Die Story:
Im Auftrag der katholischen Kirche jagt John Crow mit seinem Team
Vampire in Amerika. Eines Tages räuchern sie ein Vampir-Nest
aus, finden aber keinen Meister! Doch der findet sie und löscht
am selben Abend bis auf John, seinen Freund Montoya und eine Hure das
ganze Team aus. (* Ups! Eine Hure als Mitglied eines Teams, das im
Auftrag der katholischen Kirche agiert? Es geschehen doch noch
Zeichen und Wunder... Winy)
John weiß, daß der Vampir (Valek) das Mädchen
gebissen hat. Mit ihr gelingt es ihnen, Valek zu verfolgen und seinen
Plänen auf die Spur zu kommen.
Es stellt sich heraus, daß Valek der Ur-Vampir und mit
unglaublichen Fähigkeiten ausgestattet ist. Sein Ziel ist es,
ein Ritual durchzuführen, damit er auch am Tag über die
Erde wandeln kann.
John bekommt einen neuen Padre zur Seite gestellt. Zusammen ihm und
den beiden anderen macht er sich daran, Valek ans Tageslicht zu
bringen.
Dieser Film enthält alle Elemente, die man von einem
Carpenter-Film erwartet. Hier die drei wichtigsten: Blut, Blut und
noch viel mehr Blut. Dazu dann noch eine Menge cooler Sprüche,
einen obercoolen Hauptdarsteller und einen noch cooleren
Bösewicht. Das ganze peppen wir jetzt noch mit einer ganz
passabel - und in der Regel recht knapp - bekleideten Darstellerin
auf, und schon haben wir so ganz nebenbei auch noch den klassischen
Horror-Film der 90er Jahre.
Der Film ist Splatter der reinsten Sorte, nimmt sich dabei jedoch
selbst nicht ganz ernst und fällt so fast eher unter die Rubrik
belustigend denn Horror. Wer sich hier ekelt,
hat mit Blut wirklich ein Problem. (* Normalerweise macht es mir
nicht allzuviel aus, Blut zu sehen - solange es nicht mein eigenes
Blut ist...!!! Bei Filmen finde ich es für gewöhnlich auch
recht einfach, mir einzureden, daß da ja kein echtes Blut
fließt. Trotzdem werde ich mir diesen Film solange nicht antun,
bis Nr. 2 das Licht der Welt erblickt hat - vielleicht sogar nie!
Heike) Dafür kann dann aber dieser Film nicht mehr, das
muß jeder selber wissen - und zwar vorher!!! (* Wann auch
sonst??? ;-) Ich vermute doch stark, daß es, wenn man erst mal
im Kinosaal sitzt, ein KLITZEKLEINES bißchen zu spät ist,
um noch zu überlegen, ob man das nun verträgt oder
nicht...! Da hat man dann höchstens noch die Möglichkeit,
Augen und Ohren fest zu verschließen und sich vom Sitznachbarn
mit ganz viel Popcorn füttern zu lassen, was dann sämtliche
Geräuschreste übertönt... ;-) Heike)
Allerdings hat man sich in den 90ern ja vom klassischen
Splatterhorror etwas wegbewegt, und deswegen steht der Film hier nun
schon wieder in einer gewissen Tradition. Er hebt sich aber doch
erfrischend von Teenager-Horrorfilmen wie "Ich weiß was du
letzten Sommer getan hast" oder "Faculty" ab.
Von Anfang an plätschert der Film so vor sich hin und ist in
meinen Augen leider nur mäßig spannend; dafür kommt
es aber am Ende zu ein paar netten und unerwarteten Wendungen und
Entwicklungen. Zwar fehlt hier die große Spannung, aber dennoch
bleibt auch die Langeweile aus. Unterhaltung ist das, was angesagt
ist.
Fazit:
Nett und unterhaltsam. (Viel mehr fällt mir dazu einfach nicht
ein.)
8 Punkte