Leonard Carpenter:

"Conan der Ausgestoßene"

(53. Roman des Conan-Zyklus)
(266 Seiten, Taschenbuch, Heyne 06/9047, ISBN 3-453-15615-3, DM 16,90)
- erschienen: Februar 2001 -

Es ist schon einige Zeit her, daß ich den letzten CONAN-Roman gelesen habe, und so war ich gespannt auf ein neues Abenteuer des bekannten Helden. (Wann gehen denen eigentlich die Bezeichnungen für CONAN aus?)
Würde ich jetzt eine Inhaltsangabe bringen, würden alle rufen: "Das ist doch schon mit Arnold verfilmt worden, oder?" Es ist schon verwunderlich oder gar erstaunlich, daß diese Serie noch immer existiert. Dem Autor ist wirklich nichts Neues mehr eingefallen, und das einzig Positive, das man über den Roman sagen kann, ist, daß er sich relativ flüssig lesen läßt.
Ich denke, diese Sorte Roman gehört zur typischen Sommer-Strand-Lektüre, bei der man nicht denken muß.
Die Wertung muß naturgemäß niedrig ausfallen, denn wenn ein Autor lieblos an die Sache herangeht, hat er nichts Besseres verdient.
Liebe Conan-Freunde, kramt die alten ersten Bücher des "Originals" heraus und lest sie zum fünften Mal, das ist auf jeden Fall sinnvoller, als diesen Roman zu lesen. Na ja - immerhin war ich nicht gezwungen, mittendrin aufzuhören, und ich habe es wirklich bis zur letzten Seite geschafft, auf der CONAN reich beschenkt "in die untergehende Sonne" reitet - Shadizar entgegen.

(PS: Also gut: In diesem Roman geht es um einen bösen König, eine knackige Prinzessin, einen verstoßenen Barbaren, einen furchtbaren Gott, der die Stadt vernichten will (sieht dann aus wie nach einer Atombombe), einen Barbaren, der diese Stadt fast vor dem Untergang bewahrt, eine gute Göttin, die eingreift, und "mächtige Schwerter und feuchte Höhlen"! :-) ) (* Du Andeutungsferkel, du fieses, du! ;-))) Heike)
Vier Punkte (für den Strand)

RAZ


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