Ausgabe Nr. 105
(Nr. 05/01 - 02.03.2001 - 5. Jahrgang)
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort - Perry Rhodan - Professor Zamorra - Maddrax - Grusel-Schocker -
Frank MacLachlan - Buch & Taschenbuch - Impressum

Vorwort

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Band 2060: "Geburt eines Helden" von Susan Schwartz

Fazit:
Ein Monochrom-Mutant in Gefahr. Roman beendet, Mutant hat die Gefahr überstanden. Na gut. Mehr nicht.
5 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                    

Fazit:
Nett zu lesen; vor allem hat sich Susan Schwartz bemüht, die Charaktere in den Vordergrund zu bringen. Leider bezieht sich das nur auf die "Guten", während die "Bösen" recht eindimensional bleiben. Das Ganze ist dann zwar unterhaltsam, jedoch nicht wirklich interessant. Und die Spannung bleibt schon dadurch auf der Strecke, daß man den Ausgang praktisch riechen kann.
7 Punkte.
Winfried Brand                    

Band 2061: "Wächter des Portals" von Uwe Anton

Fazit:
Kurzweilig, interessant und mit vielen Andeutungen versehen.
12 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                    

Fazit:
Eine sehr mitreißende Atmosphäre zeichnet diesen Roman ebenso aus wie die inhaltliche Qualität der Handlung. Hier werden Teillösungen geboten und gleichzeitig in weitere Fragen verpackt, die zu Spekulationen reizen. Dazu ist der Roman sehr gut lesbar und macht Spaß - was ihn in die Riege der wirklich guten Romane dieses Zyklus befördert.
13 Punkte.
Winfried Brand                    

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Band 697: "Der Elefanten-Dämon"

Ein Abenteuer-Roman wie in diesem Fall liegt Martin Barkawitz ganz offensichtlich besser als Fantasy-Werke in fremden Welten ("Der Spinnenreiter" oder "Höllen-Amazonen").
Die Action-Szenen waren für diese Serie relativ brutal (ein Leibwächter Senacas kotzt im wahrsten Sinne des Wortes seinen Blutvorrat aus, Mara taucht mit halbem Schädel wieder auf u.a.), womit ich mich jedoch nicht dagegen aussprechen möchte.
Die Beschreibungen des geschichtlichen Hintergrunds Kambodschas gefielen mir ebenfalls; auf Hundertschaften von dämonischen Gegner wurde diesmal auch verzichtet.
Befriedigend.
Guido Latz                    

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Band 28: "Arena der Götter" von Jo Zybell

Fazit:
Der Roman ist routiniert erzählt und erhellt einiges von dem Rätsel, das den Kometen umgibt. Man darf gespannt sein, was die nächsten Bände bringen.
8 Punkte
Christian Spließ                    

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Band 70: "Wo Satan herrscht..." von Steve Salomo

Fazit:
Man hätte es schon am Cover erahnen können; dieser Roman ist kein Glanzpunkt im Werk Steve Salomos. Scheint so, als würde die Einstellung des GS sich auch auf seinen Schreibstil niederschlagen: hölzerne Actionszenen, fast gar nicht vorhandene Charaktere, sehr lahme Handlung. Schade, der Reverend hätte einen besseren Abgang verdient.
3 Punkte
Christian Spließ                    

Band 71: "Luzifers Tocher" von Philippe Pascal

Fazit:
Die letzte Neuerscheinung im GS präsentiert einen Pascal in Bestform. Sowohl von der Atmosphäre als auch von der Geschichte und der sorgfältigen Recherche her ein guter Roman. Nur das Ende kommt doch etwas zu plötzlich.
11 Punkte
Christian Spließ                    

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Band 31: "Die andere Seite" von Steve Byron

Fazit:
Zwar ist dieser Roman ordentlich geschrieben, doch angesichts der Tatsache, daß D'Arroyo hier enorm schwafelt und es einige merkwürdige Stellen gibt, kommt es zu folgender Punktewertung:
5 Punkte
Christian Spließ                    

Es wäre deprimierend, wenn es nicht so schön wäre: Steve Byron liefert einen durchweg soliden und professionellen MacLachlan ab, an dem ich selbst mit schlechtestem Willen höchstens bemängeln könnte, daß es zuweilen etwas sehr ins Pathetische geht. Da fehlte mir tatsächlich jede Gelegenheit für kleine Gehässigkeiten. Ansonsten sollte eine Fanserie genau so aussehen... Nämlich nach Möglichkeit besser als einige der erklärten Vorbilder.
14 Punkte
Martin Hoyer                    

