Nora Thorn
und John Sinclair flüchten aus dem Haus, als sich der
Kettensägen-Mann mit seinem Mord-Werkzeug einen Weg durch die
Decke zu bahnen beginnt. Draußen auf dem Steg werfen sie einen
Blick zurück, können den Killer jedoch nicht sehen. Dieser
befindet sich mittlerweile unter dem Steg, sägt diesen an und
zwingt so Sinclair zu sich ins Wasser.
Dieser flüchtet ans Ufer, nachdem sich zuvor Nora dem Fremden im
Kampf gestellt hat. Der Killer folgt Sinclair, weil er es auf ihn
abgesehen hat. Auch ein in den Magen gerammter Ast kann den
Unheimlichen nicht aufhalten.
John und Nora fahren gemeinsam mit dem Bentley nach Lauder, weil die
Reifen ihres Wagen zerschlitzt wurden. Auf dem Weg in die Stadt
werden sie von dem Kettensägen-Mann auf einem Motorrad verfolgt.
Nora gelingt es, aus dem fahrenden Wagen auf das Motorrad zu springen
und den Killer von seinem Fahrzeug zu reißen.
Diesem entfällt dabei seine Waffe. Nora befiehlt John, sie an
sich zu nehmen und den benommenen Killer zu töten. John setzt
die Waffe zwar an dem Kopf des Killers mit dem Gesicht seines Vaters
ein, doch Nora erledigt den Rest. Der Körper des Killers
vergeht, Licht strömt aus ihm heraus.
Terence Bull taucht am Ort des Geschehens auf. Suko hatte ihn darum
gebeten, an der Hütte nach dem Rechten zu sehen. Erst jetzt,
nach der Hinrichtung des Kettensägen-Mannes, unterrichtet der
Oberinspektor seinen Partner über die Geschehnisse in
Schottland.
Nora und John fahren weiter. Die Frau führt ihn zu der Ruine
seines Elternhauses, wo Janine Helder auf sie wartet. Nora, die
eigentlich del Monte heißt und deren Schwester Doreen Sinclair
einst von seinem Vampir-Dasein erlöste, arbeitet mit Janine
zusammen, die vor Jahrzehnten eine Jugendfreundin von Horace F.
Sinclair war.
John erfährt von ihr, daß es Lalibela ist, ein uralter
Dämon, in dessen Sekte Johns Vater geriet, als dieser noch jung
war. Lalibela will sich jetzt an dessen Sohn rächen, weil sich
Horace F. Sinclair einst von ihm abgewandt hatte.
John verkündet, daß er gut auf sich selber aufpassen kann,
und läßt die beiden Frauen stehen. Auf dem Friedhof, am
Grab seiner Eltern, erwartet ihn Lalibela schon, zusammen mit zehn
seiner höllischen Engel. Er bannt den Geisterjäger und
zwingt ihn, sich auf das Grab seiner Eltern zu legen.
Da taucht Nora auf, hält eine Pistole an Lalibelas Schläfe
und drückt ab.
John nutzt den Moment, um das Kreuz zu aktivieren.
Die vier Erzengel greifen ein und retten ihm und Nora das Leben, die
Engel und Lalibela lösen sich auf.
Aber John kann in dem Licht, das die Erzengel senden, sehen,
daß mit Nora etwas nicht stimmt. Und sie erzählt ihm in
der Tat, daß auch auf ihr ein Fluch lastet. Außerirdische
holen sie von Zeit zu Zeit in ihr Raumschiff, um Experimente an ihr
durchzuführen und auch, um fremde Technologie in sie
einzupflanzen...
Nora for President!
Ach, war das herrlich, einen aktiven, beherzten, agierenden Charakter
zu erleben.
Und John sollte seinen Dienstausweis am besten abgeben. Blöd wie
Mulder ist er ja. Er käme ganz gut zurecht und landet auf seiner
eigenen Beerdigung.
Im Gegensatz zum ersten Teil gab es hier doch so manche Länge,
die dann aber durch den Einsatz von Nora (auf dem Steg, auf der
Straße und dem Friedhof) mehr als wettgemacht wurde.
Bei John hatte ich das Gefühl, er würde jeden Moment
einschlafen; er sollte Glenda entlassen, die mixt ihm bestimmt
Schlafmittel in den Kaffee. (* Nee, Suko macht das, weil er darauf
hofft, bald die Hauptrolle in der Sinclair-Serie zu kriegen...
>:-))) Heike)
Damit wir uns nicht mißverstehen: John soll nicht als Superman
dargestellt werden, aber als wandelnde, mosernde Schlaftablette bitte
auch nicht.
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