Band 2035: "Exodus der Herzen"

Autor: Uwe Anton

Die SOL hat endlich - nur wenige Stunden vor Ablauf des Zeitlimits für ihren Auftrag - den Planeten Auroch-Maxo-55 erreicht. Hier nimmt die Pflanzenintelligenz Paumyr mit ihnen Kontakt auf. In einer Space-Jet macht sich Atlan auf den Weg zu der schwimmenden Pflanze, um hier einen der letzten Kym-Jorier zu bergen.
Seine Enttäuschung ist groß, als er lediglich eine Anzahl Eier vorfindet - die letzten Überbleibsel der Schmetterlinge. Leider sind zudem die meisten bereits abgestorben, und nur eins kann Atlan mitnehmen.
Doch der Rückweg ist ihm versperrt, denn der S-Zentrant MASMOKO unter dem Mundänen Runrick und das Walzenschiff tauchen über dem Planeten auf. Zugleich streben die schwimmenden Inseln auf einen Punkt des Planeten zu, der viele ganz seltsame hyperphysikalische Phänomene aufweist - und verschiedene Strangeness-Werte!!! Hier soll sich der Untergang der Welt vollziehen. Doch zunächst muß man erst einmal die Mundänen aufhalten. Dazu greifen die Insel-Intelligenzen den S-Zentranten mit einem seltsamen Energiestrahl an, der nicht nur dessen Besatzung außer Gefecht setzt, sondern auch die der SOL gleich mit. Leider bedeutet das für alle anderen Inseln außer Paumyr das Ende ihrer Existenz. Das Walzenschiff bleibt davon unberührt, und in einer waghalsigen Aktion können die wenigen Besatzungsmitglieder der SOL, die sich bereits wieder erholen, das Schiff vom Planeten wegtreiben. Im anschließenden Gefecht kann die Walze vernichtet werden, aber es ist einmal mehr das geheimnisvolle Carit der SOL, das das Schiff vor dem Untergang bewahrt.
Auf dem S-Zentranten muß Runrick derzeit feststellen, daß alle seine Besatzungsmitglieder von einer fremden Macht übernommen worden sind und nur er nicht beeinflußt wird. Doch seine Zeit ist gekommen, und so holt K'UHGAR ihn zu sich.
Paumyr, die den S-Zentranten übernommen hat, läßt sich nun auf dessen Oberfläche transportieren - weg von dem sterbenden Planeten.
Atlan gelingt es gerade noch so, wieder zur SOL zu gelangen, um hier das geborgene Objekt vorzuweisen. Es folgt auch prompt der nächste Auftrag. Die SOL hat sich nach Insharam zu begeben, und der Weg dorthin führt angeblich durch die Hyperraumanomalien auf Auroch-Maxo-55. An diesen Ort will sich die Besatzung der SOL aber unter keinen Umständen begeben. Problematisch wird die Sache allerdings, als man feststellt, daß SENECAgenau dorthin will. Zudem ist mit dem Exodus der Inseln auch der hyperphysikalische Schutz der Dunkelwolke verlorengegangen, und nun strömen die Mundänen ins System ein. Schließlich bleibt den Galaktikern keine andere Wahl, als sich den Wünschen von SENECA zu beugen. Während die SOL sich also ihrem Schicksal beugt, beginnt auf der anderen Seite für Paumyr und ihre neuen "Diener" ein neuer Lebensabschnitt in den Weiten des Alls.

