Ausgabe Nr. 104
(Nr. 04/01 - 16.02.2001 - 5. Jahrgang)
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort - Perry Rhodan - Professor Zamorra - Maddrax - Grusel-Schocker -
Frank MacLachlan - Buch & Taschenbuch

Vorwort

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Band 2058: "Im Land Dommrath" von Ernst Vlcek

Fazit: Wieder einmal: Gähn. Langeweile ist weiterhin angesagt. Warten wir auf den nächsten Roman. Irgendwann wird es ja wohl wieder besser.
4 Punkte Hans-Joachim Kleimann                    

Fazit: Die zweite Hälfte des Romans rettet ihn dann auf eine versöhnliche Note. Was der ersten Hälfte völlig abgeht, ist hier plötzlich vorhanden: Der Sense of Wonder. Das Land Dommrath bekommt hier endlich ein wenig Gesicht. 8 Punkte. Winfried Brand                    

Band 2059: "Die Astronautische Revolution" von Leo Lukas

Fazit: Der Gastautor überzeugt. 11 Punkte Hans-Joachim Kleimann                    

Fazit: Man merkt Leo Lukas in diesem Roman durchaus seine Kabarett-Wurzeln an. Dem Autor ist dabei ein sehr unterhaltsamer und interessanter Roman gelungen, der mit einigen Hintergrundinformationen aufwartet - was man in dieser Form von einem Gastroman wohl eher weniger erwarten konnte. Das glückliche Händchen der PR-Redaktion hinsichtlich der Auswahl der Gastautoren hat jedenfalls wieder einmal zum Richtigen gegriffen. 14 Punkte Winfried Brand                    

Alexander Kaiser: "Der Normon-Konflikt"

Fazit: Alexander Kaiser ist definitiv kein K. H. Scheer. Zwar beschreibt er seine Action-Szenen gekonnt, doch bleiben seine Charaktere auf der Basis gefühlsamputierter Roboterklone stehen. Sollte hier wirklich das Anliegen im Vordergrund gestanden haben, einen Anti-Kriegs-Roman zu schreiben, ist dieser Versuch weitestgehend in die Hose gegangen. Zwar kann man nicht sagen, daß dieser Roman nicht teilweise unterhaltend war - doch mehr ist auch nicht drin. Gelesen, weggestellt, vergessen. Da haben wir in der PR-FE schon weitaus Besseres gelesen. 3 Punkte. Winfried Brand                    

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Band 696: "Horror aus dem Eis"

Am Anfang des Romans träumt Nicole davon, ihren Partner als Vampir zu sehen. Auch wenn die Tulis-Yon keine Vampire sind, ihr Keim andersartig ist, so dienen sie doch Kuang-shi, einem Vampir. Die Darstellung dieses Gegners - obwohl er immer im Erwachen begriffen ist! - ist um einiges bedrohlicher, imposanter und beeindruckender beim Lesen als all die in den letzten Bänden kurzzeitig aufgetauchten "Gegner". Kuang-shi hat was, ebenso wie Fu Long. Daß Gryfs Kräfte relativ schnell nachließen, ist natürlich dramaturgisch wichtig, paßt aber nicht zu dem Silbermond-Druiden, der sonst wie wild hin- und herspringt; wenn er nun gerade von einem anderen "Einsatz" gekommen und ausgelaugt gewesen wäre, okay - aber so... Und einen Minuspunkt gibt's. ;-) Zamorra und Nicole machen zweimal ansatzweise abfällige Bemerkungen über Kylie Minogue. Bei Danni hätte ich's verstanden, aber nicht bei der großen Schwester. <g> 13 Punkte. Guido Latz                    

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Band 27: "Ruf des Blutes" von Timothy Stahl

Fazit:
Was soll man noch groß dazu sagen? Tolle Atmosphäre, ein zweifelnder Held, eine Handlung, die abgeht wie eine Achterbahn - kurz, ein absolutes Highlight. 13 Punkte Christian Spließ                    

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Band 69: "Labor des Bösen" von Mark J. Forester

Fazit:
Alles in allem ein Roman, der keinen bleibenden Eindruck hinterläßt. Das liegt einerseits an der schwachen Handlung, andererseits an den farblosen Charakteren. 6 Punkte Christian Spließ                    

