Band 2059: "Die Astronautische Revolution"

Autor: Leo Lukas

Ruben Caldrogyn ist ein Angehöriger des Volkes der Sambarkin. Diese gelten als die bedeutendsten Forscher im Land Dommrath. Caldrogyn wächst auf Yezzikan-Rimba auf. Sein Vater ist unbekannt, dafür klammert sich seine Mutter an ihn. Um ihrem Einfluß zu entkommen, begibt sich Caldrogyn in die planetare Hauptstadt Kozomo Yessik. Dort will er an der Tashun-Reba studieren, der besten Ausbildungsstätte von Yezzikan-Rimba.
Ruben Caldrogyn kommt in Kontakt mit dem bedeutenden Wissenschaftler Vismar Elonkun. Dieser lebt weitgehend im Verborgenen und geht seltsamen Studien nach. Zunächst drängt er Caldrogyn seltsame "Bonbons" auf, nach deren Verzehr der junge Forscher mehrfach bewußtlos wird. Jedesmal, wenn er kurz darauf wieder zu sich kommt, wirkt er geistig wie befreit und stellt sich eine Menge Fragen, die für ein Intelligenzwesen im Land Dommrath eher untypisch sind. Vor allem beschäftigen ihn die Raumfahrt und die Astronomie.
Während Caldrogyn in der wissenschaftlichen Hierarchie der Sambarkin langsam, aber stetig aufsteigt, trifft er sich weiterhin regelmäßig mit Vismar Elonkun. Er knüpft Kontakte zu Angehörigen anderer dommrathischer Völker, ohne dabei allerdings jemals seinen Heimatplaneten zu verlassen. Schließlich unterstellt man ihm sogar, er habe Angst davor, eines der Transmitterportale zu benutzen.
Ruben Caldrogyns Studien, die er zusammen mit Vismar Elonkun unternimmt, fördern erstaunliche Ergebnisse zutage. Alle Ereignisse in der Geschichtsschreibung der Sambarkin, die mit den mysteriösen Rittern von Dommrath zu tun haben, sind nebulös und nicht näher dokumentiert.
Die beiden Forscher erwerben einen seltsamen Datenträger, den sie lange vergeblich zu entschlüsseln versuchen. Als es ihnen schließlich gelingt, sind sie sprachlos. Der Datenträger enthält die Dokumentation eines vergessenen Projektes: Das Volk der Berku'Tama baute einst ein Raumschiff. Kaum war dieses von seinem Probeflug zurückgekehrt, wurden die Transmitterportale auf ihrer Welt deaktiviert. Raumschiffe der Legion landeten auf dem Planeten, alle zur Raumfahrtindustrie gehörenden Anlagen wurden demontiert, alle Daten vernichtet, die Raumfahrer getötet. Doch seltsamerweise blieben weitere Repressalien der Legion aus. Man ging zum Tagesablauf über, alle Erinnerungen an dieses Ereignis wurden in kürzester Zeit systematisch ausgelöscht. Das zum Bau des Schiffes notwendige Wissen und die benötigte Technologie waren bei den Sambarkin bereits vorhanden.
Vismar Elonkun informiert Ruben Caldrogyn darüber, daß er ihm über Jahre hinweg regelmäßig sogenannte "Neuro-Transmuter-Pakete" (NTPs) verabreicht hat. Es handelt sich hierbei um Chemikalien, die bestimmte Gedächtniszentren aktivieren, die bei allen Sambarkin aus mysteriösen Gründen blockiert sind. In ihren Gehirnen existiert eine Blockade, die jedesmal wirksam wird, wenn es um Raumfahrt oder damit verbundene Themen geht. Diese Blockade wurde auch in der Erbmasse der Sambarkin verankert.
Ruben Caldrogyn ist inzwischen zum Obersten Lehrer der Tashun-Reba aufgestiegen. Als er wieder einmal seine Mutter besucht, findet er zufällig heraus, daß Vismar Elonkun sein Vater ist. Der hat seinen Sohn gezielt manipuliert, damit dieser seine Forschungen fortsetzt. Es kommt zu einer letzten Begegnung: Elonkun stirbt an den Nebenwirkungen der NTPs, die auch er selbst viele Jahre lang zu sich genommen hat.