Na, wo kommen wir denn da hin - entwickelt sich Uwe Anton hier zum Schlüsselroman-Autor? Wieder einmal kommt ein für die Handlung zentraler Roman aus seiner Feder - während Expo-Autor Robert Feldhoff seine Romane in punkto Wichtigkeit eher ins Mittelfeld einrückt. Für Feldhoff eigentlich schade - für Uwe Anton eine große Aufgabe. Aber warum nicht, denn immerhin hat sich in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, daß er meistens eine Bank ist, wenn es um gute PR-Romane geht.
Diesmal geht es quasi um die "Weiterleitung" der SOL von einem Auftrag zum nächsten sowie um den Abschluß der Auroch-Maxo-Ebene. Mein ausdrückliches Lob geht an die Idee, die Pflanzenintelligenz Paumyr am Leben zu lassen. Zu häufig hat man Nebencharaktere, die man nicht mehr für die Handlung benötigt, einfach plattgemacht - und fertig. Diesmal ist eine ganz spaßige Lösung gefunden worden, und eine Verwendung für den S-Zentranten hat man auch gleich mitgeliefert. Ich fände es einfach zu abgefahren, wenn man irgendwann mal in der Zukunft auf die Überreste bzw. Nachkommen von Paumyr treffen würde. Vielleicht liefert das ja mal irgendwann die Grundidee für einen ganzen Zyklus oder auch nur für eine Unterebene, ein Taschenbuch (dies natürlich nur, sofern es die mal wieder geben sollte...) oder etwas in der Art. (Ich meine, in 18 Millionen Jahren kann doch eine ganze Menge passieren?) Auf diese Weise hat man sich einfach ein paar Möglichkeiten offengehalten, die man ja nicht nutzen muß. Eine nette Sache wärs schon - finde ich auf jeden Fall!
Aber auf anderen Ebenen ist auch eine ganze Menge los. Mit einigen wenigen Worten hat man gleich mehrere Begriffe fallen lassen, die jene aufhorchen lassen werden, die schon etwas länger dabei sind: Strangeness und Sonnentransmitter. Das macht Laune auf das, was da noch kommen wird. Offensichtlich hat man sich hier entschlossen, weiterhin die ganz große kosmische Kelle zu schwingen. Aber wie geht's nun weiter? Wird man jetzt den Mundänen das Feld überlassen und in anderen Bereichen des Universums weiterziehen, oder bleibt man in Segafrendo - bzw. wann bleibt man? Ich glaube, daß man jetzt versuchen wird, mittels des geborgenen Schmetterlings ESTARTU zu reaktivieren. Irgendwie muß die ja schließlich auch noch ihre Mächtigkeitsballung finden und aufbauen; da werden die Jungs von der SOL wohl auch noch ihre Finger mit im Spiel haben.
Man muß aber auch bedenken, daß bis 2049 nicht mehr sooo viel Zeit ist und noch eine ganze Menge Dinge bis dahin zu behandeln sind. Schaue ich auf die Titelvorschau des nächsten Romans, so möchte ich hier doch gleich mal bezweifeln, daß dieser die Milchstraßenebene besonders weit voranbringt.
Also man hat nicht mehr viel Zeit, und ich hoffe, daß man am Ende nicht wieder eine Hauruck-Lösung gewählt hat.
Zudem hat sich leider das eingestellt, was ich nach dem letzten Roman noch beschrien habe. Da baut man auf der einen Seite einen ganzen Roman lang einen Protagonisten auf, und dann darf der bloß mal für ein paar Zeilen erscheinen und so quasi sein Ableben bekanntgeben - na, das hätte ja wirklich nicht sein müssen.
Aber kommen wir zum eigentlichen Roman zurück, der ja nicht nur aus seinen Hintergründen besteht, sondern auch eine ganze Menge Handlung enthält. Für mich hat Uwe Anton wieder einen wirklich guten Perry Rhodan-Roman abgeliefert. Kontinuierlich steigert er die Dramatik, in dem er Stück für Stück eine Katastrophe nach der anderen an seine Protagonisten heranführt, mit der sie zurechtkommen müssen. Zwar kommt dadurch kein großes Charakterspiel auf, aber das braucht der Roman auch nicht, denn die Handlung macht das durchaus wett. Diese schreitet Schritt für Schritt ohne große Längen voran; der Autor legt immer wieder eine neue Episode nach, so daß der Leser immer weiter am Roman gehalten wird.

