Die Ikarus
befindet sich in der Raumstation von Vortex Outpost, um sich dort
einer Generalüberholung zu unterziehen. Während der
Arbeiten schleicht sich der Wenxi ein und legt eine Zeitbombe in
einen Reparaturschacht. Doch die Vorbereitungen zum Start verhindern,
daß der Wenxi auch noch den Zünder einstellen kann.
Ein automatischer Notruf führt die Ikarus zu dem
Forschungsschiff "Morgenstern", das einst Julian Robert Leroc
gehört hat. Das Schiff kreist um den Planeten Danari.
Offensichtlich hat der Sohn eines Wirtschaftsmagnaten das Schiff in
einem riskanten Manöver zerstört, konnte sich aber auf den
Planeten retten. Da Leroc noch leben könnte, bricht die
Mannschaft der Ikarus zur Oberfläche des Planeten auf.
Weenderven, Anande und Trooid sowie Thorpa, der als Brennholz getarnt
wird, werden Zeugen eines Rituals, in dessen Mittelpunkt Leroc als
Sohn des Sonnengottes steht - doch das Ritual wird durch den Anschlag
auf den Herrscher des Planeten gestört.
Um näher an Leroc heranzukommen, schleichen sich Anande und
Trooid in den Palast ein. Sie wissen jedoch nicht, daß die
Priester parapsychische Kräfte besitzen.
Das findet Weenderven heraus, als er in dem Tumult nach dem Ritual
von den anderen getrennt wird. Er bekommt Kontakt mit einer
Widerstandsgruppe. Nach dem Anschlag will sich die Gruppe in
Sicherheit und Weenderven zurück zu seinen Leuten bringen. Doch
sie geraten in einen Hinterhalt - unerwartet greift Captain Sentenza
in das Geschehen ein. Schließlich ist die ganze Expedition von
der Ikarus überwacht worden.
Anande, Trooid und Thorpa werden entdeckt. Leroc, der offenbar keine
Ahnung davon hat, wer er mal war, verurteilt sie zum Tode. Trooid
jedoch setzt die Priester außer Gefecht. Zusammen mit dem
bewußtlosen Leroc kehren sie an Bord der Ikarus zurück.
Offenbar ist er von den Priestern in einer Art parapsychischer
Zwangsjacke gehalten worden, und allmählich kehrt seine richtige
Persönlichkeit zurück. Der Einsatz war ein voller
Erfolg.
Angenehm flüssig und unterhaltsam erzählt die Autorin im
dritten Band eine Geschichte, die zwar nicht gerade sensationell
originell ist, aber durchaus unterhält.
Bisweilen ahnt man als Leser schon, was einen auf der nächste
Seite erwarten wird.
Allerdings vermag die Autorin durch einen gefälligen
Erzählstil die Geschichte aufzuwerten. Detailreich, aber nicht
detailverliebt führt sie die Leser in die Welt des Planeten ein
und schafft es, den Widerständlern Profil zu verleihen.
Fazit:
Ein unterhaltsamer Roman, dessen Geschichte nicht allzviel Neues
bringt, der aber dennoch lesenswert ist.
10 Punkte