Caldrogyn unternimmt weitere Nachforschungen. Mit Hilfe der NTPs gewinnt er weitere Sambarkin für sich, indem er ihre Gedächtnisblockade löst. Er läßt eine Übersicht über die Entwicklungsgeschichte der sambarkischen Wissenschaft erstellen und findet dabei heraus, daß der Kenntnisstand seit Jahrtausenden derselbe ist. Die Sambarkin entdecken immer wieder neue Dinge, doch diese geraten nach einiger Zeit wieder in Vergessenheit, so daß sich die Forschung praktisch im Kreis bewegt. Es wird offensichtlich, daß die Ritter von Dommrath gezielt dafür sorgen, daß jeder Fortschritt nach einiger Zeit wieder verlorengeht.
Schließlich gründen Ruben Caldrogyn und seine Freunde eine Astronautische Loge. Ein Raumfahrtprogramm wird initiiert. Alles geschieht im Verborgenen, damit die Ritter von Dommrath und ihre Spione nicht aufmerksam werden. Immer mehr Sambarkin werden mit Hilfe der NTPs von der Gedächtnisblockade befreit. Da man vermutet, daß die Ritter ihre Manipulationen mit Hilfe psionischer Energien bewerkstelligen, werden für alle Sambarkin Anti-Psi-Geräte konstruiert, um sie vor weiteren Manipulationen zu schützen. Leistungsfähige Teleskope und Weltraum-Ortungsgeräte werden entwickelt. Mit diesen Geräten entdeckt man, wie die Raumschiffe der Legion eine Invasion von Fremden aus einer Nachbargalaxis zurückschlagen.
Langsam setzt sich die Erkenntnis durch, daß die Ritter von Dommrath ihre Galaxis sowohl nach innen wie auch nach außen völlig abschirmen. Sie bewahren für die Völker Dommraths eine Art Frieden, doch nur zu ihren Bedingungen.
Auf Yezzikan-Rimba gewinnen Ruben Caldrogyn und seine Anhänger stetig an Einfluß, denn sie finden längst vergessene Erkenntnisse gezielt wieder auf und bringen so die Wissenschaft rasch voran. Schließlich übernehmen sie die Regierungsgewalt. Man nimmt Kontakt zu anderen Völkern auf und informiert diese über das gewonnene Wissen. Schließlich wird öffentlich die Astronautische Revolution ausgerufen. Der Bau von Raumschiffen beginnt in großem Stil.
Zunächst schließen sich der Revolution hunderte von Welten an. Die Ritter schalten die Transmitterportale auf diesen Planeten zunächst ab, doch dann nehmen die Portale wieder ihren Dienst auf. Als die Völker in den betreffenden Sektoren Dommraths bemerken, daß sich durch die Astronautische Revolution nichts Entscheidendes für sie geändert hat, versandet die Bewegung schließlich. Die Zahl ihrer Anhänger wird rückläufig.
Die Legion reagiert. Ihre Schiffe landen auf verschiedenen Welten und zerstören die Raumschiffsfabriken, nach Möglichkeit jedoch ohne ein Intelligenzwesen zu töten. Um den Zentralplaneten der Revolution zu schützen, wird ein Minenfeld um das System gelegt.
Dann spalten sich die Außenland-Kolonisten ab. Rembatta-O-E, ihr Führer, vertritt die These, eine Revolution brauche Opfer und Haß. Er will den Glauben der Völker an die Ritter und ihre angeblich hochstehende Ethik dadurch zerstören, daß er die Legion zwingt, auf seine Gewalttaten zu reagieren. Die Außenland-Kolonisten vernichten den Heimatplaneten der Druiden und erklären der Astronautischen Revolution den Krieg. Doch die Ritter von Dommrath lassen sich nicht aus der Reserve locken.
Ruben Caldrogyns Mutter verübt einen Mordanschlag auf ihren nach ihrer Meinung fehlgeleiteten Sohn, wird jedoch von diesem getötet.
Schließlich trifft der Revolutionsführer auf die beiden terranischen Mutanten und den Druiden. Er will sie zunächst als Spione der Ritter töten, läßt sich dann aber von Keifan umstimmen. Zusammen mit Startac Schroeder teleportiert er in die Untergrundanlagen unter dem Transmitterportal von Yezzikan-Rimba, die bisher für die Dommrather unzugänglich waren. Die beiden bleiben verschollen.
Zur selben Zeit materialisiert an den Grenzen des Systems eine Kampfflotte der Außenland-Kolonisten.

