Kaum hat
John zusammen mit Dr. Spae die Gefahr, die von Quetzal ausging,
gebannt, droht neuer Ärger. Van Diemen, williger Gefolgsmann von
Quetzal, hat dessen Telesmon - ein Artefakt, das vermutlich der
Schlüssel zur Erweckung der dunklen Macht ist.
John hat Bennetts Angebot angenommen und läßt sich in der
Anderswelt in den Belangen der Magie ausbilden. Doch obwohl John sich
mit der Situation arrangiert hat und sich zwischen seinen neuen
Freunden wohlfühlt, bleibt das Verhältnis zwischen ihm und
Bennett distanziert.
In der Zwischenzeit setzt die Abteilung M den von seinen Wunden
genesenen und deutlich verbesserten (sprich: mit Implantaten und
Mikrochips vollgestopften) Kun auf Spae an. Doch die angeblichen
Verbesserungen haben Kuns Gedächtnis durcheinandergebracht - er
weiß nicht so recht, was eigentlich passiert ist, weiß
aber dennoch, daß Spae ihn einst gerettet hat. Als es zu der
Konfrontation mit Spae kommt, wechselt Kun die Seiten.
John, der in der Anderswelt der Spielball einer Intrige seiner
Freunde und Lehrer war, kehrt auf die Erde zurück und stellt
fest, daß er ein Jahr in der Anderswelt verbracht hat. Er
trifft sich mit Spae, die mittlerweile auf der Spur Van Diemens
ist.
Van Diemen hat sich zwischenzeitlich mit einem Vorboten
verbündet. Die Zeit für das Öffnen der Pforte
rückt näher und näher.
Kun, vollkommen verwirrt, sucht Hilfe und Rat bei Artus. Dieser nimmt
Kun willig bei sich auf, denn auch er ist auf der Spur Van Diemens.
Während sich die Verbündeten allmählich
zusammenfinden, scheint die letzte Auseinandersetzung in der eisigen
Kälte der Antarktis bevorzustehen...
Auch der letzte Teil der Trilogie vermag nicht so recht zu
überzeugen.
Wie in den beiden Bänden zuvor strickt der Autor eine spannende
Handlung, wobei er auch die Geschehnisse aus den beiden ersten
Bänden geschickt einbindet. Charrette mag auch ein sehr
routinierter Erzähler sein - doch die Schwächen der beiden
ersten Teile hat leider auch der dritte Band geerbt.
Die Charaktere sind wie zuvor flach, leblos und entwickeln sich auch
nicht. Es ist dem Leser relativ egal, was mit ihnen passiert. Er kann
sich mit ihnen einfach nicht identifizieren.
Und wie zuvor ist die Handlung zwar spannend und actionreich
erzählt - aber sie reicht nicht, um den Leser knapp
fünfhundert Seiten lang zu fesseln.
Fazit:
Der Abschluß der Trilogie vermag wie die anderen Bände
zuvor nicht recht zu überzeugen. Fastfood-Fantasy, für die
Bahn- oder Busfahrt bestens geeignet.
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