Ausgabe Nr. 101/102
(Nr. 01 & 02/01 - 19.01.2001 - 5. Jahrgang)
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort - Perry Rhodan - Atlan - Professor Zamorra - Maddrax - Grusel-Schocker -
Frank MacLachlan - Buch & Taschenbuch

Vorwort

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Band 2052: "Verkünder des Imperators" von Arndt Ellmer

Fazit: Was bleibt, ist ein Perry Rhodan, den man gerne gelesen und nicht oft aus der Hand gelegt hat.
Das persönliche Schicksal von Morkhero geht Hand in Hand mit den großen Entwicklungen der galaktischen Politik. Gut gemacht. 12 Punkte Alexander Haas                    

Fazit: Der "Katerroman" für den "Morgen danach" - in dieser Form gut in Szene gesetzt und mit der einen oder anderen Überraschung gespickt. Das ist in Ordnung, aber auch nicht hochklassig, eben solide. 9 Punkte Winfried Brand                    

Fazit: Der Roman hinterläßt gemischte Eindrücke beim Rezensenten. Einerseits wird die Bedrohung durch SEELENQUELL weiter konsequent aufgebaut; andererseits fragt man sich aber, was eigentlich alles erst geschehen muß, bevor die Terraner endlich etwas unternehmen. (* Das kann man sich aber auch häufig genug bezüglich der Politik (und der Politiker...) des alten (wie gewiß auch des neuen...) Jahrtausends fragen. Jede Regierung hatte und hat ihre Schwachpunkte und wird sie auch weiterhin haben, ganz egal, aus welchem Lager sie kommt. Heike) Hier hat man es nur noch mit einer zögerlichen Reaktion auf längst Geschehenes zu tun. Aktion, Offensive - diese Begriffe kommen bei den Terranern kaum noch vor. Das ist nicht mehr die Menschheit, wie man sie in früheren Zeiten der Serie kennengelernt hat. Vielleicht befinden sich die Terraner, wie das schon mehrfach auch auf der LKS von den Lesern vermutet wurde, wirklich schon im Prozeß der Degeneration. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, doch dann sollten die Autoren sich auch dazu durchringen, das auch beim Namen zu nennen.
Auch Julian Tifflor enttäuscht in seiner neuen Rolle. Hier wird eine außerordentlich gute Idee nur sehr mäßig umgesetzt. 7 Punkte Hans-Joachim Kleimann                    

Band 2053: "Der neue Tato" von Hubert Haensel

Fazit: Ein sowohl von der Konzeption wie auch vom Schriftstellerischen her sehr guter Roman.
Es muß nicht immer Reginald Bull sein. Perry Rhodan kämpft nach langer Zeit wieder einmal an vorderster Front. Das war überfällig. 13 Punkte Hans-Joachim Kleimann                   

Band 2054: "Die Höhlen von Ertrus" von Arndt Ellmer

Fazit: Recht unspektakuläre bis langweilige Geschichte, zu der mir nichts einfällt. Arndt hat (besonders) in letzter Zeit schon besseres abgeliefert. 6 Punkte Alexander Haas                    

Fazit: Mehr als flüssig - nämlich überflüssig.
0 Punkte Hans-Joachim Kleimann                    

Band 2055: "13 gegen Arkon" von Andreas Findig

Fazit: Die Geschichte ist einfach gestrickt, aber unglaublich effektiv. Ein Roman von großer Spannung und Lesefreude mit einem gewaltigen Knall am Ende! Mehr davon! 13 Punkte Alexander Haas                    

Fazit: Dieser Agentenroman macht richtig Spaß. Der Band ist schnell, actionreich und mit einer Prise Humor gewürzt. Die Charaktere werden gut vermittelt. Zweifellos ein Highlight der laufenden Handlung. 14 Punkte Hans-Joachim Kleimann                     

