Die Neue
Republik steht mal wieder kurz vor einem Bürgerkrieg. An vielen
Stellen brodeln die Konflikte, und der neue Präsident scheint
sich mehr um seine eigenen Interessen zu kümmern als um den
Zustand seines Staates.
In diplomatischer Mission jagt Leia Organa-Solo hinter
dem Aufrührer Nom Anor hinter her, der eine Kampagne gegen
Technik und vor allem gegen die Jedi-Ritter führt.
Unterdessen macht sich in den Randbereichen der Galaxis
eine ganz andere Gefahr breit. Eine Forschungsstation beobachtet, wie
ein großes steinernes Gebilde in die Galaxis eindringt. Eine
Sensation scheint greifbar nahe, denn noch nie ist wirklich etwas von
"Außen" in das heimatliche Sternensystem eingedrungen. Doch der
"Reisende" birgt eine Gefahr ungeahnten Ausmaßes, die bald
über die friedlichen Forscher hereinbrechen wird.
Direkt am Anfang als Warnung: Dieser Roman eignet sich
exakt für zwei Gruppen:
A: für Star Wars Hardcore-Fans, die unbedingt alles
von Star Wars haben müssen
B: für Salvatore-Fans, die unbedingt alles von
Salvatore haben müssen
Für ALLE anderen ist dieser Roman definitiv NICHTS!
Finger weg - nicht kaufen, nicht einmal daran denken!
Dieser Roman glänzt vor allem durch die fast
absolute Abwesenheit von Spannung und die allmächtige Gegenwart
gähnender Langeweile. Wie schon in seinem
Dämonendämmerung-Zyklus schreibt der Autor viele Worte um
wenig bis keinen Inhalt herum. So etwas wie eine anständige
Darstellung der Charaktere ist nicht vorhanden, bzw. Salvatore zeigt
sich bemerkenswert unfähig, seinen Protagonisten Leben
einzuhauchen. Und dabei hätte sich gerade hier eine Menge
Potential ergeben. Es fällt Salvatore nämlich zu, einen der
größten Charaktere ins Jenseits zu befördern, den
Star Wars besessen hat: Chewbacca. Die daraus entstehenden
Konsequenzen werden in so wenigen Zeilen abgehandelt, daß man
sie auch genausogut hätte weglassen können.
Im Vorwort dankt der Autor den Leuten, die ihm geholfen
haben, sich in Han Solo hineinzuversetzen. Dann möchte ich das
Innenleben von Herrn Salvatore wirklich nicht kennen. Denn von einem
Innenleben der Charaktere kann in keinster Weise gesprochen
werden.
Statt dessen gibt es einmal mehr die üblichen
Kämpfe und Action-Sequenzen. Die bringt der Autor zwar
routiniert rüber, aber das täuscht nicht darüber
hinweg, daß auch hier alles mehr oder minder unspektakulär
bleibt - ob hier nun Raumschiffe aufeinandertreffen oder Menschen
gegen Fantasy-Wesen kämpfen. Ich kann dem Werk dieses
Schriftstellers absolut nichts mehr abgewinnen.
Fazit:
Langweilig, oberflächlich,
überflüssig.
Es gibt wirklich nur eine Sache in diesem Buch, die man
als Star Wars-Fan wissen muß: Chewbacca stirbt! So, und nun
gibt es wirklich keinen Grund mehr, sich dieses Buch zu kaufen.
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