Mark Hellmann

Band 35: "Disconacht - Horrornacht"

Der junge Andi Tromp hat einen genialen Ort für einen Techno-Event entdeckt: Eine alte Fabrikhalle. Zuerst zeigt er diesen Ort seiner Flamme Conny, doch diese hat schon beim nächtlichen Betreten dieser Halle ein ungutes Gefühl.
Mark Hellmann hat Besuch von seinem Freund Vincent van Euyen, der derzeit den Auftrag hat, eine Fotoserie von einer Technoparty zu schießen. (Nein, was für ein Zufall! Schade, daß dieser Zufall nicht genutzt wird...) Beide hören sich durch Marks CD-Sammlung, während Marks Vermieter Stubenrauch mal wieder dazwischenstänkert.
Andi und Conny kommt es in der verlassenen Halle doch ein wenig merkwürdig vor, doch gerade als sie diese verlassen wollen, fällt die Eingangstür ins Schloß und läßt sich nicht wieder öffnen.
Ein alter Mann namens Johannsen hat am Ostseestrand einen bernsteinähnlichen Klumpen gefunden. Dieser merkwürdige Stein jedoch hat sich durch die Kiste mit seiner Mineraliensammlung gefressen. Mark Hellmann soll diesen Vorfall untersuchen.
Andi ist plötzlich in Ohnmacht gefallen, nachdem er einen Stich im Nacken verspürte. Als er wieder zu sich kommt, findet Conny in seinem Nacken ein Loch.
Mark Hellmann ist bei den Johannsens angekommen. Diese haben noch mehr Probleme: Ihre Enkelin Conny (Dreimal dürft ihr raten...) ist in der Nacht verschwunden. Trotzdem hat man noch Zeit für Mark Hellmann, und dieser versucht, mit Hilfe seines Ringes den merkwürdigen Klumpen aufzufinden. Tatsächlich empfängt er das Bild einer alten Fabrikhalle (Dreimal dürft ihr raten...), und gaaaaanz zufälligerweise kennt der alte Johannsen diese auch...
In der alten Halle wird Andi, der Schüchterne, plötzlich sehr zudringlich, was so gar nicht zu seinem Charakter paßt. Conny kann sich seiner erwehren, und da kommt auch schon Hilfe.
Mark Hellmann und der alte Johannsen haben die Halle erreicht und befreien Andi und Conny. Beim näheren Untersuchen der Halle fühlt auch Mark Hellmann einen Stich im Nacken.
Andi besucht seinen ehemaligen Kumpel Jimmy, von dem er glaubt (der Leser weiß es!), daß dieser ihn und Conny in der alten Fabrik eingesperrt hat. Er verprügelt ihn nach Strich und Faden und tötet ihn sogar beinahe.
Nach einer längeren Diskussion mit seinem Vater (per Handy - Mark hat mal wieder Geld...) ist Mark sich sicher: Hinter dem unscheinbaren Klumpen steckt etwas Böses, und Andi ist davon besessen.
Andi hat beschlossen, wegen des Loches in seinem Nacken einen Arzt aufzusuchen. Als dieser die Öffnung näher untersucht, flippt Andi total aus und verletzt den Arzt schwer.
Inzwischen hat Mark Hellmann Andis Mutter aufgesucht, eine Alkoholikerin mit einem beeindruckenden Vorbau. Plötzlich unterliegt Mark ebenfalls dem Einfluß eines Bestandteils des Klumpens, und alte Triebe kommen bei ihm durch.
Mark Hellmann konnte sich zu den Johannsens flüchten, die ihn vorsichtshalber einsperrten. Da Marks Vater nicht zu erreichen ist, entschließt man sich kurzerhand, Tessa anzurufen, die gerade bei ihrer Schwester weilt. Diese erscheint auch fast sofort und legt dafür eine filmreife Motorradfahrt hin.
Inzwischen hat sich die alte Halle mit Technofreaks gefüllt, doch noch ahnt keiner, welches Grauen an der Decke hängt.
Mark konnte sich mit Hilfe seines Ringes, Tessas und des alten Johannsen vom Einfluß des Bösen befreien. Sofort bricht er auf in Richtung Fabrikhalle, um zu retten, was zu retten ist.
Mit Hilfe eines Stromkabels (besser gesagt mit dem, was so ein Kabel liefert) kann Mark den inzwischen großen Klumpen von der Decke holen und vernichten. Ende gut, alles gut.

Fazit:
Nun ja, auch Ideen muß man erfolgreich klauen können, Herr Bach. Da scheint es tatsächlich mehrere von zu geben: Der gute Bach (gute Stories in relativ gutem Stil), der schlechte Bach (Unlogik, schlechter Stil, schlechtes Deutsch), den Klischee-Bach (irgendwo dazwischen, aber mit vielen Klischees) und halt den Klau-Bach. Dessen Stories a) sind meist geklaut, b) kommen einem deswegen irgendwie ziemlich bekannt vor, und c) haben meist nur wenig mit Horror zu tun. Eine solche Leistung ist denn mal auch wieder 0 Punkte wert...

Ritchie Eberle

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