Ein Bauer
verteilt auf seinem Acker Gülle. Da taucht plötzlich eine
sensenförmige Wolke am Himmel auf, aus welcher der Tod erscheint
und den Bauern tötet. Mark Hellmann und Tessa, die gerade wieder
einmal eine gemeinsame Liebesnacht verbracht haben, werden von Pit
Langenbach dorthin beordert. Kaum sind die beiden dort angekommen,
tauchen Mephisto, der Unterteufel Samiel und der Tod auf. Mefir
erklärt Mark, daß dieser sein Sohn und dazu bestimmt sei,
die Apokalypse einzuläuten. Als Mark sich sträubt, hetzt er
den Tod auf ihn. Hellmann kann diesen zwar vertreiben, aber Pit
bekommt einen Krankheitskeim ab, und Mark und Tessa müssen um
sein Leben bangen.
Inzwischen haben Marks Eltern hohen Besuch: Bei ihnen ist
Nostradamus, der berühmte Seher. Als Hellmann und Tessa dort
eintreffen, nennt Nostradamus Mark noch seinen Sohn, bevor er wieder
verschwindet. Kaum ist Nostradamus verschwunden, als Max Unruh
auftaucht, der von Mark schnell wieder hinauskomplimentiert wird.
Dabei stellt sich auch heraus, daß Lydia Hellmann vor Jahren
schon einmal eine Begegnung mit Nostradamus hatte. (Der sich damals
allerdings nur mit seinem Namen Michel de Notre Dame vorstellte, von
Lydia, die ihn aber nicht kannte, trotzdem Nostradamus genannt
wurde.) Als Mark am nächsten Tag Pit im Krankenhaus besucht,
erleidet dieser einen Herzstillstand... (* Wenn ich einen
Bekannten wie Mark Hellmann hätte, würde ich ja auch nicht
wollen, daß der mich im Krankenhaus besucht... öhem...
>:-) Heike)
Inzwischen erhält Tessa einen Anruf, angeblich von ihrer
Schwester, die sie auffordert, ohne Begleitung zum Galgenberg zu
kommen, wo Mephisto diese in seiner Gewalt hat. Nach einem
Kontrollanruf bei ihrem Schwager macht Tessa sich sofort auf den Weg,
nur um festzustellen, daß es sich um eine Falle Mephistos
handelt, der sie nun zwingt, Mark zum Galgenberg zu rufen. Dieser hat
gerade dank eines Rezeptes von Nostradamus Pit Langenbach, der nach
seinem Herzstillstand reanimiert werden konnte, heilen können
und bricht sofort zum Galgenberg auf, wo Mephisto und dessen
Spießgesellen schon auf ihn warten.
Beim abschließenden Endkampf kann Mark Hellmann Mephisto und
Co. töten und Tessa befreien, worauf der Abend auf die
übliche Weise endet. (* Doch nicht etwa so, wie der
Roman auch angefangen hat, oder? ;-) Heike) (* Doch, doch: "Ein
Bauer verteilt auf seinem Acker Gülle." ;-) Winy) (* ...und Mark
und Tessa müssen sich nach ihrer Liebesnacht schon wieder ein
stinkiges Feld angucken??? :-) Heike)
Nun ja, wieder einmal sehr durchwachsen, der Roman. So werden mehrere
Absätze damit verschwendet, Leben und Werk Nostradamus zu
beleuchten. Außerdem gibt es einen gravierenden Logikfehler:
Obwohl Mark Hellmann sein Handy beim ersten Kampf gegen den Tod
verliert, ist er im Folgenden trotzdem ständig über dieses
erreichbar. Aber was soll man von einem Hellmannroman auch schon
erwarten...
Am besten ist allerdings die Leserseite: Dort vergleicht ein
Kölner Mark Hellmann mit einer Satire!!! Lakonische Antwort
uns und Eures C. W. Bach: Hauptsache, er kauft die Hefte. Das
sagt ja wohl alles. (* Tja... Aber immerhin, mal ein
Leserbrief, der den Autoren- und Redakteurswünschen wohl nicht
so hundertprozentig entsprach. Dürfen wir also für die
Zukunft damit rechnen, irgendwann doch einmal eine richtig saftig
kritische Lesermeinung zu erfahren? So langsam kommt da ja richtig
Hoffnung auf... ;-) Heike)
Fazit:
Kein guter Hellmann, aber auch kein besonders schlechter. Gibt
immerhin noch 6 Punkte.