Immer noch
haben die verschiedenen menschlichen Zivilisationen kein Mittel
gefunden, um gegen die sich immer weiter ausbreitenden Besessenen
vorzugehen. Als sie dann doch den einen oder anderen Erfolg erzielen,
gelingt es der "Organisation" um Al Capone, sich einen neuen Plan
auszudenken, der die Konföderation in Angst und Schrecken
versetzt.
ABER: In Capones reihen gärt es. Es gibt viele, die den Planeten
New California lieber aus diesem Universum zerren würden, als
hier weiter gegen die Menschheit zu kämpfen; und nicht wenige
dieser "Rebellen" sitzen in hohen Positionen.
Das sind aber noch lange nicht alle Kräfte, die in diesen
"Krieg" eingebunden sind.
Kaum ist Joshua Calvert von seiner letzten schwierigen Mission nach
Hause gekommen, wird er schon wieder ausgesandt. Diesmal muß er
in ein Gebiet, in dem sich noch nie ein Mensch aufgehalten hat. Doch
auf seinen Spuren befinden sich die Jagdhunde von Al Capone.
Unterdessen ist der Priester der Dunkelheit Quinn Dexter dabei, die
Nacht auf die Erde zu bringen. Zwar sind auch hier die Offiziellen
auf seiner Spur, doch Quinn hat seine Fähigkeiten noch lange
nicht gänzlich ausgereizt.
Aber noch sind die Menschen nicht am Ende, und so haben einige von
ihnen eine Waffe entwickelt, die noch entsetzlicher wirkt als der
Planetenkiller von Dr. Mzu - und die sogar die friedlichen Kiint dazu
bringt, sich endlich in den Konflikt einzumischen.
Es ist schwierig, für einen Roman wie diesen eine Inhaltsangabe
zu machen. Zu viele Ebenen laufen hier nebeneinander her, als
daß man mehr als nur ein paar Worte zu jeder sagen könnte.
Das Schöne an ihnen ist aber: Sie gehören alle zusammen.
Gemeinsam setzen sie die Atmosphäre zusammen, die es braucht, um
einen Leser weiterhin an einem Werk zu halten, das mit diesem Roman
fast 5000 Seiten hinter sich hat. Und ich kann wirklich nur jedem
versprechen, der es bisher geschafft und der bisher auch Spaß
an der Sache hatte: Es geht so unnachahmlich weiter wie bisher.
Die Handlung ist gewohnt komplex (wie die Inhaltsangabe hoffentlich
schon zeigt) und weigert sich konsequent, von ihrem Pfad abzuweichen.
Wer große Brüche oder Wechsel erwartet, der wird
enttäuscht sein. Im großen und ganzen läuft es halt
irgendwie darauf hinaus, daß das Problem mit den Besessenen
gelöst werden muß und daß man ihnen irgendwie zeigen
muß, daß es hinter der Welt, in der die verlorenen Seelen
leben, doch noch etwas gibt. Immerhin haben es die anderen Rassen
auch geschafft. Überhaupt kann man sagen, daß der
außerirdische Faktor stark zunimmt und man nun endlich auch
einen Blick in die Welt der Kiint bekommt. Die haben der Menschheit
bisher ganz schön was vorgespielt, und so wie die Menschen sich
verhalten, müssen die netten Außerirdischen doch noch aus
ihrer Rolle heraus.
Man sieht: Trotz der konsequent fortschreitenden Handlung gelingt es
dem Autor, doch ständig neue Elemente in die Geschichte
einzubringen, die dafür sorgen, daß es nicht langweilig
wird. Und das, was er (und vor allem: wie er es) einbaut, hat
allerhöchste, exzellenteste Klasse. Fast ist es schon schade,
wenn man bedenkt, daß "nur" noch ein Roman darauf wartet,
gelesen zu werden.
Fazit:
Für alle, die große Space Operas mögen, sowie
für alle, die sich gerne mit langen, ausschweifenden und
ausführlichen Geschichten befassen, ist dieser Zyklus ein
absolutes Muß.
SF von ihrer allerbesten Seite.
14 Punkte
Interesse?
Hier
kannst Du dieses Buch direkt bei amazon.de bestellen, und
das Flash damit auch ein wenig finanziell unterstützen.
