Mark Hellmann

Band 31: "Der Ring des Nostradamus"

Ein Bauer verteilt auf seinem Acker Gülle. Da taucht plötzlich eine sensenförmige Wolke am Himmel auf, aus welcher der Tod erscheint und den Bauern tötet. Mark Hellmann und Tessa, die gerade wieder einmal eine gemeinsame Liebesnacht verbracht haben, werden von Pit Langenbach dorthin beordert. Kaum sind die beiden dort angekommen, tauchen Mephisto, der Unterteufel Samiel und der Tod auf. Mefir erklärt Mark, daß dieser sein Sohn und dazu bestimmt sei, die Apokalypse einzuläuten. Als Mark sich sträubt, hetzt er den Tod auf ihn. Hellmann kann diesen zwar vertreiben, aber Pit bekommt einen Krankheitskeim ab, und Mark und Tessa müssen um sein Leben bangen.
Inzwischen haben Marks Eltern hohen Besuch: Bei ihnen ist Nostradamus, der berühmte Seher. Als Hellmann und Tessa dort eintreffen, nennt Nostradamus Mark noch seinen Sohn, bevor er wieder verschwindet. Kaum ist Nostradamus verschwunden, als Max Unruh auftaucht, der von Mark schnell wieder hinauskomplimentiert wird. Dabei stellt sich auch heraus, daß Lydia Hellmann vor Jahren schon einmal eine Begegnung mit Nostradamus hatte. (Der sich damals allerdings nur mit seinem Namen Michel de Notre Dame vorstellte, von Lydia, die ihn aber nicht kannte, trotzdem Nostradamus genannt wurde.) Als Mark am nächsten Tag Pit im Krankenhaus besucht, erleidet dieser einen Herzstillstand... (* Wenn ich einen Bekannten wie Mark Hellmann hätte, würde ich ja auch nicht wollen, daß der mich im Krankenhaus besucht... öhem... >:-) Heike)
Inzwischen erhält Tessa einen Anruf, angeblich von ihrer Schwester, die sie auffordert, ohne Begleitung zum Galgenberg zu kommen, wo Mephisto diese in seiner Gewalt hat. Nach einem Kontrollanruf bei ihrem Schwager macht Tessa sich sofort auf den Weg, nur um festzustellen, daß es sich um eine Falle Mephistos handelt, der sie nun zwingt, Mark zum Galgenberg zu rufen. Dieser hat gerade dank eines Rezeptes von Nostradamus Pit Langenbach, der nach seinem Herzstillstand reanimiert werden konnte, heilen können und bricht sofort zum Galgenberg auf, wo Mephisto und dessen Spießgesellen schon auf ihn warten.
Beim abschließenden Endkampf kann Mark Hellmann Mephisto und Co. töten und Tessa befreien, worauf der Abend auf die übliche Weise endet. (* Doch nicht etwa so, wie der Roman auch angefangen hat, oder? ;-) Heike) (* Doch, doch: "Ein Bauer verteilt auf seinem Acker Gülle." ;-) Winy) (* ...und Mark und Tessa müssen sich nach ihrer Liebesnacht schon wieder ein stinkiges Feld angucken??? :-) Heike)

Nun ja, wieder einmal sehr durchwachsen, der Roman. So werden mehrere Absätze damit verschwendet, Leben und Werk Nostradamus zu beleuchten. Außerdem gibt es einen gravierenden Logikfehler: Obwohl Mark Hellmann sein Handy beim ersten Kampf gegen den Tod verliert, ist er im Folgenden trotzdem ständig über dieses erreichbar. Aber was soll man von einem Hellmannroman auch schon erwarten...
Am besten ist allerdings die Leserseite: Dort vergleicht ein Kölner Mark Hellmann mit einer Satire!!! Lakonische Antwort uns’ und Eures C. W. Bach: Hauptsache, er kauft die Hefte. Das sagt ja wohl alles. (* Tja... Aber immerhin, mal ein Leserbrief, der den Autoren- und Redakteurswünschen wohl nicht so hundertprozentig entsprach. Dürfen wir also für die Zukunft damit rechnen, irgendwann doch einmal eine richtig saftig kritische Lesermeinung zu erfahren? So langsam kommt da ja richtig Hoffnung auf... ;-) Heike)

Fazit:
Kein guter Hellmann, aber auch kein besonders schlechter. Gibt immerhin noch 6 Punkte.

Ritchie Eberle

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