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Greg Bear: "Slant"

Fazit:
Ein technisch brillanter Roman, dessen Ende ein wenig an Tad Williams' "Otherland" erinnert, aber wenn ich mich recht entsinne, sind die beiden etwa zeitgleich erschienen. Auf alle Fälle ein sehr zu empfehlender, sehr gefühlvoller Roman.
13 Punkte
Alexander Haas                    

David Brin: "Der Sieg der Foundation"

Fazit:
Nun ja, ein netter Abschluß einer sehr überflüssigen Trilogie. Brins Roman rettet diese zwar nicht mehr, aber er verhilft einem doch zu einigen netten Stunden.
7 Punkte
Christian Spließ                    

Leonard Carpenter: "Conan der Ausgestoßene"

Die Wertung muß naturgemäß niedrig ausfallen, denn wenn ein Autor lieblos an die Sache herangeht, hat er nichts Besseres verdient.
Liebe Conan-Freunde, kramt die alten ersten Bücher des "Originals" heraus und lest sie zum fünften Mal, das ist auf jeden Fall sinnvoller, als diesen Roman zu lesen. Na ja - immerhin war ich nicht gezwungen, mittendrin aufzuhören, und ich habe es wirklich bis zur letzten Seite geschafft, auf der CONAN reich beschenkt "in die untergehende Sonne" reitet - Shadizar entgegen.
Vier Punkte (für den Strand)
RAZ                    

Andreas Eschbach: "Das Marsprojekt"

Fazit:
Das Thema "Mars" ist inzwischen so ausgelutscht, daß selbst Andreas Eschbach (zumindest in einem Jugendbuch) diesem keine wirkliche Faszination mehr abgewinnen kann. Trotz allem bleibt ein vergnüglicher Roman, der für die Zielgruppe mehr als nur angemessen ist. Ältere SF-Leser sollten hier durchaus über ihren Schatten springen und einen Blick riskieren. Gute Unterhaltung bietet dieser Roman allemal, und der Spaß an der Lektüre kommt auch nicht zu kurz.
Zielgruppenwertung:
13 Punkte
"Erwachsenen"-Wertung:
10 Punkte
Winfried Brand                    

Fazit:
Ein zielgruppenorientierter Roman, der 10- bis 12jährigen (* Hier nur kurz ein Hinweis: Die angestrebte Zielgruppe ist die der 12-14jährigen. Winy) mit Sicherheit Spaß machen wird. Andererseits habe ich gemerkt, daß ich wohl doch schon zu alt für derartige Werke bin. Ich warte doch lieber auf den nächsten "echten" Eschbach, der schon in wenigen Monaten herauskommen soll ("Quest").
Zielgruppen-Wertung daher 12 Punkte.
Aus Sicht eines erwachsenen Lesers gibt es noch 9 Punkte.
HaJo Kleimann                    

Thomas Gressman: "Die Spitze des Dolches"

Fazit:
Ein Roman, der ein wenig über den Einheitsbrei der üblichen BattleTech-Romane herausschaut, aber nicht viel.
6 Punkte
Alexander Haas                    

Barbara Jung: "Planets of no Return"

Fazit:
"Planets of No Return" bietet wieder ein unterhaltsames, aber auch eher flaches Lesevergnügen. Die Detail- und auch Adjektiv-Verliebtheit der Autorin füllt die Seiten, doch bleibt der Anspruch leider auf den mittelbar bemerkbaren Zeigefinger beschränkt. Für eine wirklich gute Handlung fehlen der Autorin die Technik-Kenntnisse. Nette und sympathische Unterhaltung auf Serien-SF-Niveau.
7 Punkte.
Winfried Brand                    

J. Robert King: "Strom der Zeiten"

Fazit:
Ein sehr netter Roman, nichts Besonderes, aber für Bus- und Bahnfahrten genau richtig.
9 Punkte
Christian Spließ                    

Melanie Rawn: "Die Flammen des Himmels"

Fazit:
Viel hat sich nicht getan, weder zum Guten noch zum Schlechten, aber ein wenig langweiliger ist's dann schon noch geworden. Nur was für bestimmte Geschmäcker.
8 Punkte
Alexander Haas                    

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