Nach dem
Tod von Lucifuge Rofocale streiten sich Astaroth und Astardis
darüber, wie sie weiter vorgehen sollen. Sie einigen sich
darauf, Lamyron und dessen Kräfte einzusetzen.
Im Chateau Montagne rettet Raffael Bois mit seinem beherzten
Eingreifen dem jungen Lord das Leben, als dieser nach dem
Sternenkristall 8. Ordnung greift. Im Gegensatz zu Rhett Saris
berührt der Butler den Dhyarra-Kristall an einer Stelle, wo das
verseuchte "Eis" Amun-Res auf der Oberfläche haftet. Dieser
bemerkt schon kurze Zeit später, wie die Frostmagie ihn zu
kontrollieren versucht. In seinem Zimmer schreibt er einen
Abschiedsbrief, nimmt eine Pistole und erschießt sich vor den
Toren des Chateaus. NicoleDuval findet ihn kurze Zeit später.
Der zu Hilfe gerufene Ted Ewigk kann mittels seines Machtkristalls
die um sich greifende Frostmagie Amun-Res
zurückdrängen.
Zur Beisetzung des Butlers kommen viele treue Kampfgefährten wie
Professor Saranow, Colonel Sparks, Teri, Gryf, Carsten Möbius,
Michael Ullich. Und auch Merlin erweist einem der Ältesten aus
der Zamorra-Crew seine Aufwartung.
In Ägypten sind seit einigen Wochen Sabrina Brandner und Kerstin
Sander, die Sekretärinnen von Michael Ullich und Carsten
Möbius, im Tal der Könige unterwegs. Sie tappen in eine
Falle Amun-Res, der sie zu sich in den Tempel nach Libyen holt, wo er
bereits vier Mädchen in seiner Gewalt hat. Im letzten Moment
können sie mittels Transfunk einen Notruf absetzen.
In der Hölle nutzt Astardis eine günstige Gelegenheit und
bringt Stygia dazu, ihm den Aufenthaltsort von Lamyron zu verraten.
Im Gegenzug soll Astardis sie vom Bann des Dunklen Lords befreien.
Lamyron und Astardis reisen mittels der Regenbogenblumen zurück
in die Zeit und materialisieren kurz vor Lucifuges Tod. Lamyron
versetzt zunächst Astardis einen Schlag mit den
Eisenflügeln, nachdem ihn Astardis gegen den Lord hetzt. Dabei
löst dieser seine Tarngestalt auf und taucht als Astaroth wieder
im Raum auf. Lamyron nimmt unterdessen die Waffe von Yves und
tötet erst den Ministerpräsidenten und dann den Dunklen
Lord. Und er schießt auch gleich noch auf Astardis in Astaroths
Gestalt sowie die anwesende Stygia und Tan Morano, kann die drei
letzteren aber nicht treffen. Und auch der Sieg über den Dunklen
Lord ist nur von kurzer Dauer. Wieder setzt dieser seine
Paradox-Magie ein und kehrt ins Reich der Lebenden zurück; dabei
nutzt er über die Paradox-Magie das Feuer der Zeit für
sich.
Doch bevor der Dunkle Lord Lamyron töten kann, tritt ein
weiterer Dämon auf den Plan. Zarkahr, DER CORR, der
äußerlich Lucifuge Rofocale gleicht, attackiert den
Dunklen Lord. Stygia realisiert sofort, was passiert, und
flüchtet mit Lamyron. Denn DER CORR setzt die "Alte Macht" ein,
der selbst Stygia aus dem Weg zu gehen versucht.
Zarkahr tötet den Dunklen Lord mit der uralten Magie und
verbannt Stygia und den Engel in einen kleinen, abgesperrten Bereich
der Hölle, wobei er den Engel an eine Felswand nagelt. Zum
wiederholten Male treiben es Stygia und Lamyron nun, damit neue Kraft
in Lamyrons Körper strömt und sie vielleicht flüchten
können.
