Frank MacLachlan

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Band 24: "Die Jagd des Vampirs"

Autor: Jake T. Magnus

Kaum reisen Frank MacLachlan, Jane Cardigan und Jack Claim von ihrem Urlaubsort, dem Hof der Brankovichs, ab, macht auch schon ein Vampir in dem kleinen Dorf Jagd auf die Menschen. Bevor auch die Brankovichs angegriffen werden, kann deren Tochter noch die Dämonenjäger informieren, die sofort zum Dorf zurückkehren.
Den Hof der Brankovichs finden sie in ziemlich zerstörtem Zustand vor. Die Tochter ist fort, die Eltern wurden ermordet. Da die Nacht hereinbricht, wagen die Dämonenjäger es nicht, im Dorf weiterzusuchen. Vielmehr postieren sie sich mit ihrem Wagen davor und bemerken schließlich eine Gestalt, die aus dem Dorf hinauswankt. Frank, Jack und Jane verfolgen diese Gestalt und werden von ihr auf den Dorffriedhof geführt, wo in einer Kapelle die zu Vampiren gewordenen Dorfbewohner ihrem Herrn, Desteros Bruder, huldigen. Nach einem Kampf, in dessen Folge alle bis auf drei Vampire und Desteros Bruder vernichtet werden können, werden die Überlebenden ins Dorf verfolgt.
Hier verschanzt sich Grantoc, so der Name des Vampirs, in einer Hütte, um wieder zu Kräften zu kommen. Da läßt sich auch Destero blicken. Es kommt zum Streit zwischen den zwei Brüdern (Destero sieht Grantoc als seinen Diener; dieser ist nicht ganz einverstanden), wobei Grantoc sämtliche Magie auf Destero richtet, um diesen zu töten. Durch die magische Entladung werden auch die Dämonenjäger auf das Haus aufmerksam gemacht. Umgehend greifen sie ein, vernichten die zwei noch überlebenden Vampire und greifen Grantoc an, der erneut fliehen muß. Destero bleibt hilflos zurück. Grantocs Angriff hat seine Spuren hinterlassen: Sämtliche schwarze Magie wurde Destero genommen, er hat auch keinen Durst nach Blut mehr. Der 'Vampir' ist also scheinbar kein Gegner der Dämonenjäger mehr - und nach dessen Angaben Grantoc auch nicht, da dieser zu schwer verletzt sei, um noch einmal zu überleben...

Es ist ein offenes Geheimnis: Die ursprünglich geplante Nr. 24 muß unglaublich schlecht gewesen sein. In letzter Sekunde entschloß man sich deshalb, die Geschichte neu zu schreiben - was man jetzt natürlich auch bemerkt. Die vorliegende Geschichte gehört nämlich zu den kürzeren der Serie. Die Handlung wird denn auch (fast) ohne Verschnaufpause heruntergespult und ist - in letzter Zeit ungewöhnlich - linear und merkbar zusammengestaucht.
Trotz allem kommt natürlich auch Stimmung und sogar Spannung auf, und die Handlung wird mit interessanten Wendungen gewürzt (Destero ist jetzt gutartig, Franks Dolch scheint von selbst zu agieren).
Nachtrag: Mittlerweile durfte ich die Originalversion der Nr. 24 lesen. Jetzt wünsche ich mir, ich hätte nie danach gefragt. Ein fast schon abartig schlechtes Machwerk, das uns da erspart geblieben ist. Autor Crunch muß einen unglaublich schlechten Tag gehabt haben, denn sein Können hat er ja auch schon bewiesen...

Fazit:
Durchschnittlicher Maclachlan ohne Highlights und größere Durchhänger.
8 Punkte

Jan Torben

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