Auf dem Weg
nach London rettet Rulfan dem jüngsten Sohn des Grandlords
Paacival das Leben.
In der Community wird die Rückkehr des EWAT-Tanks des
Königs begrüßt, aber Matt, Lu und Aruula werden
kritisch beäugt. Erst nach langem Hin und Her gestattet man Matt
und Aruula Zutritt zur Community. Nicht nur Aruula ist von der
Umgebung beeindruckt, auch Matt staunt über die virtuellen
Wunder, die die Community zu bieten hat. Leider muß er
König Roger die traurige Nachricht überbringen, daß
die ausgesandte Expedition unter Commander Carlyle gescheitert
ist.
Honnes, ein Begleiter Rulfans, ist mit dem CF-Kristall in die
Gefangenschaft der Nordmänner geraten. Diese bereiten einen
Angriff auf Britania vor.
Nachdem Rulfan dem Grandlord die Nachricht vom bevorstehenden Krieg
mitgeteilt hat und in der Community angekommen ist, ist er ebenso wie
Matt besorgt, daß die Community in London den Angriffen der
Nordmänner vielleicht nicht standhalten wird. Und ebenso wie
Matt fürchtet er, daß die Nordmänner den Zugangscode
kennen.
Unterdessen rücken die Nordmänner auch gegen die Community
von Salisbury vor. Die Community beschließt, im Alleingang zu
handeln und schickt drei EWATS gegen die Angreifer ins Feld. Doch
diese werden von den Nordmännern aufgerieben. Mit letzter Kraft
kann Commander Gabriel, Rulfans Vater, die
Selbstzerstörungsanlage seines EWATS betätigen.
Paacival hat in der Zwischenzeit einen Waffenstillstand mit der
Community vereinbart und kämpft jetzt an ihrer Seite gegen die
Nordmänner. Die Londoner Community beschließt, mehrere
EWATS zur Unterstützung nach Salisbury zu schicken. Mit dem
persönlichen Einsatz von Roger hat die Community allerdings
nicht gerechnet.
Matt erfährt, daß Rulfan auf seinem Schiff einen Kristall
vom Kometen transportierte, den die Wissenschaftler erforschen
wollen. Denn auch ihnen sind die Mutationen und die Degeneration der
Menschheit ein Rätsel.
Tatsächlich haben die Nordmänner die Community in Salisbury
erreicht - ein erbitterter Kampf entbrennt, in dem Rulfan verletzt
und König Roger getötet wird. Letztendlich jedoch bleiben
die Bewohner der Community siegreich.
Nach dem Sieg bittet die Community Matt, nach Nordamerika zu gehen,
um dort den Kontakt mit den eventuell vorhandenen anderen Communitys
zu suchen. Obwohl Aruula andere Pläne hat, brechen Matt und sie
in Richtung Plymouth auf - schließlich werden dort Schiffe
hergestellt.
Der zweite Teil von Jo Zybells Doppelband ist ihm wirklich
gelungen.
Zuerst einmal ist ihm die Schilderung der Community-Welt hervorragend
geglückt. Er knüpft hier an die zahlreichen
Utopie-Darstellungen der Literatur an - wenngleich die Community auch
nicht das Paradies ist. Besonders die Stelle, in der die
geschlechtliche Fortpflanzung innerhalb der Community erläutert
wird, könnte manchem Leser übel aufstoßen. Diese
Befürchtungen räumt Jo allerdings schon im Romantext selbst
aus. An manchen Gegebenheiten vermag selbst Matt nichts zu
ändern. Und das ist gut so - das verleiht der Serie einen sehr
realistischen Touch.
Besonders gut gefallen haben dem Rezensenten die E-Butler - allen
voran Sokrates. Offensichtlich entwickeln diese nach einiger Zeit
eine echte Persönlichkeit.
Zweitens sind die zahlreichen Gefecht- und Kampfschilderungen sehr
wirklichkeitsnah und spannend erzählt. Die Zeiten der
pirouettendrehenden Aruula sind wohl vorbei. ;-) (* Soll ja auch
kämpfen, dat Mädel, nich' Ballett tanzen... ;-)
Heike)
Drittens sind die Charaktere stimmig. Geschickt nutzt Zybell hierbei
die Charakterisierung durch die Kleidung und die zahlreichen
modischen Accessoires - vor allem bei Roger III. ist dem Rezensenten
dies aufgefallen. Auch die anderen Personen sind glaubwürdig und
lebendig.
Viertens stimmt die Atmosphäre in diesem Roman. Was will man als
Leser also mehr?
Fazit:
Der zweite Teil des Doppelbandes ist mithin einer der besten
Bände der Serie. Sowohl Handlung als auch Atmosphäre
vermögen zu überzeugen.
13 Punkte