Fazit:
Uwe Anton bleibt weiterhin der Mann für die richtig(en) (guten) Romane. Erst einmal ein würdiger Abschluß für die Unterebene Auroch-Maxo.
12 Punkte

Alexander Haas

Um es gleich vorwegzunehmen: Dies ist wohl eindeutig der schwächste Roman, den Uwe Anton bisher zur PR-Serie abgeliefert hat. Nein, er ist nicht unbedingt schlecht - jedoch für einen "Anton" eindeutig ziemlich schwach.
Dies liegt vor allem daran, daß es Uwe Anton nicht gelingt, die intensiven Gefühlsbeschreibungen, die seine bisherigen Romane zu Highlights der Serie gemacht haben, in diesen Roman einzubinden. Gerade die Charakterbeschreibungen bleiben für Uwe ungewöhnlich schwach entwickelt und zu oberflächlich.
Schade eigentlich, weil die Handlung an sich gar nicht mal so übel ist - denn die Perspektiven, die sich hier für die kosmischen Zusammenhänge auftun, sind sicherlich nicht zu verachten.
Unter anderem deutet sich hier fast schon an, daß der übriggebliebene Kym-Jorier eine ziemlich entscheidende Rolle bei der Entstehung von ES gespielt haben dürfte. Denn wenn man in Betracht zieht, daß ES und ESTARTU "Geschwister" sind, läßt dies u.a. die Deutung zu, daß der verbliebene Kym-Jorier-Rest ESTARTUS evtl. auch durchaus der Katalysator sein könnte, der die Entwicklung von ES zur SI erst richtig in Gang gebracht hat. Andererseits ist es natürlich auch möglich, daß ES ESTARTU erst nach ihrer SI-Werdung aufgenommen und "gehegt und gepflegt" hat. (Bei all diesem gehe ich mal davon aus, daß das "Geburtsdatum" von ES bisher in etwa so bekannt ist wie das Alter des Universums: Man einigt sich auf einen Wert und wartet ab, bis dieser widerlegt wird. Diese Betrachtungsweise erscheint mir in diesem Zusammenhang noch am wahrscheinlichsten...) Doch die wahren Verknüpfungen werden sich wohl noch zeigen. Auch wenn sich jetzt doch schon massiv andeutet, daß wir es in der Vergangenheitsebene mit dem fast schon legendären "ES-Zyklus" (oder zumindest Teilen davon) zu tun bekommen könnten, der für die 1400er angedichtet wurde. Daß jedoch am Ende der Entstehungsgeschichte von ES die Geburt der SI und das Ende der Serie steht, wie für Band 1500 einmal vorhergesagt wurde, kann ich in diesem Zusammenhang wirklich kaum glauben. (Hühner, die goldene Eier legen, schlachtet man nun mal nicht... ähem... <bg>)
Aber nun genug damit - zurück zum Roman.
Hier wandelt Atlan durch die Tiefen Paumyrs, schnappt sich ein paar Eier - und heraus kommt am Ende ein Kym-Jorier. Ups. Das war jetzt wohl die Ultra-Kurzzusammenfassung.
Aber im Ernst: Viel mehr passiert hier nun einmal nicht.
Natürlich ergeben sich hier einige Spekulationspunkte für die folgende Handlung: Es existiert ein neues Ziel; keiner weiß, worum es sich dabei wirklich handelt - nur Gerüchte und Überlieferungen sind greifbar. Das ist eindeutig interessant und spiegelt auch das Potential des Zyklus wider, das größer ist als das jedes Zyklus' nach der 1000er-Wende.
Doch wird dieses Potential leider nicht konsequent genutzt. Der zurückliegende Vierteiler ist hier eines der Paradebeispiele. Auf zwei Romane zusammengefaßt, wären diese richtig gut gewesen - doch leider hält man z.Zt. am m.E. unsinnigen 4er Rhythmus fest, der die Handlung in ein allzu starres Korsett zwingt; eine Unart, unter der auch schon der Traversan-Zyklus teilweise zu leiden hatte. Anstatt sich eine Handlung zu überlegen und dann zu analysieren, wieviele Hefte man dafür braucht, legt man erst einmal die Menge der Hefte fest und überlegt sich dann, wie man diese mit einer Handlung füllt. Heraus kommt dann so etwas wie dieser Vierteiler, bei dem man die Seiten "auf Teufel-komm-raus" unbedingt füllen mußte, ohne handlungsmäßig auch nur das geringste Potential für vier Hefte zu haben. Hier sollte man sicherlich ein wenig umdenken und wieder einen flexibleren Abwechslungsrhythmus finden - wie er lange Zeit Usus war.
Aber auch dies hat nicht besonders viel mit diesem Roman zu tun - zugegeben.
Hier geht es erst einmal um die Rettung des Kym-Joriers - die Uwe Anton zwar routiniert, jedoch nicht wirklich gut an den Leser bringt. Bei so ziemlich jedem anderen Autor wäre die Rezension sicherlich im Grundtenor besser ausgefallen - doch für einen "Uwe Anton" ist dieser Roman eher schwach. Aber auch Uwe sei ein schwächerer Tag erlaubt. (* Da wird Uwe jetzt aber erleichtert sein, daß Du ihm in Deiner Gnade auch mal einen einzigen etwas schwächeren Tag zugestehst... ;-) Heike)