Na also, es geht doch.
Unerfindlich bleibt nur, weshalb das jedesmal so lange dauern muß...
Der Roman hat eigentlich alles, was ein gutes PR-Heft ausmachen sollte: Es ist zwar nicht gerade der völlige Reißer, aber eine solide Story mit einem interessanten Hauptcharakter, etliche Hintergrundinfos...
Endlich wird Dommrath einmal so geschildert, wie man es sich gewünscht hat. Leo Lukas macht seine Sache für einen Gastautor gut. Mit der Entwicklungsgeschichte Ruben Caldrogyns hat er ein weitgehend abgeschlossenes Thema, das sich aber dennoch homogen in die Serie einfügt. Sein Stil ist so PR-typisch, daß er als "Gastautor" kaum auffällt. Lukas paßt sich nahtlos ein. Mehr noch: Nach den eher enttäuschenden Romanen der letzten Wochen hat man endlich einmal wieder einen Roman vor sich, den man nicht nach zehn Seiten gelangweilt wieder aus der Hand legt. Zudem kommen die Ereignisse so langsam in Fahrt. Der Konflikt zwischen der Astronautischen Revolution und den gewalttätigen Außenland-Kolonisten ist nach diesem Roman vorprogrammiert, und am Ende des Heftes taucht auch noch eine große Flotte der Kolonisten auf. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.
Startac Schroeder und Ruben Caldrogyn sind verschollen. Auch hier geht es weiter. Hoffentlich nicht wieder mit einem Lückenfüller, aber die beiden Romane danach (2061/62) stammen von Uwe Anton und Rainer Castor und wecken daher hohe Erwartungen.
Aber auch der Roman selbst bietet nicht ausschließlich die übliche Rhodan-Kost. Gut gefallen haben mir vor allem die Einschübe, die den Mordanschlag auf den "Revolutionsführer" schildern. Hier zieht Lukas ein einziges Ereignis geschickt über den ganzen Roman, um erst ganz zum Schluß die Identität des Attentäters zu enthüllen. Derartige stilistische Experimente möchte man öfter sehen...
Für einen Mann, der eigentlich Kabarettist ist, fehlt naturgemäß zwar der Brachialhumor; aber dafür sind die Dialoge (und gerade die zwischen Ruben Caldrogyn und seinem Vater) ziemlich von Ironie geprägt, und der Song: "Kozomo Yessik, Kozomo Yessik, ...ich möchte ein Teil von dir sein..." (Seite 9) stammt im Original offenkundig von Frank Sinatra ("New York, New York"). Nett.

