Mark Hellmann

Band 53: "13 Stunden Todesangst"

Ein junger Mann namens Eberhard Wolther, kurz Ebs genannt, gerät durch eine junge Frau in die Fänge eines wahrhaft teuflischen Vereins, der Angst und Schrecken verbreitet. Bald erhält Ebs, die Nummer Sieben (* "Who is Number One?" Heike, the new Number Two), seinen ersten Auftrag: Er soll einfach nur einen Friseursalon aufsuchen. Vorher schluckt er noch eine Pille, die er von seinem Auftraggeber bekommen hat. Durch diese Pille verwandelt sich Ebs in ein schwarzmagisches Wesen und wütet schrecklich in dem Salon.
Mark Hellmann befindet sich mit Tessa in Berlin, um dort Urlaub zu machen. Doch dies scheint nicht Tessas einziges Ziel zu sein: Sie hat einen Termin bei einem Schönheitschirurgen, um mit diesem über eine Brustvergrößerung zu sprechen. Unser aller Liebling Mark ist komischerweise arg eingeschnappt - da klingelt sein Handy. Tessa nimmt das Gespräch entgegen und kann Mark schließlich überreden, seinerseits das Gespräch anzunehmen, was er allerdings besser nicht getan hätte. Denn Frau Kroll, eine Hellseherin, die in Band 4 bereits auftauchte, hatte eine Vision seiner Todesanzeige... (Hier erfolgt der obligatorische Verweis auf das Titelbild, welches aber leider falsch gezeichnet ist. Herr Titelbildzeichner: Marks Mutter heißt Lydia, und nicht Lidia! (* Wenn der Herr Titelbildzeichner vielleicht kein Deutscher ist, könnte in seiner Sprache durchaus Lydia zu Lidia werden... diesen Namen finde ich auch viel schöner! Heike) Außerdem befinden sich auf einer Todesanzeige auch immer die Lebensdaten! (* Vielleicht nicht, wenn sie - wie bei Mark (oder wie war das noch gleich...?) Schätzung sind? Heike))
Inzwischen hat Ebs (dank der Pille unbesiegbar und jetzt mit Totenkopfschädel) kräftig im Friseursalon aufgeräumt. Beinahe wäre sein letztes Opfer ihm noch entkommen, aber eine Kollegin, die sich als Nummer Sechs vorstellt, kommt zu Hilfe. (Noch ein paar Fehler: Bevor Ebs seinen Amoklauf startet, legt eine Friseuse eine CD in den CD-Player und startet sie. Als Ebs seinen Amoklauf beendet, ist auch die Kassette zu Ende!!!! (* Da kannst Du mal sehen, was schwarzmagische Wesen so alles können - sogar eine CD im entsprechenden Player in eine Kassette verwandeln! ;-) Heike)) Ebs flüchtet und trifft in einem Schnellimbiß Marina wieder, die ihn damals zu der schwarzmagischen Terrorgruppe brachte und sich ihm gegenüber nun als die Nummer Sechs outet. (* "You are Number Six!" I am not a number, I'm a free Heike!)
Tessa und Mark versuchen Eberhard Wolther zu finden, der Mark laut Frau Krolls Informationen zu Nummer Eins führen könnte, dem Anführer der Schreckenstruppe, der aus der sagenhaften Totenstadt Nekropolis stammt. (Was für ein Gag: Nekropolis heißt auf deutsch Totenstadt... (* Das hat was von der "Wüste Sahara", ne? Heike)) Als Tessa sich Marks Handy ausleiht, um mit Pit und Susanne Langenbach zu telefonieren (Hatte Tessa nicht bisher ein eigenes Handy???) und sich dazu von Mark entfernt, um ungestört zu sein, wird sie entführt.
Inzwischen hat auch Frau Kroll Berlin erreicht. Wegen ihres hohen Alters hat sie eine Begleitperson dabei, doch trotz ihres Alters kann sie den Überfall eines Totenschädels auf eine Hotelbar (des Hotels, in dem auch Mark wohnt) beenden. Inzwischen hat Mark in Ebs' Wohnung einen Anruf von Nummer Eins erhalten. Dieser bietet ihm an, Tessa freizulassen, wenn Mark sich von ihm töten läßt, worauf Hellmann auch eingeht. Also wartet Mark in der Wohnung auf Srp (* Öhem, das find ich jetzt aber wirklich nicht so toll - diese drei Buchstaben erinnern mich doch recht stark an das serbische Wort für "Serbe" (bzw. Serbien?). Das war doch wohl hoffentlich keine Absicht, Herr Bach! Ich halte Serben zwar auch nicht gerade für Engel... Heike), die Nummer Eins...
Inzwischen hat sich Frau Krolls Begleitung, ein älterer Bauer aus ihrem Heimatort, auf den Weg gemacht, um Mark Frau Krolls Kristallkugel zu überbringen, das wohl einzig wirksame Mittel gegen Srp. Trotz eines Unfalls schafft es der Begleiter rechtzeitig, und mit Hilfe der Kugel kann Mark Hellmann Srp vertreiben - wonach das lange Warten auf Tessas Rückkehr beginnt...

Was für ein grottenschlechter Schluß. Mark Hellmann hat Srp vertrieben und erwartet jetzt tatsächlich, daß dieser sein Wort hält und Tessa freiläßt. Wir erinnern uns: Wenn Mark Hellmann sich ausliefert und stirbt, dann wird Tessa freigelassen. Dummerweise lebt Mark Hellmann aber noch, also warum sollte Srp sein Wort halten??? Und so ganz nebenbei wird dann noch erwähnt, daß der gute Mark volle 13 Stunden auf Tessas Rückkehr warten muß, diese Wartezeit und Tessas Rückkehr werden dann in einem einzigen Absatz abgehandelt. Mark unternimmt während dieser 13 Stunden nichts - außer telefonieren und nachdenken. (* Was, nicht mal Essen, Trinken und Pinkeln etc.??? Wie steht's mit Atmen? Ach nee, das muß er wohl gemacht haben, lebt nachher ja immer noch... Heike) Und als Tessa zurückkehrt (um zwei Uhr morgens), hat sie nichts Besseres zu tun, als erst einmal ein paar Scherze abzulassen...
Auch die Leserbriefseite ist wieder einmal übel: Nach einem Leserbrief erfolgt das Geseihere Herrn Bachs, er würde jetzt seine Mappe durchgehen, die vier(!) Briefe eines Lesers nach hinten einordnen (Wir würden ja sonst glauben, ihm würden die Leserbriefe ausgehen???), dann ein Brief, der nicht an ihn adressiert ist (Wie kommt der bloß in seine Mappe??), ein Brief von einem Mädel (ebenfalls nicht für Herrn Bach, aber trotzdem flippt er aus wie Mark Hellmann zu seinen besten Zeiten) und schließlich wieder ein Lesebrief... GNADE! Doch lieber wieder Fotos mit Minikommentar wie in MH 51...!

Fazit:
Einigermaßen spannend, verliert der Roman dank des Schlusses und der Leserseite alle seine Punkte. Ein anderer Schluß, der Verzicht auf diverse Nebenszenen zugunsten von mehr (und besserer) Handlung, und aus diesem Band hätte noch was werden können. So bleiben 0 Punkte.

Ritchie Eberle

home...