In einem
College in New England wird während einer Autofahrt die
Schülerin Michelle getötet. Kurz darauf trifft es dann
Damon. Der einzigen Zeugin, Natalie Simon, glaubt man jedoch nicht,
da die Leiche des Schülers nicht gefunden werden kann.
Vor fünfundzwanzig Jahren, so wird an der Schule erzählt,
killte jemand mehrere Personen auf dem Campus. Einziger
Überlebender war ein Professor, der von Natalie und einem Freund
der aktuellen Morde verdächtigt wird, da in einem Nebenzimmer
seines Büros mögliche Tatwaffen gefunden werden... Dieser
Professor hat sich übrigens auf Legenden spezialisiert, wie z.B.
auch die Geschichte, nach der Damon getötet wurde. Ein
Liebespärchen fährt in den Wald, der Junge tritt aus, wird
niedergeschlagen und über den Wagen seiner Freundin
gehängt. Als diese nun Geräusche auf dem Wagendach
hört, fährt sie los und bringt somit selbst ihren Freund
um, weil der Killer das Seil an den Abschlepphaken des Wagens
gebunden hat...
Man darf
nicht zuviel über diesen Film verraten, der gern mit "Scream"
oder "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" in einen Topf
geschmissen wird und als Abklatsch gilt.
Auch wenn die Grundidee sicher etwas mit den oben genannten Filmen
gemeinsam hat, funktioniert er besser als z.B. "Scream".
Die Mischung stimmt, die Überraschungsmomente sitzen
hundertprozentig, die SchauspielerInnen überzeugen ausnahmslos
(Robert Englund spielt den tatverdächtigen Professor...), die
Mord-Szenen werden nicht übertrieben dargestellt.
"Düstere Legenden" ist perfekte Unterhaltung, schnörkellos
und spannend.
14 Punkte