Professor Zamorra

Band 656: "Der Blutpriester"

Ted Ewigk, der ehemalige ERHABENE und Nachfahre von Göttervater Zeus, ermittelt auf eigene Faust gegen eine in Rom operierende Sekte, in die er sich hat einschmuggeln können.
Als er die Opferung - den Mord - eines jungen Mädchens nicht verhindern kann, nimmt er (auch gegen die Anordnungen des Blutpriesters) privat Kontakt mit dem Sektenbruder auf, was dem Diener des Priesters nicht verborgen bleibt.
Ted Ewigk arbeitet in dieser Angelegenheit mit dem Polizisten Caruso zusammen, der über die Entwicklung des Falles mit der Blutopferung gar nicht einverstanden ist. Es kommt zu einem heftigen Streit, der darin gipfelt, daß Ted droht, sich beim Innenminister zu beschweren. Als er später dann auch mit diesem zusammentrifft, muß er erschrocken feststellen, daß dieser weiß, daß Ted das Oberhaupt einer außerirdischen Regierung war; darüber hinaus bietet der Innenminister ihm diplomatische Immunität an.
Währenddessen hegt der Diener des Priesters die Befürchtung, daß das neue Mitglied ihrer Sekte der „Friedensfürst“ ist. Er hängt sich an Teds Fährte und folgt ihm zu dessen Villa.
Während sich Ted durch die Regenbogenblumen nach Frankreich zu Zamorra begibt, betritt auch der Diener das Haus. Bei seiner Rückkehr kann Ted die Entführung seiner Freundin Carlotta nicht verhindern; der Unbekannte, bei dem es sich um einen Man in Black handelt, setzt sich ab.
Da Zamorra und Nicole ihm Unterstützung zugesagt haben, wartet er den Vormittag in der Villa ab, nachdem er sich selbst aus dem Krankenhaus entlassen hat, in das Caruso ihn hatte einliefern lassen (denn bei der Konfrontation mit dem MiB in der Nacht hatte er Blessuren einstecken müssen, die in einer Ohnmacht endeten).
Während er Caruso nicht hinein läßt, tauchen zwei Unbekannte auf, die ihm einen vom Innenministerium ausgestellten Sonderausweis aushändigen, den er anzunehmen hat.
Nach Zamorras und Nicoles Auftauchen lenkt diese Caruso ab, damit Zamorra und Ted an der Toreinfahrt mit Hilfe der Zeitschau von MERLINS STERN herausfinden können, was nach Teds Ohnmacht geschah. Der MiB verschwand — mit Hilfe eines Dhyarra-Splitters, so ähnlich, wie dies der Blutpriester fertigbrachte.
Man begibt sich also zum Ritual-Platz der Sekte, wo Carlotta in der Tat gerade geopfert werden soll. Bei dem Blutpriester handelt es sich um einen EWIGEN, der die aus den Geopferten fließenden Kräfte einem von ihm „erdachten“ und zur Realität gewordenen Dämon zufließen läßt.
In letzter Sekunde kann der EWIGE aufgehalten werden, und Carlotta wird befreit.

Spannung sollte ein wesentliches Element eines Romans sein; wenn man weiß, worum’s geht, wird es langweilig. Da kann die Grundidee noch so gut sein... So auch bei diesem Roman. Als sich der MiB auf die Spur Ewigks setzt, war klar, daß der Blutpriester ein EWIGER sein muß.
Mal davon abgesehen, daß ich mich frage, wieso Ewigk jetzt auch einen Sonderausweis hat bekommen müssen, bin ich vom relativ häufigen Auftreten der EWIGEN in letzter Zeit schon begeistert.
Aber der Umsetzung wegen gibt’s diesmal nur
5 Punkte.

Guido Latz

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