Vorwort

Wer das Inhaltsverzeichnis genauer unter die Lupe genommen hat, wird bemerkt haben, daß diesmal keine Mark Hellmann-Rezensionen vorhanden sind. Dies liegt schlicht und einfach daran, daß das komplette Material von Ritchie seinen Weg nicht bis zu uns gefunden hat. Mal sehen, ob wir diese Rezensionen in der nächsten Ausgabe noch nachliefern können...
Ansonsten liegen die PR-Tage in Sinzig nun hinter uns, und wir können sagen: Eine wirklich schöne Veranstaltung ist es gewesen. Auch wenn Heike, Eric und ich nur am Samstag anwesend waren (widrige Umstände haben eine Anwesenheit am Sonntag verhindert), so hat der Con uns doch sehr viel Spaß gemacht. Vor allem die relativ geringe Teilnehmerzahl von vielleicht etwas mehr als 100 Leuten hat dem Con sehr gut getan. In den letzten Jahren drängelten sich doch viel zu viele Leute in den Räumlichkeiten, so daß dieses Jahr in dieser Hinsicht eine deutliche Verbesserung darstellte. Hauptsächlich dürfte es ja an der zeitlichen Nähe zu diversen anderen Cons liegen, daß nicht so viele Leute den Weg nach Sinzig gefunden haben, aber so blieb auch ausreichend Freiraum für persönliche Gespräche, die in den letzten Jahren eigentlich ziemlich unmöglich gewesen waren.
Der nächste Con kommt ja nun auch schon wieder auf uns zu - nämlich der BuchmesseCon am 16.10. in Frankfurt, der eigentlich auch immer eine gute Gelegenheit ist, Leute zu treffen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. Auch wenn der Con nur über einen Tag geht, lohnt sich die An- und Abfahrt hier doch in jedem Fall.
Anderes Thema:
Der Markt für elektronische Medien wächst weiter, und auch die Verlagsunion Pabel-Moewig bereitet sich auf den Einstieg in diese Vertriebsform vor. Zur Buchmesse startet man eine halbjährige Probephase, in der die Perry Rhodan-Romane der Erstauflage über das Internet bezogen werden können. Sicherlich ein sehr interessantes Projekt, das das Medium Heftroman jedoch noch lange nicht zu ersetzen in der Lage ist. Einerseits bleibt hier die Frage nach der Umsetzung des Ganzen, zum anderen ist es beim heutigen Stand der Technik dann doch noch nicht ganz soweit, daß man mit einem Pad wie z.B. aus Star Trek durch die Gegend läuft. Und immer ein Notepad dabeizuhaben, nur damit man seinen Heftroman lesen kann - na, so ganz das Wahre ist das ja auch nicht (vom Desktop-Rechner ganz zu schweigen)...
Hinzu kommt: Ich persönlich lese zumindest längere Sachen (länger als maximal eine Bildschirmseite) immer noch lieber auf Papier als auf dem Monitor. Das dürfte auch der Grund dafür sein, daß mein Papierverbrauch in immer neue Höhen ansteigt. (Wer hat doch gleich noch das Märchen vom papierlosen Büro erzählt?!?) Und wenn ich mir den Stapel so ansehe, der die ausgedruckten Flashs beinhaltet... Nunja...
Womit wir dann einmal wieder beim Ende dieses Vorworts angekommen wären. Man sieht sich dann entweder auf dem BuchmesseCon oder liest sich in zwei Wochen wieder, wenn am 29.10.1999 Flash Nr. 70 erscheint.

Bis dahin alles Gute,
Euer

Winy

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