Die Solare Residenz I: Perry Rhodan 2000 bis 2049 - Ein Rückblick

Fazit: Trotz guter Einzelromane gestaltet sich die Handlung relativ unbefriedigend. Hauptkritikpunkt ist hier der Aufbau nach dem (nennen wir es einmal so) "Kaugummiprinzip": Es wird viel gedehnt. Auch Band 2050 hat noch nicht die erhoffte Beschleunigung der Ereignisse gebracht. Die Rückbesinnung auf die Anfänge der Serie kommt bei den Altlesern sicherlich gut an, doch das allein reicht für einen wirklich guten Zyklus nicht aus.
Wie schon beim Thoregon-Zyklus gilt auch hier: Eine Straffung der Geschehnisse würde zumindest bei den FLASH-Rezensenten ein deutlich positiveres Echo finden. Persönliche Gesamtwertung bisher: 7 Punkte Hans-Joachim Kleimann                    

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Band 22: "Algain" von Rüdiger Schäfer

Fazit:
Vom Unterhaltungswert her ganz passabel, aber einige deutliche Schwächen in der Handlung.
7 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                    

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Band 693: "Höllen-Amazonen"

Ich weiß nicht, aber irgendwie sind Martin Barkawitz' Romane so proppenvoll mit Riesen, Riesenstädten, Monstern und brachialgewaltigen Hintergründen, daß es mir schon wieder zuviel ist.
Etwas weniger wäre wirklich mehr, denn dies würde bedeuten, daß man sich mehr Zeit für die einzelnen, neuen Charaktere nehmen könnte, was so natürlich ausbleibt und den Eindruck erweckt, daß nur irgendein Thema abgehandelt und abgehakt wird. Ausreichend Guido Latz                    

Band 694: "Eine Falle für Merlin"

Eine abschließende Wertung beim ersten Teil eines Doppelbandes verkneife ich mir wie immer; mehr dazu beim nächsten Mal. Gute Idee, endlich wieder auf die Baba Yaga und die Puppenspielerin zurückzukommen. Daß Zamorra am Ende mal wieder unter den Nachwirkungen von Odinssons Taten zu leiden hat, war dann vielleicht etwas überflüssig. Gar nicht überflüssig war hingegen Zamorras Bemerkung, daß der gesuchte Kelch aus Fragmenten eines großen Kessels besteht, mit dem schon Damona King zu tun hatte. Gut Guido Latz                    

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Band 24: "Beim Volk der 13 Inseln" von Jo Zybell

Fazit:
Ein spannungsgeladener, origineller und gut komponierter Roman, der zudem noch einige Puzzleteile um den Kometen miteinbezieht. Lesevergnügen pur.
15 Punkte
Christian Spließ                    

Band 25: "New York, New York" von Claudia Kern

Fazit:
Der Auftakt des Meeraka-Zyklus ist vielversprechend. Die Handlung vermag wohl an einigen Stellen nicht so ganz zu überzeugen, ist aber spannend und gekonnt erzählt.
10 Punkte
Christian Spließ                    

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Band 63: "Der Seelen-Fresser" von Jack Raymond

Fazit:
Solider Grusel, solide erzählt.
9 Punkte
Christian Spließ                    

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Band 27: "Der Stab des Anubis" von Morgan deClerk

Fazit: Ein sehr solider Roman mit sehr vielen Absätzen. Der bessere Teil des Zeiteilers. 9 Punkte Christian Spließ                    

Fazit: Insgesamt mal wieder ein eher durchwachsener, wenn auch nicht schlechter Band, der lediglich daran krankt, daß zuviele Elemente auf einmal eingebracht werden wollten. Das ergibt zwar einen sehr farbenfrohen Zweiteiler, dennoch ist mein Gesamteindruck eher negativ. Es wird meiner Meinung nach wieder Zeit für einen MacLachlan ohne bitteren Beigeschmack. 6 Punkte Martin Hoyer                    

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Robert N. Charette: "Der Turm der Zeit"

Fazit: Wer nach der "Schattenkrieg-Trilogie" Fan von Charrette geworden ist, sollte den Roman kaufen. Wer kein Fan ist, braucht sich diesen Roman nicht unbedingt zuzulegen. Fantasy von der Stange. 5 Punkte
Christian Spließ                    

Barbara Jung: "Trauermarsch"

