm auch, doch Iolaus will die Urne ebenfalls. Versehentlich öffnet sie sich, und eine Art Tornado entsteht.
Um zu sich selbst zu finden, besucht Hercules eine Kriegerakademie, wo Iolaus schon auf ihn wartet. Dort lernt er nicht nur zu kämpfen, sondern begegnet auch Yvenna und Jason. Eines Tages erhält Jason die Nachricht, daß sein Vater im Sterben liegt. Hercules, Iolaus und Jason brechen nach Theben auf, wo derzeit Pelias regiert, bei dem es sich in Wirklichkeit um den Gott Ares handelt. Dieser konfrontiert Jason mit der Abdankung des Königs zu seinen eigenen Gunsten und erklärt ihm, daß nur das Goldene Vlies diesen retten kann. Dabei handelt es sich allerdings um eine Falle, um Hercules zu vernichten.
Nach der Rückkehr zur Akademie werden einige Kameraden versammelt, um das Goldene Vlies zu erringen. Yvenna stellt das Schiff ihres Onkels, die „Argo“, zur Verfügung. Auf der Reise kommen sich Hercules und Yvenna näher. Unterwegs trifft man auf eine geheimnisvolle Frau, die beinahe den Untergang der Truppe herbeiführt. Schließlich erreicht man das Goldene Vlies, doch dieses wird von einem Riesen bewacht.
Beim Kampf gegen den Riesen wird Yvenna getötet, und die Gruppe kehrt nach Theben zurück. Dort kommt es zum finalen Endkampf gegen Pelias/Ares, der nun endlich sein wahres Gesicht zeigt...

Nun ja, ein sehr durchwachsener Film. Die Tricks sind einigermaßen in Ordnung, die Story ist auch nicht schlecht, aber natürlich kann dieser Film den hohen Standard der Serie nicht halten, von der er definitiv ein Ableger ist - möglicherweise, um nach Xena eine zweite Ablegerserie einzuführen. (Darauf deutet auch eine Herculesfolge mit denselben Schauspielern hin.) Außerdem gibt es mehrere logische Fehler, deren Aufzählung ich mir hier aber spare. Nur soviel sei gesagt: Es ist ein Film, auf den man ruhig hätte verzichten können.

Fazit:
Selbst von der Hercules-Serie losgelöst kann dieser Film kaum überzeugen, dafür ist er einfach zu durchschnittlich. Anzusiedeln ist er eher bei den B-Filmen; dafür gibt es dann auch nur 6 Punkte.

Ritchie Eberle

Mit freundlicher Genehmigung von CIC

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