Fazit:
Der Gastautor überzeugt.
11 Punkte

Hans-Joachim Kleimann

Leo Lukas ist ein Name, den ein recht großer Prozentsatz der Leserschaft hier wohl zum ersten Mal gehört hat. Denn der österreichische Kabarettist ist zwar in seinem Heimatland eine feste Größe in der Kleinkunstgemeinde, doch oberhalb des "Weißwurstäquators" ist er wohl eher ein unbeschriebenes Blatt. Mit diesem Roman hat sich das zumindest für die PR-Leserschaft deutlich geändert.
Denn auch im vierten Anlauf nach Andreas Eschbach, Andreas Findig (dessen "Gastromane" inzwischen die Anzahl von drei erreicht haben) und Hanns Kneifel stimmt die Qualität des Romans einfach und hebt sich weit über das Durchschnittsniveau der gesamten Serie hinaus (ohne die Leistung des Autorenteams herabsetzen zu wollen - immerhin haben die Gastautoren ja auch wesentlich mehr Zeit zur Verfügung, ihren Roman zu verfassen). Das Redaktions-Team um Klaus N. Frick beweist jedenfalls wieder einmal mehr, welch grandioses Händchen sie bei der Auswahl der Gastautoren haben.
Aber genug der Vorschußlorbeeren; wenden wir uns dem Eingemachten zu, sprich: dem Roman.
Auffallend ist hier, daß das Expo wohl einiges an festen Vorgaben enthalten haben muß - denn von einem mehr oder weniger unabhängigen Roman wie z.B. Andreas Eschbachs "Gesang der Stille" ist "Die Astronautische Revolution" meilenweit entfernt. Immerhin wird hier sowohl die Lebensgeschichte Ruben Caldrogyns als auch die Entstehungsgeschichte der Astronautischen Revolution erzählt. Da man getrost davon ausgehen kann, daß beide im weiteren Verlauf der Serie noch eine gewisse Rolle spielen werden, sind dementsprechend genaue Vorgaben vonnöten.
Leo Lukas setzt diese Vorgaben dann auch sehr gut um, und ab und an schimmert auch ein wenig Ironie durch die Handlung. Einmal ganz von der Namensgebung diverser Nebencharaktere abgesehen (bei denen ich mir sicher bin, daß ich nicht alle Namensgeber identifiziert habe, denn einige von ihnen dürften Österreich-spezifisch sein - und dementsprechend in Deutschland nicht ganz so bekannt). Wobei die Adaption von Realwelteinflüssen in die Romanhandlung noch lange kein Ende findet. Lukas verfremdet hier diverses und baut es gekonnt in die Romanhandlung ein. Seien dies nun altterranische Sprichwörter, die er gekonnt umschreibt, oder auch einfach nur allgemeine Seitenhiebe auf die reale Gesellschaft. Gerade hier schimmert manchmal recht deutlich der Kabarettist durch. Sehr schön.
Aber auch die Streitgespräche zwischen Ruben und seinem Vater Vismar haben eindeutig einen gewissen Unterhaltungswert, bei dem selbst die Wiederholungen, wenn z.B. Ruben zum zigsten Mal als "Dumpfnuß" tituliert wird, ausnahmsweise wirklich einmal als Running Gag wirken - etwas, an dem sich diverse andere Autoren in letzter Zeit eher vergeblich versucht haben. (Ich gehe allerdings davon aus, daß dies bei einem hypothetischen zweiten Roman - der ja bekanntlich allein schon durch Vismars Tod verhindert wird - dann doch eher nervend daherkommen würde. Die hier eingesetzte Menge ist schon hart an der Sättigungsgrenze - eine Wiederholung würde diese überschreiten.)
Rein stilistisch macht dieser Roman also schon einmal ziemlichen Spaß und ist dabei von der Handlung her auch noch durchaus interessant und teilweise mitreißend, erfährt der Leser hier doch endlich auch einmal ein paar neue Fakten über die Verhältnisse im Land Dommrath. Denn gerade diese Informationen beschränkten sich in den vorhergehenden Romanen mehr auf Völker-Kurzvorstellungen und Einzelcharaktere sowie eher unwichtige Nebensächlichkeiten, die keinen wirklichen Einfluß auf die größere Handlung ausübten, während das politische und gesellschaftliche Gefüge hier durchaus schon etwas näher beleuchtet wird - zumindest hat der Leser in diesem Heft mehr darüber erfahren als in den vorhergehenden zusammengenommen.
