John Sinclair

Band 1124: "Aus dem Reich der Toten"

Nora Thorn und John Sinclair flüchten aus dem Haus, als sich der Kettensägen-Mann mit seinem Mord-Werkzeug einen Weg durch die Decke zu bahnen beginnt. Draußen auf dem Steg werfen sie einen Blick zurück, können den Killer jedoch nicht sehen. Dieser befindet sich mittlerweile unter dem Steg, sägt diesen an und zwingt so Sinclair zu sich ins Wasser.
Dieser flüchtet ans Ufer, nachdem sich zuvor Nora dem Fremden im Kampf gestellt hat. Der Killer folgt Sinclair, weil er es auf ihn abgesehen hat. Auch ein in den Magen gerammter Ast kann den Unheimlichen nicht aufhalten.
John und Nora fahren gemeinsam mit dem Bentley nach Lauder, weil die Reifen ihres Wagen zerschlitzt wurden. Auf dem Weg in die Stadt werden sie von dem Kettensägen-Mann auf einem Motorrad verfolgt. Nora gelingt es, aus dem fahrenden Wagen auf das Motorrad zu springen und den Killer von seinem Fahrzeug zu reißen.
Diesem entfällt dabei seine Waffe. Nora befiehlt John, sie an sich zu nehmen und den benommenen Killer zu töten. John setzt die Waffe zwar an dem Kopf des Killers mit dem Gesicht seines Vaters ein, doch Nora erledigt den Rest. Der Körper des Killers vergeht, Licht strömt aus ihm heraus.
Terence Bull taucht am Ort des Geschehens auf. Suko hatte ihn darum gebeten, an der Hütte nach dem Rechten zu sehen. Erst jetzt, nach der Hinrichtung des Kettensägen-Mannes, unterrichtet der Oberinspektor seinen Partner über die Geschehnisse in Schottland.
Nora und John fahren weiter. Die Frau führt ihn zu der Ruine seines Elternhauses, wo Janine Helder auf sie wartet. Nora, die eigentlich del Monte heißt und deren Schwester Doreen Sinclair einst von seinem Vampir-Dasein erlöste, arbeitet mit Janine zusammen, die vor Jahrzehnten eine Jugendfreundin von Horace F. Sinclair war.
John erfährt von ihr, daß es Lalibela ist, ein uralter Dämon, in dessen Sekte Johns Vater geriet, als dieser noch jung war. Lalibela will sich jetzt an dessen Sohn rächen, weil sich Horace F. Sinclair einst von ihm abgewandt hatte.
John verkündet, daß er gut auf sich selber aufpassen kann, und läßt die beiden Frauen stehen. Auf dem Friedhof, am Grab seiner Eltern, erwartet ihn Lalibela schon, zusammen mit zehn seiner höllischen Engel. Er bannt den Geisterjäger und zwingt ihn, sich auf das Grab seiner Eltern zu legen.
Da taucht Nora auf, hält eine Pistole an Lalibelas Schläfe und drückt ab.
John nutzt den Moment, um das Kreuz zu aktivieren.
Die vier Erzengel greifen ein und retten ihm und Nora das Leben, die Engel und Lalibela lösen sich auf.
Aber John kann in dem Licht, das die Erzengel senden, sehen, daß mit Nora etwas nicht stimmt. Und sie erzählt ihm in der Tat, daß auch auf ihr ein Fluch lastet. Außerirdische holen sie von Zeit zu Zeit in ihr Raumschiff, um Experimente an ihr durchzuführen und auch, um fremde Technologie in sie einzupflanzen...

Nora for President!
Ach, war das herrlich, einen aktiven, beherzten, agierenden Charakter zu erleben.
Und John sollte seinen Dienstausweis am besten abgeben. Blöd wie Mulder ist er ja. Er käme ganz gut zurecht und landet auf seiner eigenen Beerdigung.
Im Gegensatz zum ersten Teil gab es hier doch so manche Länge, die dann aber durch den Einsatz von Nora (auf dem Steg, auf der Straße und dem Friedhof) mehr als wettgemacht wurde.
Bei John hatte ich das Gefühl, er würde jeden Moment einschlafen; er sollte Glenda entlassen, die mixt ihm bestimmt Schlafmittel in den Kaffee. (* Nee, Suko macht das, weil er darauf hofft, bald die Hauptrolle in der Sinclair-Serie zu kriegen... >:-))) Heike)
Damit wir uns nicht mißverstehen: John soll nicht als Superman dargestellt werden, aber als wandelnde, mosernde Schlaftablette bitte auch nicht.
3-

Guido Latz

home...