John Carpenters Vampire

OT: Vampires * USA 1998 * 104 Min. * frei ab 18 Jahren
Regie: John Carpenter
Buch: Don Jakoby
Darsteller:
James Woods (Jack Crow)
Daniel Baldwin (Montoya)
Sheryl Lee (Katrina)
Thomas Ian Griffith (Valek)
Maximilian Schell (Kardinal Alba)
Tim Guinee (Vater Adam Guiteau)
Mark Boone Jr. (Catlin)
Gregory Sierra (Vater Giovanni)

Die Story: Im Auftrag der katholischen Kirche jagt John Crow mit seinem Team Vampire in Amerika. Eines Tages räuchern sie ein Vampir-Nest aus, finden aber keinen Meister! Doch der findet sie und löscht am selben Abend bis auf John, seinen Freund Montoya und eine Hure das ganze Team aus. (* Ups! Eine Hure als Mitglied eines Teams, das im Auftrag der katholischen Kirche agiert? Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder... Winy)
John weiß, daß der Vampir (Valek) das Mädchen gebissen hat. Mit ihr gelingt es ihnen, Valek zu verfolgen und seinen Plänen auf die Spur zu kommen.
Es stellt sich heraus, daß Valek der Ur-Vampir und mit unglaublichen Fähigkeiten ausgestattet ist. Sein Ziel ist es, ein Ritual durchzuführen, damit er auch am Tag über die Erde wandeln kann.
John bekommt einen neuen Padre zur Seite gestellt. Zusammen ihm und den beiden anderen macht er sich daran, Valek ans Tageslicht zu bringen.

Dieser Film enthält alle Elemente, die man von einem Carpenter-Film erwartet. Hier die drei wichtigsten: Blut, Blut und noch viel mehr Blut. Dazu dann noch eine Menge cooler Sprüche, einen obercoolen Hauptdarsteller und einen noch cooleren Bösewicht. Das ganze peppen wir jetzt noch mit einer ganz passabel - und in der Regel recht knapp - bekleideten Darstellerin auf, und schon haben wir so ganz nebenbei auch noch den klassischen Horror-Film der 90er Jahre.
Der Film ist Splatter der reinsten Sorte, nimmt sich dabei jedoch selbst nicht ganz ernst und fällt so fast eher unter die Rubrik ‘belustigend’ denn ‘Horror’. Wer sich hier ekelt, hat mit Blut wirklich ein Problem. (* Normalerweise macht es mir nicht allzuviel aus, Blut zu sehen - solange es nicht mein eigenes Blut ist...!!! Bei Filmen finde ich es für gewöhnlich auch recht einfach, mir einzureden, daß da ja kein echtes Blut fließt. Trotzdem werde ich mir diesen Film solange nicht antun, bis Nr. 2 das Licht der Welt erblickt hat - vielleicht sogar nie! Heike) Dafür kann dann aber dieser Film nicht mehr, das muß jeder selber wissen - und zwar vorher!!! (* Wann auch sonst??? ;-) Ich vermute doch stark, daß es, wenn man erst mal im Kinosaal sitzt, ein KLITZEKLEINES bißchen zu spät ist, um noch zu überlegen, ob man das nun verträgt oder nicht...! Da hat man dann höchstens noch die Möglichkeit, Augen und Ohren fest zu verschließen und sich vom Sitznachbarn mit ganz viel Popcorn füttern zu lassen, was dann sämtliche Geräuschreste übertönt... ;-) Heike)
Allerdings hat man sich in den 90ern ja vom klassischen Splatterhorror etwas wegbewegt, und deswegen steht der Film hier nun schon wieder in einer gewissen Tradition. Er hebt sich aber doch erfrischend von Teenager-Horrorfilmen wie "Ich weiß was du letzten Sommer getan hast" oder "Faculty" ab.
Von Anfang an plätschert der Film so vor sich hin und ist in meinen Augen leider nur mäßig spannend; dafür kommt es aber am Ende zu ein paar netten und unerwarteten Wendungen und Entwicklungen. Zwar fehlt hier die große Spannung, aber dennoch bleibt auch die Langeweile aus. Unterhaltung ist das, was angesagt ist.

Fazit:
Nett und unterhaltsam. (Viel mehr fällt mir dazu einfach nicht ein.)
8 Punkte

Alexander Haas

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