Da sind zum einen natürlich die Hintergründe der titelnden "Astronautischen Revolution", die nebenbei dann auch noch die übriggebliebene Frage des letzten Romans bezüglich des Grundes für die PSI-Spürgeräte an Bord der Raumschiffe klären. Sollten die Ritter jedoch tatsächlich mit PSI-Mitteln Einfluß auf "ihre" Galaxis nehmen, ist es wohl nicht mehr allzuweit bis zu dem Schluß, daß Trim Marath zumindest als Teilfähigkeit sein Spürtalent noch um einiges verfeinern wird. Evtl. kommt bei ihm ja noch etwas anderes hinzu (davon gehe ich persönlich eigentlich aus), aber eine der Hauptbedeutungen für ihn in diesem Teilzyklus wird es wohl sein, die ritterschen PSI-Begabten aufzuspüren. Womit dann wohl auch endgültig klar wäre, wer auf dieser Handlungsebene den Pro- und wer den Antagonisten darstellt. Der "Goldene Käfig" ist hier wohl wirklich nicht das Wahre...
Sehr stimmig ist auch die Darstellung der Entwicklung, die die Astronautische Revolution durchlebt. Ihr haftet ein gewisser Dilettantismus an, der glaubhaft rüberkommt. Zum Beispiel ist bereits beim ersten Erwähnen des Minengürtels klar, daß dieser sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluß ist. Da liegt ja schon die Frage nahe, wann denn das erste havarierte Schiff, das antriebslos durch den Raum treibt, die Minen auslöst. Und als die Spaltung der Revolution offensichtlich wurde, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis einer auftauchen würde, der das System mal eben absichtlich in die Luft jagt. Aufgetaucht ist ja jetzt nicht nur einer, sondern gleich eine ganze Flotte. Das war abzusehen - doch im Zusammenhang mit der Charakterisierung der Revolutionäre und den allgemeinen Verhältnissen im Land Dommrath ist diese Blauäugigkeit nur konsequent. Bestenfalls kann man sich hier nur über die Ritter (oder deren Helfershelfer) wundern, die die Überlebenden einer Invasionsarmee mehr oder weniger unbeaufsichtigt herumwerkeln lassen und ihnen sogar zum Zweck der Eingliederung erstmal ihre Raumschiffe lassen. Das ist dann doch eher ein wenig seltsam, ist man doch sonst so auf Sicherheit bedacht.
Aber in dieser Hinsicht scheinen die Ritter von Dommrath (deren Charta mich zumindest vom Sinn her recht fatal an die Thoregon-Richtlinien erinnert) sowieso einen etwas seltsamen Weg zu gehen. Fast hat man hier das Gefühl, die Ritter wären die Überreste eines früheren Thoregon-Volkes. Zu sehr erinnern die getroffenen Maßnahmen an die Arten, wie die Völker des jetzigen Thoregon ihre Galaxis befrieden. Shifting, Sternenlicht - diese Methoden, eine Galaxis zu befrieden, sind durchaus fragwürdig. Und hier existiert dann eine Parallele zu den Rittern und der von ihnen befriedeten Galaxis Dommrath. Mal sehen, ob sich hier nicht doch noch engere Zusammenhänge herausstellen, als sie sich bisher andeuten. Wie wäre es z.B. mit folgendem Spontangedanken, der jeglicher Grundlage in den Heften entbehrt: Dommrath könnte doch vielleicht die Heimatgalaxis der Helioten sein... Nun, auch wenn dies zwar mehr als unwahrscheinlich ist - irgendetwas hat auch diese Galaxis mit einem Thoregon, ob vergangenem oder aktuellem, zu tun. Und die Ritter könnten durchaus ein Thoregon-Volk (gewesen) sein. Daß sie diesmal wohl auf der "bösen" Seite stehen, würde der Handlung sicherlich einen gewissen Pep geben. Das hätte eindeutig etwas. Aber, wie gesagt, dies sind reine Spekulationen bzw. Vermutungen - mit dem realen Verlauf der Serie haben sie wahrscheinlich nicht viel zu tun...

Fazit:
Man merkt Leo Lukas in diesem Roman durchaus seine Kabarett-Wurzeln an. Dem Autor ist dabei ein sehr unterhaltsamer und interessanter Roman gelungen, der mit einigen Hintergrundinformationen aufwartet - was man in dieser Form von einem Gastroman wohl eher weniger erwarten konnte. Das glückliche Händchen der PR-Redaktion hinsichtlich der Auswahl der Gastautoren hat jedenfalls wieder einmal zum Richtigen gegriffen.
14 Punkte

Winfried Brand

Co-Rezensenten zu den PR-Romanen gesucht

Da Alexander Haas nur noch vereinzelte Rezensionen zu den Perry Rhodan-Romanen schreiben wird, sind wir wieder auf der Suche nach Verstärkung für das Rezensententeam. Wenn Du dich also dazu berufen fühlst, die laufende Handlung zu kommentieren, schreib einfach eine E-Mail an Winy.