Mark Hellmann

Band 39: "Ich jagte den Drachendämon"

Ein deutscher Offizier in China wird mit seinem Burschen und seinem Führer von Aufständischen überfallen. Die Gruppe flüchtet in eine Höhle, wo der Bursche durch dämonische Einwirkung zerfetzt wird. Im Innersten der Höhle findet sich ein Haufen Gold und eine Drachenstatuette. Der Offizier erschießt den Führer, der ihn noch verflucht, und verläßt die Höhle, die Taschen voller Gold. (Nachtigall, ick hör dir trapsen. Findet Mark Hellmann am Schluß etwa wieder einen Schatz???)
Mark Hellmann fährt nach Dresden, um sich dort mit einer neuen Auftraggeberin zu treffen. Im Zug trifft er Struppy, die dort ebenfalls einen neuen Job hat. Bereits beim Eintreffen am Bahnhof darf Mark gegen dämonische Aktivitäten ankämpfen. (Toll, Mark Hellmann ballert im Bahnhof um sich - und kann anschließend unbehelligt gehen...)
Marks neue Auftraggeberin ist eine Nachkommin jenes deutschen Offiziers. Ihr Bruder wurde bereits getötet. Als Mark Hellmann zusammen mit ihr zur Villa ihrer Eltern fährt, trifft er dort seinen Freund Pit Langenbach.
Beim Gespräch mit der Familie von Ottberg taucht plötzlich Nostradamus auf. Da kommt ein Anruf vom Bruder des Hausherren, der von einem Drachen verfolgt wird.
Mark und Pit kämpfen gegen den Drachen und können diesen vertreiben. Man trifft sich wieder bei den von Ottbergs, wo Mark und Pit von dem Offizier erfahren. Als man dessen Hinterlassenschaft untersucht, wird eine Drachenstatuette aus Bronze plötzlich lebendig und zerfleischt Mark das Gesicht. Mit dem Dolch kann Mark Hellmann die Statue vernichten und sich mit Hilfe seines Ringes selbst wieder heilen. Schnell bekommt Mark weitere Informationen. Da er durch Nostradamus genau weiß, was er zu tun hat, schickt er Pit nach China, wo sich dieser zusammen mit einem chinesischen Professor um die Schließung der Höhle kümmern soll.
Pit erreicht relativ schnell China und die Höhle, und mit Hilfe des Professors kann er diese auch schließen. Gut für Mark, denn dieser war gerade dabei, in Dresden dem dämonischen Drachen zu unterliegen...

Nun ja, nicht gerade besonders, die Story, aber:
1. Es gibt nur wenige, außerdem (sehr) kleine logische Fehler, die man so durchgehen lassen kann.
2. Die Story ist in sich stimmig.
3. Der Erzählstil ist ausnahmsweise einmal nicht schlecht. (Ich glaube, diesen Bach kenne ich noch nicht).
4. Endlich einmal ein Finale, das sich nicht über 10 Seiten erstreckt.
Wenn wir allerdings schon einmal dabei sind: Am Ende taucht doch tatsächlich ein Bruder von Markus auf, Manfred mit Namen. Planen wir da etwa jetzt schon ein Spin-off??? (* Uuaaargh! Neiiin! Hihihiiiilfe! Heike)

Fazit:
Endlich mal wieder ein Hellmann, den man wirklich lesen kann, ohne sich gleich auf jeder Seite über irgendetwas zu ärgern. Immerhin gibt es dafür denn auch einmal 7 Punkte.

Ritchie Eberle

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