Ausgabe Nr. 108
(Nr. 08/01 - 13.04.2001 - 5. Jahrgang)
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort - Perry Rhodan - Professor Zamorra - Maddrax - Torn
Das Erbe der Macht - Buch & Taschenbuch

Vorwort

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Band 2066: "Der Thronfolger" von H.G. Francis

Fazit:
Die Grundidee eines neuen "Robotregenten" ist schon ziemlich absurd. Und dieser Robotregent wird uns noch weiter verfolgen.
2 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Fazit:
H.G. Francis bietet einen routiniert, jedoch leider auch recht uninspiriert geschriebenen Roman, der in weiten Stellen schlicht und ergreifend überflüssig wirkt. Er schafft es leider nicht, den Leser mit der (großteils) Füllhandlung an den Roman zu fesseln. Die wichtigen Ereignisse lassen sich in zwei Sätzen zusammenfassen - und mehr muß man von diesem Roman eigentlich gar nicht wissen.
3 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Ein sehr durchwachsener Roman mit relativ wenigen Höhepunkten - nämlich genau zweien. Zwischen ihnen erstreckt sich eine sehr langweilige Handlung, die zudem nicht durch ihre Hauptpersonen überzeugen kann.
5 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2067: "Angriffsziel Terra" von Hubert Haensel

Fazit:
Handlungsmäßig der bisherige Höhepunkt des Zyklus, toll präsentiert. Man sieht: Eine gute Dramaturgie funktioniert auch ohne Kosmokraten.
15 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Fazit:
Hubert Haensel gelingt einer der besten PR-Romane aller Zeiten. Er spielt virtuos auf der Klaviatur der menschlichen Gefühle, schaltet das rationale Denken des Lesers förmlich aus, der eigentlich genau weiß, wie es weitergehen wird. Wenn Terra schon untergehen muß, dann wenigstens in einem Roman dieser Güte.
Die Höchstnote verhindert hier nur der angesichts Bostichs etwas gefühlsarme Bully, den persönlich eher wenig mit dem ehemaligen Imperator zu verbinden scheint.
14 Punkte
Winfried Brand                         

Fazit:
Ein ausgezeichneter Roman mit einer fesselnden Handlung. Der Auftakt zur neuen Handlungsebene ist vielversprechend.
13 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 700: "Para-Hölle Spiegelwelt"

Den ersten Teil eines Mehrteilers zu bewerten, ist natürlich immer schwierig. Aber dieser Einstieg ist vor allem eines: rundum perfekt vom Aufbau her, auch die parallele Handlungsschiene mit der Übernahme des Möbius Konzerns durch Ty Seneca (ob dieser aus der Spiegelwelt stammt, wohin er am Ende des Mehrteilers wieder verschwindet?).
Äußerst ominös auch das Auftauchen von Luc Avenge, der in dieser Welt keine großartig andere Rolle spielt als in der "echten" Welt.

15 Punkte.
Guido Latz                         

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Band 31: "Weltfeind Nr. 1" von Ronald M. Hahn

Fazit:
Im Grunde erfährt der Leser dieses Romans nicht viel Neues - man könnte ihn als Füllroman bezeichnen. Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich umgesetzt, bisweilen aber hängt sie etwas durch. Auch der Hahn-typische Humor kommt hier etwas zu kurz - leider.
9 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 2: "Das jüngste Gericht" von Michael J. Parrish

Fazit:
Der zweite Band bringt zwar mehr Hintergrundwissen, vermag aber nicht durch eine spannende Handlung zu überzeugen.
3 Punkte
Christian Spließ                         

Fazit:
Gefällige Lektüre für den Fast Food-Leser. Mehr als Berieselung hat man hier kaum zu erwarten. Empfehlenswert für denjenigen, der den Fernseher als Hintergrundberieselung bei Bahnfahrten vermißt. Lesen und Vergessen - Tiefergehendes läßt schon der Schnellschreibstil des Autors nicht zu.
4 Punkte.
Winfried Brand                         

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Band 3: "Die Agenda der Ewigkeit" von Mike Hard

Fazit:
Die Story-Line wird konsequent vorangetrieben, das Serien-Universum steht allmählich auf eigenen Füßen - kurz, dieser Band ist schon recht ordentlich. Noch nicht allzu gut, aber erheblich besser als die anderen Bände.
7 Punkte
Christian Spließ                         

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Clive Barker: "Spiel des Verderbens"

Fazit:
Clive Barker schreibt ein solides Stück modernen Horrors.
Gesamtwertung: 11 Punkte. Es wären sicherlich 13 Punkte geworden, wenn mich der Bucheinband nicht mit falschen Erwartungen in den Roman geschickt hätte.
Michael Sué                         

