Astaroth
trifft sich mit Astardis. Er möchte ihn als seine Marionette auf
dem Thron von Satans Ministerpräsidenten sehen. Dieser schickt
ein Abbild aus, erkennt aber Astaroths Plan.
Rico Calderone plant, sich aus der Knechtschaft der Dämonen zu
befreien; die kurze Zeit, in der er von Lucifuge Rofocale die
Schatten angehängt bekam, haben ihn die Macht schnuppern lassen.
Stygia traut ihrem Vasallen nicht und behält ihn im Auge.
In einer fremden Dimension läßt sich der Dunkle Lord von
Lamyron die Zukunft zeigen. Diese gefällt ihm nicht, und
während er immer wieder die Zukunft sehen und Lamyron der
Visionen wegen töten will, setzt der Engel seine zweite
Fähigkeit ein und macht die letzten Sekunden ungeschehen.
Solange, bis er von Stygia gerufen wird, die seine spezielle
Fähigkeit benötigt. Die ist nämlich Rico Calderone auf
die Schliche gekommen: Er steckt in der Tat hinter der
Antarktis-Expedition. Und er möchte Amun-Re zurückholen, um
sich der Dämonen zu entledigen.
Auch Zarkahr ist mit von der Partie. Er ruft einen rangniedrigen
Dämon namens Asmodayos an und erteilt ihm den Auftrag, Rhett
Saris zu entführen. Asmodayos will sich widersetzen, begibt sich
dann aber zur Erde.
Und im Chateau Montagne zitiert Fooly unbewußt Sätze aus
der Offenbarung des Johannes.
Reginald Cull findet indes den Tod, nachdem er sich mit Calderone
getroffen hat.
Und Rhett Saris wird in Tat entführt. Asmodayos kommt jedoch zu
spät; ein anderer Dämon war schneller, so daß er
kurzerhand die Mutter, Lady Patricia, kidnappt.
In der Antarktis ist man nach einigem Suchen auf die Stadt
gestoßen. Trotz einer letzten Warnung des Abenteurers kann er
es nicht verhindern: Amun-Re kehrt zurück.
Rhett gelingt die Flucht aus Astardis' Fängen, als dieser einen
Moment unaufmerksam ist.
Die an der Schule eintreffenden Zamorra und Nicole erkennen per
Zeitschau mittels MERLINS STERN, daß Lady Patricia spurlos
verschwand, Rhett hingegen mit einem Auto entführt wurde, dem
sie somit den Vorrang geben.
Und in der Antarktis beginnt Amun-Re das Morden...
Wenn mich etwas an diesem Roman gestört hat, dann die Dummheit
von Robert Tendyke. Über fünfhundert Jahre alt, und er
läuft voll auf. Mit Rückblicken hat man sich diesmal nicht
aufgehalten, es gibt mindestens fünf parallel laufende
Handlungsebenen. Die Fäden werden sich im Lauf der Zeit sicher
entwirren; jetzt ist es äußerst faszinierend zu sehen,
daß so viel abgeht. Daß die Hölle 666 Dämonen
zählt, wurde m. W. schon einmal erwähnt. Bleibt abzuwarten,
ob am Ende die Hölle "noch steht" - und wieviele Dämonen
den Zyklus überleben.
Wie immer kann ich zu Beginn eines Mehrteilers nicht allzuviel sagen;
mehr wohl am Ende des Zyklus.
12 Punkte.
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Da ist er nun also, der langerwartete Band 666 der
Zamorra-Serie, der den Auftakt zu einem weiteren Zyklus -
diesmal in fünf Teilen - bietet. |