Fazit: Ein durchaus gut zu lesender, aber insgesamt vielleicht zu liebenswert geschriebener Horror-Roman. Bei "Trauermarsch" ist immerhin eindeutig eine Weiterentwicklung der Autorin im Vergleich zu "Kreuzzug des Hasses" zu bemerken. Die Handlung ist spannender und vermag teilweise durchaus ein Gefühl des Grusels zu erzeugen. Wer sich mit den Handlungsklöpsen und teilweise ausufernden Beschreibungen zurechtfinden kann, für den ist dieser Roman durchaus eine Empfehlung wert, vor allem, da er sich der leider immer wieder aktuellen Thematik des Rassenhasses auf eine Weise nähert, die als durchaus interessant und spannend zu bezeichnen ist. 9 Punkte. Winfried Brand                    

Brian Lumley: "Necroscope - Kreaturen der Nacht"

Der Band "NECROSCOPE - Kreaturen der Nacht" bildet wohl wieder die Aufbaugeschichte für den Folgeband. Brian Lumley erzählt nicht gerade etwas, das man noch nirgendwo anders gelesen hat, aber die Verwebung seiner Geschichte aus Kaltem Krieg mit gegenseitiger Psi-Spionage, dem Vampirthema und einer Reihe von Horror- und Splatterelementen machen die Reihe durchaus lesenswert. Lumley beginnt, sich sein eigenes, komplexes Universum aufzubauen, mit einer Reihe bekannter Versatzstücke, aber hervorragend neu arrangiert. Ich hoffe dabei nur, daß Brian Lumley Yulian Bodescu ein bißchen länger leben läßt als Boris Dragosani. Für mich hat er nach dem langen Aufbau die doch komplexe Gestalt des Boris Dragosani etwas zu schnell abserviert. Leider habe ich das Gefühl, daß Lumley sich im Lauf des Zyklus immer größere Gegner für Harry Keogh sucht. Das ist zwar der eher übliche Weg; ob mir das aber so gefällt, da bin ich mir nicht so sicher. Doch lassen wir uns weiter überraschen. 13 Punkte Bernd Krosta                    

Elizabeth A. Lynn: "Die Winterfestung"

Fazit:
Ungewöhnliche Fantasy, gegen Ende jedoch arg hastig erzählt.
10 Punkte
Christian Spließ                    

Anne McCaffrey & Elizabeth Ann Scarborough: "Acornas Heimkehr"

Fazit: Kein Buch für alle, sondern vielmehr ein Buch für keinen!
Einen Gnadenpunkt gibt's lediglich für eine Episode im letzten Drittel. Hier dachte ich doch tatsächlich mal für ein paar Seiten: "Na, vielleicht ist doch noch nicht alles verloren?" Tja, leider geirrt! 1 Punkt Alexander Haas                  

Helmut W. Pesch: "Die Herren der Zeit"

Fazit: An sich ein nettes Experiment aus Fantasy und Zeitreise, das sich aber ein bißchen arg in seinen Details verliert und so die Lesbarkeit ein wenig vernachlässigt.
8 Punkte
Alexander Haas                

Conrad Shepherd: "SYNDIC - Geheimprojekt Exodus"

Wohl wissend, daß diese Rezension durch allzugroßen Umfang genauso ermüdend und frustrierend wäre wie ihr Anlaß, möchte ich nun auch zum Ende kommen. Dies kann ich guten Gewissens tun, denn auch im Folgenden wurden mir keine Innovationen, wohl aber weitere inhaltliche, stilistische und thematische Peinlichkeiten zuteil. Wer die Serie nicht kennt, hat nicht wirklich etwas verpaßt und braucht um keine Zeile betrübt sein. Traurig ist nur, daß ein derartiges Machwerk einem Serien-Profi wie Conrad Shepherd unterlaufen muß. 2 Punkte Martin Hoyer                   

Fazit: Schematisch, ideenlos, stereotype Charaktere. Der Slogan "Keine Kompromisse" gilt leider auch qualitativ uneingeschränkt. Etwas Positives hat das Projekt dennoch: Man kann die Vorabdrucke umsonst im Internet lesen und spart damit den Kaufpreis für das gedruckte Buch. 0 Punkte Hans-Joachim Kleimann                     

Manfred Weinland & Martin Kay: "Landru"

Fazit:
Ein eher durchwachsener Roman, der durchaus seine guten Stellen hat, aber so ganz vermag er nicht zu überzeugen.
8 Punkte
Christian Spließ                   

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