Professor Zamorra

Band 653: "Stirb, wenn Du kannst!"

Aufgrund eines unguten Gefühls möchte Lady Patricia Saris ap Llewellyn auf Llewellyn-Castle nach dem Rechten schauen. Begleitet wird sie von William, ihrem Butler, und von Professor Zamorra.
Durch die Regenbogenblumen gelangen sie innerhalb weniger Minuten zu Caer Spook, dem alten Stammsitz der Llewellyns, von wo aus sie sich mit einem Rolls Royce Phantom VI zum Castle aufmachen.
Im Chateau Montagne hackt derweil Lady Patricias Sohn, Rhett Saris ap Llewellyn, der Erbfolger des Llewellyn-Clans, gleich mehrfach die Computeranlage des Professor, und dies, obwohl er noch nicht einmal zur Schule geht...
Im Castle angekommen, tappen die drei in eine Falle, aufgestellt von Rico Calderone, der ein magisches Wesen dazu zwingt, Jagd auf die drei zu machen. Es selbst nennt sich "der Tod", ist jedoch nicht mit dem Tod identisch.
William kommt beinahe ums Leben, als er vom Bergfried gestoßen wird, jedoch greift ein weiteres Wesen ein: Ghaagch, der letzte der Meeghs, hatte im Castle auf Julian Peters gewartet und ergreift für die drei Partei.
Eine Telefonverbindung zwischen den beiden Burgen kommt die ganze Zeit über nicht zustande: Calderone war es gelungen, die Telefonanlage außer Betrieb zu setzen, und der zwischenzeitlich sogar kurz nach Frankreich gewechselte Tod hatte dort auch kurzfristig einen Anschlag auf Pascal Lafitte verübt, welcher aber fehlschlug.
Mit Hilfe von Rhett gelingt es, das Problem in der Telefonanlage zu lösen; und kurze Zeit später kehren Lady Patricia, William und Zamorra zum Chateau zurück.

An anderer Stelle wurde bereits darüber spekuliert, Rhett und Olaf Hawk wären ein und dieselbe Person. Dies hieße aber, Olaf käme aus der Zukunft in die Gegenwart. Um für Tendyke Industries Computer zu installieren? Möglich, meiner Ansicht nach aber unwahrscheinlich. Zum einen dürfte er andere Aufgaben haben (Stichwort "Auserwählte"), zum anderen würde er damit schlicht die Vergangenheit manipulieren; ein 30.000jähriger dürfte solche Fehler aber wohl kaum begehen...

Zurück zum Roman. Sehr kurzweilig, sehr spannend, sehr unterhaltsam. Aber etwas Wichtiges wurde nicht aufgeklärt; im Gegenteil: Jetzt, da Rhett als Computergenie enttarnt wurde, gibt es ein Rätsel mehr.
11 Punkte.

Guido Latz

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