Doch sie werden von Rico Calderone gestört, der immer mehr die
Magie von Lucifuge Rofocale zu beherrschen beginnt. Er tötet den
Engel mit einer Pistole und bietet Stygia an, sie zu befreien, wenn
sie schwört, daß sie ihm in Zukunft kein Haar krümmt.
Da sie nicht weiß, daß der Bannkreis aufgehoben ist,
fällt sie auf Calderone herein und leistet ihm einen
Blutschwur.
In Ägypten machen sich Michael Ullich und Carsten Möbius
auf die Suche nach den beiden Mädchen, werden jedoch von
Schützen aufgehalten, die sie irrtümlich für
Terroristen halten.
In Amun-Res Tempel in Libyen überschlagen sich die Ereignisse:
In Kerstin Sander erwacht Moniema von Bo-roque, die vor Tausenden von
Jahren Gwaiyur schuf, das aber von Amun-Re dann beendet wurde.
Kerstin kann das Schwert packen, doch es richtet sich gegen sie.
Sabrina endet in Fesseln bei den anderen Mädchen und sie auf dem
Opferstein.
In Ägypten beschwört Carsten - oder besser gesagt: Rostan -
einen Wüstenwind, der Zamorra aus Frankreich holen und nach
Libyen bringen soll, während sich Michael und er auf dem
gleichen Wege wie Amun-Re zuvor auf den Weg zu dessen Tempel
machen...
Diesmal gab es starke und schwache Momente. Auf der Seite mit den
Pluspunkten hätten wir vor allem der Selbstmord von Raffael
Bois, wobei diesem durch Nicoles Reaktion beim Erblicken seiner
Leiche emotional die "Krone" aufgesetzt wurde. Seit dem Tod der
Vampir-Lady vor vielen Jahren war kein Todesfall in der Zamorra-Crew
so ergreifend...
Zarkahrs Griff nach der Macht kam in diesem Moment sehr
überraschend; da ich das Ende des Mehrteilers kenne, möchte
ich hierzu nicht allzu viel sagen. Bemerkenswert, daß er die
gleichen Kräfte wie Merlin und Asmodis einsetzen kann.
Die Frage nach demjenigen, der sich vom Menschen in einen Dämon
verwandelt, dürfte (hoffentlich) geklärt sein: Rico
Calderone lernt die Magie des Ex-Ministerpräsidenten immer
besser zu kontrollieren. Daß Robert Tendyke die Fronten
wechselt, halte ich für unwahrscheinlich, für einen Bluff
des Autors.
Da es Stygia und Lamyron jetzt zum x-ten Mal getrieben haben,
"bestehe" ich darauf, daß die Höllenfürstin in
Kürze ein paar Engelchen kriegt - wäre DER Clou ;-)
Ebenfalls sehr gut die Kampfszenen zwischen Amun-Re und den beiden
Mädchen (die das Posieren vor der Kamera nutzen, um einander
näherzukommen - so was aber auch...) Vor allem die - leider
kurzen - Rückblenden (auch die Beschwörung des
Wüsten-Dschinns) waren toll - dazu der Soundtrack von "Conan the
Barbarian", und man hat eine richtig gute Atmosphäre.
Nicht so gut fand ich das wiederholte Sterben des Dunklen Lords; so
langsam reicht es mit dem Thema Paradox-Magie. Unpassend auch die
ewigen Sprüche, die Ullich und Möbius dauernd - in
unpassenden Momenten - loslassen müssen.
Nun denn, in 14 Tagen gibt es dann an dieser Stelle das
endgültige Fazit.
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Nun habe ich diesem Roman etwa eine Woche Zeit gegeben,
sich zu setzen, ein schlüssiges Bild zu bieten - und
alles, was dabei herausgekommen ist, ist, daß ich mehr
oder weniger nur noch vernebelte Erinnerungen an die
Handlung selber habe. Dabei bietet sie durchaus einiges an
Ideen und Entwicklungen, die sich im nächsten Band wohl
auflösen werden. Doch ganz ehrlich gesagt: Mein Fall
ist dies nun nicht unbedingt. |