Fazit:
Der wohl schwächste "Anton" bisher. Schade eigentlich - aber vielleicht waren hier die Erwartungen einfach zu hoch geschraubt - und auch den Spitzenautoren der Serie sei mal ein schwächerer Roman zugestanden. Uwe gelingt es hier leider kaum, seinen Handlungsträgern menschliche Tiefe zu verleihen - sie bleiben eher schablonenhaft; und auch die Handlung an sich birgt nicht die zwingenden und intensiven Elemente, die die bisherigen Romane des Autors auszeichneten und die den Leser praktisch gezwungen haben, die Romane in einem Stück zu lesen. Doch all diese "negativen" Anmerkungen sollen nicht darüber hinwegtäuschen, daß dies zwar ein schwacher "Anton", jedoch immer noch ein überdurchschnittlicher "Perry" ist...
10 Punkte.

Winfried Brand

Langsam, aber sicher streben die Ereignisse in Segafrendo ihrem (ersten?) Höhepunkt entgegen.
Von einem furiosen Finale kann jedoch keine Rede sein. Man hat hier im Gegenteil einen klassischen Cliffhanger vor sich. Mit der Bergung des Kym-Joriers von Auroch-Maxo 55 hat die Besatzung der SOL bestenfalls ein Etappenziel erreicht, denn ES hat weitere Aufträge.
Lange hat man auf eine Auflösung der geheimnisvollen Aufgabe gewartet, doch sie kam nicht. Zumindestens nicht in dem Maß, wie es viele Leser erwartet haben. Im Endeffekt ist man nicht viel schlauer.
Der Kym-Jorier (äh, eigentlich ist es nur ein Kym, aber ES läßt das offenbar gelten) wurde gefunden (immerhin), aber was ist ein Kym-Jorier eigentlich? Die Antwort muß beim bisherigen Kenntnisstand lauten: ein Ei. Ein wertvolles Ei, zugegeben - schließlich heißt es, daß Paumyr diese Dinger als seinen größten Schatz betrachtet. Aber darüber hinaus dürfte das PR-Team langsam schon etwas mehr preisgeben, sonst wird es eher langweilig als spannend. Eine kosmische Schnitzeljagd ohne erkennbare Fortschritte dürfte auch nicht im Interesse der Serien-Macher sein.
Das nächste Ziel der SOL ist INSHARAM, aber auch hier ist wieder überhaupt nichts zu erfahren. Der Begriff selber ist neu. Was soll die SOL dort? ES gibt sich wieder einmal geheimnisvoll. Die Terraner werden ihren Auftrag schon erfüllen. Wenn aber die weitere Zukunft THOREGONs und der Menschheit tatsächlich von der SOL abhängen soll, dann ist diese Geheimniskrämerei mehr als gewagt.
Es läuft eigentlich alles glatt. Zu glatt. Atlan begibt sich zu Paumyr, holt den Kym und verläßt die Inzaila wieder. Dabei gibt es keine nennenswerten Schwierigkeiten. Paumyr schaltet den S-Zentranten aus, die SOL jagt den Walzenraumer und schießt ihn schließlich ab. Nicht einmal dieser Kampf war spektakulär. Wird eigentlich irgendwo geklärt, wer oder was nun die Hülle der Kobaltwalze belebt hat?
