Das Erbe der Macht

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Band 2: "Schatten der Wahrheit"

Autor: Mike Hard

Michael Hartmann versucht mit allen Mitteln, den Dämon zu finden, der in das Hauptquartier der Lightfighter eingedrungen ist. Er weiß nicht, daß dieser ein Formwandler ist und das Team der Sicherheit bereits infiltriert hat. Die Bombe ist schon längst im Sicherheitsbereich deponiert, und der Dämon wartet nur noch darauf, den Todesfaktor im Innern des Amuletts freizusetzen.
Unterdessen besucht Michael das Hightechlabor. Ihm wird mitgeteilt, daß man mit der Rekonstruierung des Duplizierers nicht allzuweit vorangekommen ist. Der Speicher mit den Mustern der vier Lightfighter ist zwar einigermaßen stabilisiert, aber ob die Muster jemals wieder ins Leben treten können, ist ungewiß.
Thorsten Thielmann bekommt durch den Todesfaktor alles mit, was Michael tut. So erfährt er auch, daß das Team einen Hinweis auf eine Agenda bekommen hat. Es wird klar: Thorsten arbeitet nicht allein, sondern hat einen Verbündeten - und ist ebenfalls an dieser Agenda interessiert.
Karsten Hartmann interessiert sich hingegen für den ominösen Schatten, der dem Team den Hinweis auf die Agenda gegeben hat. Sie soll sich in London bei einem Doktor Doyle befinden. Dieser weist Andi und Anna jedoch zu einem alten Landhaus - dort soll sich das Buch, verfaßt von einem Geheimbund namens Centor Domini, befinden.
Endlich sieht der Dämon seine Chance, greift Michael an und setzt den Todesfaktor in Gang. Doch der Schatten taucht auf und neutralisiert diesen Faktor; Michael kann den Dämon vernichten. Anschließend vernichtet die versteckte Bombe jedoch den Sicherheitsbereich und auch den Speicher mit den Mustern der vier Lightfighter.
Anna und Andi haben die Geschichte des Centor Domini gefunden - und verteidigen sie gegen den Angriff von Thorsten. Es gelingt ihnen, das Buch in Sicherheit zu bringen. Und der Schatten macht gegenüber Karsten Hartmann orakelhafte Andeutungen.
Zuletzt finden sich die vier Lightfighter in einer fremdartigen Umgebung wieder - sie sind also offensichtlich doch noch am Leben.

Der zweite Roman der Serie bringt hinsichtlich der Hauptpersonen nicht viel Neues. Sie sind immer noch flach, schnörkellos und glatt - schlicht und einfach langweilig. Okay, der Plot ist eine reine Action-Handlung, da kommt es nicht so auf die Charaktere an. Und es ist ja auch erst der zweite Band, da kann ja noch etliches kommen.
Die Handlung ist spannend und gut umgesetzt. Bei den Dialogen hapert es jedoch teilweise noch - die sind stellenweise arg platt. Ebenso sind wieder vermehrt Rechtschreibfehler zu finden. Der Rezensent weiß ja, daß man damit auf Kriegsfuß stehen kann, aber heutzutage bietet jede Textverarbeitung eine Rechtschreibprüfung an. Über deren Qualität mag man ja urteilen, wie man möchte, aber solche Fehler wie fehlende Buchstaben erkennt selbst das rudimentärste Programm.
Ansonsten könnte der Autor den Lesern auch mal eine Ruhepause gönnen - wie gesagt, die Handlung an sich ist gut umgesetzt. Aber immer nur Action-Szene auf Action-Szene aneinanderzureihen, ist auf die Dauer nicht gerade prickelnd.
Und diese Star Trek-Anleihen - na ja, Geschmackssache. Aber ob man Erfindungen aus diesem Universum wirklich 1:1 umsetzen muß?

Fazit:
Okay, es ist der zweite Band einer jungen Serie - da sind die Erwartungshaltungen nicht so groß. Überflüssige Rechtschreibfehler und flache Charaktere müßten aber vermeidbar sein.
5 Punkte

Christian Spließ