Ein junger
Mann namens Eberhard Wolther, kurz Ebs genannt, gerät durch eine
junge Frau in die Fänge eines wahrhaft teuflischen Vereins, der
Angst und Schrecken verbreitet. Bald erhält Ebs, die Nummer
Sieben (* "Who is Number One?" Heike, the new Number Two),
seinen ersten Auftrag: Er soll einfach nur einen Friseursalon
aufsuchen. Vorher schluckt er noch eine Pille, die er von seinem
Auftraggeber bekommen hat. Durch diese Pille verwandelt sich Ebs in
ein schwarzmagisches Wesen und wütet schrecklich in dem
Salon.
Mark Hellmann befindet sich mit Tessa in Berlin, um dort Urlaub zu
machen. Doch dies scheint nicht Tessas einziges Ziel zu sein: Sie hat
einen Termin bei einem Schönheitschirurgen, um mit diesem
über eine Brustvergrößerung zu sprechen. Unser aller
Liebling Mark ist komischerweise arg eingeschnappt - da klingelt sein
Handy. Tessa nimmt das Gespräch entgegen und kann Mark
schließlich überreden, seinerseits das Gespräch
anzunehmen, was er allerdings besser nicht getan hätte. Denn
Frau Kroll, eine Hellseherin, die in Band 4 bereits auftauchte, hatte
eine Vision seiner Todesanzeige... (Hier erfolgt der obligatorische
Verweis auf das Titelbild, welches aber leider falsch gezeichnet ist.
Herr Titelbildzeichner: Marks Mutter heißt Lydia, und nicht
Lidia! (* Wenn der Herr Titelbildzeichner vielleicht kein
Deutscher ist, könnte in seiner Sprache durchaus Lydia zu Lidia
werden... diesen Namen finde ich auch viel schöner! Heike)
Außerdem befinden sich auf einer Todesanzeige auch immer die
Lebensdaten! (* Vielleicht nicht, wenn sie - wie bei Mark (oder
wie war das noch gleich...?) Schätzung sind? Heike))
Inzwischen hat Ebs (dank der Pille unbesiegbar und jetzt mit
Totenkopfschädel) kräftig im Friseursalon aufgeräumt.
Beinahe wäre sein letztes Opfer ihm noch entkommen, aber eine
Kollegin, die sich als Nummer Sechs vorstellt, kommt zu Hilfe. (Noch
ein paar Fehler: Bevor Ebs seinen Amoklauf startet, legt eine
Friseuse eine CD in den CD-Player und startet sie. Als Ebs seinen
Amoklauf beendet, ist auch die Kassette zu Ende!!!! (* Da kannst
Du mal sehen, was schwarzmagische Wesen so alles können - sogar
eine CD im entsprechenden Player in eine Kassette verwandeln! ;-)
Heike)) Ebs flüchtet und trifft in einem Schnellimbiß
Marina wieder, die ihn damals zu der schwarzmagischen Terrorgruppe
brachte und sich ihm gegenüber nun als die Nummer Sechs outet.
(* "You are Number Six!" I am not a number, I'm a free
Heike!)
Tessa und Mark versuchen Eberhard Wolther zu finden, der Mark laut
Frau Krolls Informationen zu Nummer Eins führen könnte, dem
Anführer der Schreckenstruppe, der aus der sagenhaften
Totenstadt Nekropolis stammt. (Was für ein Gag: Nekropolis
heißt auf deutsch Totenstadt... (* Das hat was von der
"Wüste Sahara", ne? Heike)) Als Tessa sich Marks Handy
ausleiht, um mit Pit und Susanne Langenbach zu telefonieren (Hatte
Tessa nicht bisher ein eigenes Handy???) und sich dazu von Mark
entfernt, um ungestört zu sein, wird sie entführt.
Inzwischen hat auch Frau Kroll Berlin erreicht. Wegen ihres hohen
Alters hat sie eine Begleitperson dabei, doch trotz ihres Alters kann
sie den Überfall eines Totenschädels auf eine Hotelbar (des
Hotels, in dem auch Mark wohnt) beenden. Inzwischen hat Mark in Ebs'
Wohnung einen Anruf von Nummer Eins erhalten. Dieser bietet ihm an,
Tessa freizulassen, wenn Mark sich von ihm töten
läßt, worauf Hellmann auch eingeht. Also wartet Mark in
der Wohnung auf Srp (* Öhem, das find ich jetzt aber wirklich
nicht so toll - diese drei Buchstaben erinnern mich doch recht stark
an das serbische Wort für "Serbe" (bzw. Serbien?). Das war doch
wohl hoffentlich keine Absicht, Herr Bach! Ich halte Serben zwar auch
nicht gerade für Engel... Heike), die Nummer Eins...
Inzwischen hat sich Frau Krolls Begleitung, ein älterer Bauer
aus ihrem Heimatort, auf den Weg gemacht, um Mark Frau Krolls
Kristallkugel zu überbringen, das wohl einzig wirksame Mittel
gegen Srp. Trotz eines Unfalls schafft es der Begleiter rechtzeitig,
und mit Hilfe der Kugel kann Mark Hellmann Srp vertreiben - wonach
das lange Warten auf Tessas Rückkehr beginnt...
Was für ein grottenschlechter Schluß. Mark Hellmann hat
Srp vertrieben und erwartet jetzt tatsächlich, daß dieser
sein Wort hält und Tessa freiläßt. Wir erinnern uns:
Wenn Mark Hellmann sich ausliefert und stirbt, dann wird Tessa
freigelassen. Dummerweise lebt Mark Hellmann aber noch, also warum
sollte Srp sein Wort halten??? Und so ganz nebenbei wird dann noch
erwähnt, daß der gute Mark volle 13 Stunden auf Tessas
Rückkehr warten muß, diese Wartezeit und Tessas
Rückkehr werden dann in einem einzigen Absatz abgehandelt. Mark
unternimmt während dieser 13 Stunden nichts - außer
telefonieren und nachdenken. (* Was, nicht mal Essen, Trinken und
Pinkeln etc.??? Wie steht's mit Atmen? Ach nee, das muß er wohl
gemacht haben, lebt nachher ja immer noch... Heike) Und als Tessa
zurückkehrt (um zwei Uhr morgens), hat sie nichts Besseres zu
tun, als erst einmal ein paar Scherze abzulassen...
Auch die Leserbriefseite ist wieder einmal übel: Nach einem
Leserbrief erfolgt das Geseihere Herrn Bachs, er würde jetzt
seine Mappe durchgehen, die vier(!) Briefe eines Lesers nach hinten
einordnen (Wir würden ja sonst glauben, ihm würden die
Leserbriefe ausgehen???), dann ein Brief, der nicht an ihn adressiert
ist (Wie kommt der bloß in seine Mappe??), ein Brief von einem
Mädel (ebenfalls nicht für Herrn Bach, aber trotzdem flippt
er aus wie Mark Hellmann zu seinen besten Zeiten) und
schließlich wieder ein Lesebrief... GNADE! Doch lieber wieder
Fotos mit Minikommentar wie in MH 51...!
Fazit:
Einigermaßen spannend, verliert der Roman dank des Schlusses
und der Leserseite alle seine Punkte. Ein anderer Schluß, der
Verzicht auf diverse Nebenszenen zugunsten von mehr (und besserer)
Handlung, und aus diesem Band hätte noch was werden können.
So bleiben 0 Punkte.