Die
Journalistin Eireen Fox und der Fotograf Tom Fawley zieht es in ihrem
neuesten Fall nach Schottland an das Loch Ness. Dort hat man in
letzter Zeit wieder vermehrt das berühmte Seemonster
gesichtet.
Bereits vor ihrem Eintreffen im Hotel glaubt Eireen, während
einer Autopanne am See das Monster zu sehen. Am nächsten Tag,
nach dem ersten Zusammentreffen mit dem nach dem Monster fahndenden
Dr. Morgan und dessen Assistenten Stockton, findet man im See
schwimmende Teile einer Leiche. Und als dann Billy, der Sohn von Lord
Cattanbury, spurlos von Bord eines Bootes verschwindet, ist Eireen
Fox davon überzeugt, daß es Nessie tatsächlich gibt.
Tom Fawley ist natürlich wie immer der festen Überzeugung,
daß man ihnen einen Bären aufbindet. Und in der Tat hat
Lord Cattanbury eine Show abgezogen, um Touristen an den See zu
locken. Was aber nicht ausschließt, daß es das
See-Ungeheuer doch gibt...
Die Qualität der einzelnen Hörspiele dieser Reihe ist
bekanntlich durchwachsen - "Nessie" ist nicht nur eines der
ältesten und im Original meistgesuchten bei den Fans (1979 als
Einzelhörspiel erschienen), sondern auch eines der besten dieser
"Grusel-Klassiker"-Reihe.
Was an den Leistungen von Horst Frank und Brigitte Kollecker
festzumachen ist. Ihre ewigen, gegenseitigen Sticheleien, die
überhaupt nicht gekünstelt wirken, haben zwar kaum etwas
mit einem Grusel-Hörspiel zu tun, lassen die Handlung aber
realistischer wirken und diese schon fast als Begleiterscheinung in
den Hintergrund treten, was dem Hörspiel jedoch keinen Abbruch
tut, im Gegenteil.
13 Punke.