Kooranovian
Sint Martor, Offizier der Streitkräfte von Cairs Ablarn, holt
Zamorra auf seine Welt. Zunächst ist der Dämonenjäger
von Kooranovians Idee gar nicht begeistert, als Vermittler zwischen
den Tigern und den Menschen zu fungieren, um einen Frieden
auszuhandeln.
Doch Zamorra stimmt letztendlich zu, läßt sich die
für die Verhandlung wichtigen Papiere geben und besteigt einen
Gleiter mit Kooranovian und anderen Raubkatzen. Dieser Gleiter wird
jedoch abgeschossen, Zamorra zunächst von seinen
Verbündeten getrennt und dann von einer Patrouille der Menschen
gefunden und zur nächstgelegenen Basis gebracht.
Dort erfährt der Dämonenjäger einiges über die
Zustände auf der Seite der Menschen. Später setzt er sich
ab und trifft wieder auf Martor und seine Gruppe, um
anschließend mit ihnen zur Basis zurückzukehren.
Dort stellt sich eine Soldatin, die Zamorra in der Kantine bereits
kennengelernt hatte, als Oberkommandierende der Menschen heraus.
Jetzt, als es endlich zu Verhandlungen zu kommen scheint, muß
Zamorra feststellen, daß der Kijnzho ihn hereingelegt hat. Die
Blätter sind leer; Martor und seine Getreuen haben die Absicht,
sich selbst zu töten. Mit der von ihnen entwickelten "Technik"
Neupflanz, die der Dämonenjäger bereits bei seinem ersten
Abenteuer mit dem Tiger kennenlernte, sprengen sich die ersten Tiger
in die Luft. Zamorra kann Martor unschädlich machen und sich mit
ihm absetzen.
Außerhalb der Station kommt es zwar zu einem Kampf zwischen dem
Tiger und dem hereingelegten Mensch, aber am Ende findet sich der
Zamorra auf der Erde wieder, im Chateau Montagne...
Der bislang beste Roman von Martin Barkawitz für die
Zamorra-Serie. Zwar sind die Protagonisten ein bißchen viel im
Urwald hin- und hergelaufen, aber die Beschreibungen der dort
herrschenden Bedingungen und um die Ausnutzung Zamorras machen dies
mehr als wett.
Gut Minus