Merlin
erinnert sich an eine Zeit, als er der Hölle gerade den
Rücken gekehrt hatte. Bei den Schwestern des Schicksals
schlüpfte er für ein Jahr unter, ohne sich ihnen als den
Merlin vorzustellen. Und auch er blickte lange Zeit nicht hinter ihr
Geheimnis.
Er trinkt aus einem Kelch, der ihm neue Kraft gibt. Er sieht eines
Nachts, wie eine der Frauen einen Teppich knüpft, eine weitere
auf einer Harfe spielt und eine dritte die Fäden für die
Weberin produziert. Natürlich entdeckt man ihn. Man verbietet
ihm, sich dem Teppich zu nähern. Was Merlin nicht daran hindert,
in der kommenden Nacht eigenmächtig einen Faden in das
Gemälde zu weben.
Die drei Schwestern verfluchen ihn und werfen ihn aus ihrem Haus.
In der Gegenwart trifft er jetzt auf eine der Schwestern. Es ist die
Puppenspielerin, mit der Zamorra bereits zu tun hatte. In Merlins
Auftrag sollte er dieser in der Vergangenheit den Wandteppich
stehlen, damit die Baba Yaga ihn nicht in Besitz nehmen könne.
Der Versuch schlug jedoch fehl; die Baba bekam den Teppich, und die
Puppenspielerin überlebte den Kampf.
Und jetzt webt sie einen Bann um Merlin, der diesen unter ihre
Kontrolle bringt.
Er ist verflucht, die Erde bis zum nächsten Vollmond nicht
verlassen zu können.
Unter ihrem Bann sucht der Zauberer von Avalon Zamorra und Nicole
auf, die ihm helfen sollen, indem sie eine Harfe, einen Kelch und
eine Flöte finden.
Während Zamorra versucht, den Kelch in Paris zu besorgen, wo ein
Professor gestorben ist, nachdem er daraus getrunken hatte,
organisiert Nicole die Flöte und später auch die Harfe.
Merlin versteckt sich derweil bei Asmodis.
Ein Hindernis taucht erst auf, als Nicole einen Anruf aus Paris
bekommt, Zamorra sei aufgrund der Odinsson-Akten festgenommen
worden...
Eine abschließende Wertung beim ersten Teil eines Doppelbandes
verkneife ich mir wie immer; mehr dazu beim nächsten Mal. Gute
Idee, endlich wieder auf die Baba Yaga und die Puppenspielerin
zurückzukommen. Daß Zamorra am Ende mal wieder unter den
Nachwirkungen von Odinssons Taten zu leiden hat, war dann vielleicht
etwas überflüssig. Gar nicht überflüssig war
hingegen Zamorras Bemerkung, daß der gesuchte Kelch aus
Fragmenten eines großen Kessels besteht, mit dem schon Damona
King zu tun hatte.
Gut