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Band 30: "Die Stimmen der Ahnen" von Roger Corvey

Fazit: Ein durchaus solider Roman, wie er öfters vorkommen könnte. Die Story ist zwar nicht allzu originell, aber nett erzählt. 8 Punkte Christian Spließ                    

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Greg Bear: "Foundation und Chaos"

Fazit:
Da der Roman sich mit den ersten Kapiteln des Asimov-Romans kreuzt, ist er für den Leser, der die "erste" Trilogie kennt, von sehr geringem Interesse. Neu-Leser werden sich wohl wegen der blassen Charaktere und der langweiligen Handlung ärgern. 2 Punkte Christian Spließ                    

Edgar Rice Burroughs: "Caprona - Im Reich der Dinosaurier"

Fazit: "Caprona" bietet dem Leser zwar stilistisch natürlich etwas altbacken anmutende, nichtsdestotrotz jedoch gute Abenteuer-Fantasy. Diese Trilogie stellt sicherlich eines der besten Werke des "Tarzan"-Autors Edgar Rice Burroughs dar. ERB setzt hier das Darwinsche Evolutionsmodell zwar etwas eigenwillig, jedoch konsequent und phantasievoll um.
10 Punkte. Winfried Brand                   

Christie Golden: "Seven of Nine"

Fazit:
Dummerweise ist dies ein Roman, und so kommen die beiden herausragenden Gründe für die Existenz der Serie natürlich nicht zu Geltung. Was bleibt, ist allgemeiner Durchschnitt für serienbasierte Romane: Für die Verkürzung einer langen Zugfahrt geeignet - für mehr eher nicht... 4 Punkte. Winfried Brand                    

Barbara Jung: "Tattoos"

Fazit: In der ersten Hälfte recht gut, verflacht die Story in ihrer Auflösung umso mehr. Ein liebenswürdiger Stil prägt die Romane Barbara Jungs, doch bleibt außer einem idealisierten Protagonistenbild nichts übrig. Es ist vergnüglich zu lesen (wenn man nicht weiter darüber nachdenkt), aber mehr mit Sicherheit nicht.
5 Punkte. Winfried Brand                    

John Marco: "Der Thron aus Stahl"

Fazit:
Immer noch ein gutes Buch und eine Freude für die meisten, die diesen Zyklus bisher gelesen haben. Dennoch bleibt zu befürchten, daß die meiste Luft erst einmal raus ist. 11 Punkte
Alexander Haas                    

L.E. Modesitt jr.: "Der Chaos-Pakt"

Fazit: Ein schöner Roman, der sich manchmal ein wenig intensiv mit Gewalt und Grausamkeit befaßt. Allerdings bleiben diese Dinge immer der Phantasie des Lesers vorbehalten und werden nicht zu deutlich geschildert. Hinzu kommen zwei sehr interessante Protagonisten und ein Roman, der gut in die bisherige Reihe paßt. 12 Punkte Alexander Haas                    

Philip Pullman: "Das Bernstein-Teleskop"

Fazit: "Das Bernstein-Teleskop" bildet den äußerst gelungenen Abschluß einer hervorragenden Trilogie, die nicht nur der Kernzielgruppe der 12-14jährign sehr gute und sprachlich ziemlich anspruchsvolle Unterhaltung bietet, sondern auch dem älteren Leser. Manchmal stimmt der alte Spruch ja doch: "Was lange währt, wird endlich gut." In diesem Fall hat sich die Wartezeit auf den letzten Band der Trilogie wirklich gelohnt. 14 Punkte. Winfried Brand                    

Melanie Rawn: "Der Schatten des Bruders"

Fazit:
Der Kitsch nimmt zu, die Drachen sind fast gar nicht mehr dabei. Ansonsten ist dieser Roman die konsequente Fortführung seines Vorgängers.
9 Punkte
Alexander Haas                    

Irene Salzmann: "Die Spielhölle"

Fazit:
Wer großartige Überraschungen erwartet, wird enttäuscht sein. Der Plot ist sehr vorausschaubar; die Charaktere vermögen nicht zu überzeugen. Nur der Humor und die Ironie Irene Salzmanns verhelfen dem Roman zu der untenstehenden Note.
4 Punkte Christian Spließ                    

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