Michael
Hartmann versucht mit allen Mitteln, den Dämon zu finden, der in
das Hauptquartier der Lightfighter eingedrungen ist. Er weiß
nicht, daß dieser ein Formwandler ist und das Team der
Sicherheit bereits infiltriert hat. Die Bombe ist schon längst
im Sicherheitsbereich deponiert, und der Dämon wartet nur noch
darauf, den Todesfaktor im Innern des Amuletts freizusetzen.
Unterdessen besucht Michael das Hightechlabor. Ihm wird mitgeteilt,
daß man mit der Rekonstruierung des Duplizierers nicht
allzuweit vorangekommen ist. Der Speicher mit den Mustern der vier
Lightfighter ist zwar einigermaßen stabilisiert, aber ob die
Muster jemals wieder ins Leben treten können, ist
ungewiß.
Thorsten Thielmann bekommt durch den Todesfaktor alles mit, was
Michael tut. So erfährt er auch, daß das Team einen
Hinweis auf eine Agenda bekommen hat. Es wird klar: Thorsten arbeitet
nicht allein, sondern hat einen Verbündeten - und ist ebenfalls
an dieser Agenda interessiert.
Karsten Hartmann interessiert sich hingegen für den
ominösen Schatten, der dem Team den Hinweis auf die Agenda
gegeben hat. Sie soll sich in London bei einem Doktor Doyle befinden.
Dieser weist Andi und Anna jedoch zu einem alten Landhaus - dort soll
sich das Buch, verfaßt von einem Geheimbund namens Centor
Domini, befinden.
Endlich sieht der Dämon seine Chance, greift Michael an und
setzt den Todesfaktor in Gang. Doch der Schatten taucht auf und
neutralisiert diesen Faktor; Michael kann den Dämon vernichten.
Anschließend vernichtet die versteckte Bombe jedoch den
Sicherheitsbereich und auch den Speicher mit den Mustern der vier
Lightfighter.
Anna und Andi haben die Geschichte des Centor Domini gefunden - und
verteidigen sie gegen den Angriff von Thorsten. Es gelingt ihnen, das
Buch in Sicherheit zu bringen. Und der Schatten macht gegenüber
Karsten Hartmann orakelhafte Andeutungen.
Zuletzt finden sich die vier Lightfighter in einer fremdartigen
Umgebung wieder - sie sind also offensichtlich doch noch am
Leben.
Der zweite Roman der Serie bringt hinsichtlich der Hauptpersonen
nicht viel Neues. Sie sind immer noch flach, schnörkellos und
glatt - schlicht und einfach langweilig. Okay, der Plot ist eine
reine Action-Handlung, da kommt es nicht so auf die Charaktere an.
Und es ist ja auch erst der zweite Band, da kann ja noch etliches
kommen.
Die Handlung ist spannend und gut umgesetzt. Bei den Dialogen hapert
es jedoch teilweise noch - die sind stellenweise arg platt. Ebenso
sind wieder vermehrt Rechtschreibfehler zu finden. Der Rezensent
weiß ja, daß man damit auf Kriegsfuß stehen kann,
aber heutzutage bietet jede Textverarbeitung eine
Rechtschreibprüfung an. Über deren Qualität mag man ja
urteilen, wie man möchte, aber solche Fehler wie fehlende
Buchstaben erkennt selbst das rudimentärste Programm.
Ansonsten könnte der Autor den Lesern auch mal eine Ruhepause
gönnen - wie gesagt, die Handlung an sich ist gut umgesetzt.
Aber immer nur Action-Szene auf Action-Szene aneinanderzureihen, ist
auf die Dauer nicht gerade prickelnd.
Und diese Star Trek-Anleihen - na ja, Geschmackssache. Aber ob man
Erfindungen aus diesem Universum wirklich 1:1 umsetzen muß?
Fazit:
Okay, es ist der zweite Band einer jungen Serie - da sind die
Erwartungshaltungen nicht so groß. Überflüssige
Rechtschreibfehler und flache Charaktere müßten aber
vermeidbar sein.
5 Punkte