Zamorra,
Nicole, Carsten Möbius und Michael Ullich sitzen in einer
Eisdiele und plaudern ein wenig, da man sich so lange schon nicht
mehr gesehen hat. Zamorra übergibt Ullich schließlich
Salonar, das Drachenschwert. Möbius und er führen die
beiden Dämonenjäger als Gegenleistung zur
Ausgrabungsstätte eines Keltengrabes. Hier sei erst
kürzlich ein Grab entdeckt worden, aber nun seien alle
Unterlagen vernichtet worden, und niemand wolle mehr darüber
sprechen - bis auf eine Person: Ein Student aus Marburg, den Zamorra
und Nicole in einem Hotel in der Nähe treffen sollen. Man
verabschiedet sich. Zamorra und Nicole sehen sich noch ein wenig um
und begegnen dabei zwei Frauen und zwei Männern, die in der
Nähe ein illegales Lagerfeuer abhalten. Schließlich gehen
sie zum vereinbarten Treffpunkt.
Der Geist des Druiden, um dessen Grab es hier geht, übernimmt
unterdessen einen Körper - den des Studenten aus Marburg.
Tendyke trifft sich mal wieder mit dem Mann in Grau und
unterhält sich mit diesem über den Umstand, daß alle
Teilnehmer der Expedition die Initialen R.C. wie Rico Calderone
tragen. Schließlich lernt der Abenteurer alle diese Teilnehmer
kennen.
Lars Menkenberg heißt der Student, mit dem Zamorra und Nicole
sich treffen. Er erzählt von den Ausgrabungen, und
schließlich zeigt er eine Druidensichel. Als Zamorra sie mit
dem Amulett berühren will, dreht der Student durch und flieht
mit der Sichel. Nicole will die Gedanken des Flüchtenden lesen,
wird aber durch eine Art Magie außer Gefecht gesetzt. Der
Druide in Menkenbergs Körper läßt Nicole
schließlich eine Notiz schreiben: "Stört die Ruhe der
Gräber nicht, ihr Frevler!" Zu Hause bei Menkenberg finden sie
den Studenten dann nicht, aber sein Auto ist bei der
Ausgrabungsstätte. Als sie von einer Baggerschaufel attackiert
werden, fällt Nicole auf, daß Zamorra eine
Tätowierung am Hals hat: Eine Todesrune! Er hat nur noch 12
Stunden zu leben! Shocking! Und als ob das noch nicht genug
wäre, trennen sich die beiden nun, um Menkenberg zu suchen,
wobei Nicole einen recht sinnleeren Dialog mit dem Ausgrabungsleiter
führt, der ebenfalls auftaucht. Sie läuft ihm
schließlich davon. Zwischendurch fällt allen Beteiligten
(Nicole, Zamorra, die vier Lagerfeuersitzer, der Ausgrabungsleiter)
auf, daß sie eine Todesrune tragen.
Zamorra kommt ans Lagerfeuer und will die vier Leute dazu bringen,
von hier zu verschwinden. Eine der Frauen schlägt ihn jedoch
nieder; als nächstes wird einer der Männer von einer Flamme
gebraten. Nicole taucht schließlich auf, wird aber mit dem von
Zamorra erbeuteten Blaster bewußtlos geschossen. Unterdessen
wird auch der Ausgrabungsleiter weiter unten zu Asche. Als
nächstes muß eine der Frauen dran glauben. Nun taucht auch
noch ein Monster auf, verspeist die letzte Frau und tötet fast
den letzten Mann. Zamorra wacht aus seiner Bewußtlosigkeit auf,
kann mit dem Blaster aber nichts ausrichten. (* Also, das alles
scheint mich an irgendwas zu erinnern... an was nur? Ich komm einfach
nicht drauf... Heike)
Torran alias Menkenberg taucht nun auf und kämpft gegen das
Monster, das nicht das Ergebnis ist, was er erreichen wollte. Zamorra
schießt während des Kampfes mit Absicht (!!!) an die
Druidensichel, was zu einem Zeitsprung (!!!!!!) in die Zeit des
Druiden führt, wo dieser für einen Geist und Zamorra
für einen Feind gehalten wird. Der ehemalige Schüler des
Druiden schenkt dem Geist desselben schließlich seinen Frieden;
Zamorra schießt erneut auf die Sichel, was zum Zeitsprung
zurück nach 1999 führt. Hier leben alle Beteiligten wieder.
Toll.
Es ist ja schon verdächtig. Kaum wird Mark Hellmann eingestellt,
erscheint ein Zamorra, der in Deutschland spielt, dessen Story eines
Hellmanns "würdig" wäre, und dessen Hauptpersonen sich
genauso belämmert wie bei jenem "Dämonenjäger"
verhalten. Die Zeitreise darf dann natürlich auch nicht
fehlen... Man könnte direkt meinen, einer der C.W. Bachs
hätte Werner hier freundlicherweise einen bereits angefangenen
Hellmann überlassen. (* Genau! Das war's! Ebendiesen Gedanken
hatte auch ich vorhin! Ich bin also nicht die einzige, der das
auffällt...? Heike)
Über die "Qualitäten" dieses Romans will ich mich gar nicht
erst auslassen, das haben schon andere getan, beispielsweise in der
Zamorra-Mailingliste. Um auch was Positives einzubringen: Der
Schluß mit der Zeitreise hat mir gefallen. Ein wenig
jedenfalls.
Da als nächstes der große Fünfteiler ansteht,
drücke ich nochmal ein Auge zu: 3 Punkte.
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Und auch dieser Roman reiht sich recht nahtlos in die
Romane zwischen der genialen Trilogie und dem 666er-Zyklus
ein - mit anderen Worten: Auch er mag einmal mehr nicht zu
überzeugen. |