Atlan, ansonsten eine meiner Lieblingsfiguren, vermag nicht zu überzeugen. Der Arkonide, einst einer der tragenden Helden der Serie, bleibt in diesem Roman völlig hinter seinen Möglichkeiten zurück. Manchmal hat der Leser den Eindruck, daß der Arkonide nur aus seinem Extrasinn besteht. Uwe Anton wählt dann auch folgerichtig den Begriff "Lästersinn". Die dauernden Diskussionen mit dem Logiksektor ziehen sich über den ganzen Roman hin und wirken dadurch nervig. Kann das Teil nicht mal für eine Seite ruhig bleiben? Derart oft hat es sich selten zu Wort gemeldet. Als er dann doch mal ruhig bleibt, weint Atlan ihm die ganze Zeit nach. In früheren Bänden (man erinnert sich beinahe wehmütig an die ersten Atlan-Abenteuer) hielt der Extrasinn sich zurück und gab nur durchdachte, sinnvolle Kommentare. Der Atlan dieser Tage ist von seiner Bestform weit entfernt.
Ist es Absicht, daß Perry Rhodan und Atlan solche unschlüssigen Zauderer geworden sind? Atlans Verhalten bleibt unverständlich. Wieso wehrt er sich gegen ES' Anweisungen? Sein Vertrauen in ES ist offenbar nicht sehr groß.
Der Arkonide braucht unglaublich lange, um die Vorgabe, in das Alshma Ventor einzufliegen, als unvermeidlich anzuerkennen, und bringt in der Zeit, die er wartet, die Besatzung der SOL (und damit auch deren kosmische Mission) in Gefahr. Er macht irgendwie die ganze Zeit über den Eindruck, als könne er sich nicht entscheiden. Dabei ist die Alternative, nämlich die Flucht aus der Dunkelwolke und der erneute Kampf gegen die Mundänen, schon aus mehreren Gründen gar keine solche. Wie will man erfahren, auf welchem Wege man an das Ziel INSHARAM gelangen soll, wenn man den von ES gemachten Vorgaben nicht folgt? Auch in Anbetracht der Mundänen bleibt nichts anderes, als in den Transmitter (?) einzufliegen und sich auf ES zu verlassen. So wirken die entsprechenden Passagen aufgesetzt.
Die Idee mit der Übernahme des S-Zentranten durch Paumyr war originell, aber wieso können die Pflanzenintelligenzen diesem Kosmokratenschiff nichts anhaben, während sie den S-Zentranten praktisch locker ausschalten? Gegen einen S-Zentranten hätte z. B. die SOL nicht den Hauch einer Chance, aber sie kann wiederum das Kosmokratenschiff vernichten. Hier besteht weiterhin Klärungsbedarf.
Schade auch um Runrick, der in 2034 fast schon zum Helden aufgebaut wurde. Er wird einfach abserviert (was aber zu erwarten war).
Was folgt? Eine erneute Zeitversetzung? Der Übergang in ein anderes Universum? Auf dieser Handlungsebene ist derzeit alles möglich. Ob sich INSHARAM in der Galaxis Segafrendo befindet, darf bezweifelt werden. Diese Galaxis dürfte thematisch abgeschlossen sein, denn der Untergang der dortigen Völker soll nicht aufgehalten werden (das gehört bekanntlich ausdrücklich nicht zum Auftrag der SOL).
Wahrscheinlich dauert es jetzt wieder zwölf Wochen, bis wir wieder von der SOL hören. Erst in Band 2048 wird es weitergehen.

Fazit:
Ein durchschnittlicher Roman, für Uwe Anton jedoch ungewohnt schwach. Gerade mit Atlan als Haupthandlungsträger hätte er glänzen können...
8 Punkte

Hans-Joachim Kleimann

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