Statt sich
selbst nach Paris zu begeben, nimmt Nicole Duval Kontakt mit
Staatsanwalt Gaudian in Lyon auf, um Zamorra aus der Pariser Haft zu
befreien, wo dieser wegen der Verdächtigung festsitzt, in
kriminelle Machenschaften verwickelt zu sein, was auf eine Intrige
des längst nicht mehr auf der Erde weilenden Odinsson
zurückgeht.
Gaudian gelingt dies, und schon bald ist
Zamorra wieder frei.
Stygia, die Fürstin der Finsternis,
wird von den Thessalischen Hexen gebeten, den Lachenden Tod zu ihnen
zu bringen. Mit Hilfe eines Bannspruchs, der - einmal angewandt - den
Tod auf Distanz hält, gelingt ihr dies auch.
Derweil holen die Hexen und die Baba Yaga
den Zauberer Merlin aus seinem Versteck bei dessen Bruder hervor.
Dieser kämpft zwar kurz gegen seine Gegnerinnen; als er jedoch
sieht, daß sein Bruder ihm nicht beisteht, verzichtet Sid Amos
auf den Einsatz seiner speziellen Mächte. Um ihn sich vom Leib
zu halten, zwingt die Baba den Ex-Dämon dazu, Merlins Zauberwald
wieder aufzubauen. Da sie sich der Kräfte Merlins bedient und
die Thessalischen Hexen die Wiederaufforstung beobachten, kann Sid
Amos nichts dagegen unternehmen. Allerdings zapft er, wie es einst
sein Bruder bei ihm tat, Kräfte von Merlin ab, um schneller
voranzukommen.
Im Chateau Montagne haben derweil Zamorra
und Nicole die drei von Merlin gesuchten magischen Gegenstände
zusammen: die Harfe, die Flöte und den Kelch. Als Nicole alle
zusammen auf einen Tisch legt, werden die beiden zu einer Tempelruine
in der Nähe jenes Höhlensystems gerissen, in dem die
Thessalischen Hexen seit Jahrhunderten leben - und wo Merlin bereits
an einen Steinblock gekettet wurde.
Während der Vollmond aufgeht, beginnt
sich die Umgebung zu verändern. Bilder aus einer fernen
Vergangenheit überlappen die Gegenwart. Die Bauten des Tempels
erstehen von neuem, und ein uraltes minoisches Ritual zu Ehren der
Götter beginnt.
Auf dem Höhepunkt erdolcht Baba Yaga
Merlin, während alle anderen sich nicht regen können.
In Broceliande spürt Asmodis dessen
Tod, da der Ex-Teufel seinem Bruder Kräfte abgesaugt hatte, um
den Zauberwald schneller aufbauen zu können.
Mit dem Kelch, den Zamorra besorgt hatte,
fängt die Hexe Merlins Blut auf und trinkt dieses, während
Nicole im Hintergrund die Harfe spielt. Dann spielt Baba Yaga auf der
Flöte und beschwört die Frau im Mond, Othium Lunarsa, was
die Thessalischen Hexen als Frevel empfinden.
Die Hexe reicht Zamorra das Knochenmesser,
mit dem sie zuvor Merlin getötet hatte. Der
Dämonenjäger will sie nicht töten, doch Baba Yaga
sendet ihm Bilder aus ihrem Leben, und letztlich tut er es doch.
Ihr Blut fließt, sie lacht, und die
Frau im Mond lacht auch. Der Wandteppich, in der ihr aller Schicksal
prophezeit wurde, geht in Flammen auf.
Im silbernen Mondlicht heilen Merlins
Wunden, ebenso wie die der Baba Yaga.
Diese erklärt dem
Dämonenjäger, daß sie ihre eigene Tochter ist; sie
starb, um in sich selbst wiedergeboren zu werden, was dieser nicht
versteht.
Der Lachende Tod findet sein Herz in seiner
Brust wieder; der bislang auf ihm liegende Fluch existiert nicht
mehr. In Zukunft kann er Frankreichs Boden wieder betreten.
Irgendwie ist bei dem zweiten Teil nicht nur
die Puppenspielerin verloren gegangen, zum Ende hin geht es dazu auch
noch überaus konfus zu.
Während Zamorra im ersten Teil
berichtet, von Damona King selbst deren Erlebnisse geschildert
bekommen zu haben, heißt es im zweiten Teil, er hätte es
von Dritten erfahren; selbst hätte er sie nicht
kennengelernt.
Gute Idee, aber am Ende überhastet, und
zu viele Nebenfiguren, die im wahrsten Sinne des Wortes in der Gegend
rumstehen...
Drei Minus.