Stephen Baxter: "Vakuum-Diagramme"

Fazit:
Ein Story-Roman aus dem Xeelee-Universum, der sicherlich ein Muß für jeden darstellt, der die vorhergehenden Romane gelesen hat. Aufgrund des geschickten Aufbaus ist dieses Buch jedoch auch für die andere Gruppe der SF-Fans gut konsumierbar - diese seien jedoch gewarnt, daß sich ein gewisser Suchtfaktor einstellen könnte, der dazu führt, daß man sich die Romane auf schnellstem Weg ebenfalls besorgt.
Ansonsten handelt es sich hier um ein sehr faszinierendes Buch , das den Leser schnell gefangennimmt und ihm bis zum Ende kaum Luft läßt. Wirkliche Ausfälle sind unter den durchgehend hochwertigen Xeelee-Stories jedenfalls nicht zu finden, auch wenn es in der Mitte des Buches schon mal etwas unverständlicher wird...
11 Punkte.
Winfried Brand                         

Dirk van den Boom: "Requiem"

Fazit:
Eine nicht sehr neue Idee ist doch recht nett umgesetzt worden. Der Handlungsbogen ist mal wieder etwas näher in den Vordergrund gerückt, und man kann einiges für die Zukunft erwarten.
9 Punkte
Christian Spließ                         

Robert N. Charette: "Der magische Pakt"

Fazit:
Nichts Neues von Charrette - flache Charaktere und eine nicht so ganz spannende Handlung, die nur in der ersten Hälfte des Romans Spaß macht. Wie die ersten zwei Bände eher was für Bus- und Bahnfahrten.
5 Punkte
Christian Spließ                         

Arthur C. Clarke / Stephen Baxter: "Das Licht ferner Tage"

Fazit:
Eine gelungene Co-Produktion zweier Autoren, die sicherlich zum Besten zählen, was die SF insgesamt zu bieten hat. Ein faszinierender Blick in eine Welt, die dem Untergang geweiht ist und in der sich niemand mehr verstecken kann, in der die Privatsphäre praktisch nicht mehr vorhanden ist.
13 Punke.
Winfried Brand                         

Torsten Dewi: "Dune - Der Wüstenplanet"

Fazit:
Dieser Bildband ist mehr als flüssig - er ist regelrecht überflüssig. Man erhält eine etwas aufgepeppte Version des Bravo-Filmberichtes, und das miserabel gebundene Bändchen allein wegen des netten Artikels über das Making-of zu kaufen, lohnt sich wirklich nicht. Und dieser Artikel rechtfertigt gerade noch so die untenstehende Wertung...
2 Punkte
Christian Spließ                         

Valerio Evangelisti: "Der Schatten des Inquisitors"

Fazit:
Ein Auftakt, der ruhig etwas umfangreicher hätte ausfallen dürfen. So weiß man überhaupt nicht, wo man steht, auch wenn die verschiedenen Ebenen am Ende zusammengeführt worden sind.
Vom jetzigen Standpunkt aus betrachte ich die Sache eher skeptisch denn hoffend und verbleibe mit einer abwartenden Wertung.
8 Punkte
Alexander Haas                         

Wolfgang Jeschke (Hrsg.): "Ikarus 2001"

Fazit:
Hochwertig, aber über weite Strecken einfach nur staubtrocken, treten die Stories dieser Anthologie hervor. Wirklich interessante Lektüre sucht der Leser hier meist vergebens. Diese Sammlung ist wohl nur etwas für die Theoretiker der SF, von denen es im deutschsprachigen Raum wohl so um die 500 bis 1.000 gibt. Wer sich nicht nur grübelnd in diese Lektüre versenken will, sondern auch ein wenig Spannung (und sei es "nur" durch den intensiven Erzählstil des jeweiligen Autoren) sucht, der sollte hiervon wohl besser die Finger lassen. Was bleibt, ist wieder einmal ein Synonym: "Hochwertig" = "trocken" oder auch "größtenteils langweilig". Ich hoffe, dies bleibt ein einmaliger Ausreißer innerhalb der Heyne-Anthologien von Wolfgang Jeschke...
8 Punkte.
Winfried Brand                         

Ursula K. LeGuin: "Die Regenfrau"

Fazit:
Ein Roman, den ich vermutlich einfach nicht verstanden habe und der auch überhaupt nicht ins Genre der Phantastik paßt; deshalb mag ich mir auch gar keine Wertung anmaßen. Ich will nur jene warnen, die etwas im Stil von Erdsee erwarten. Für jene heißt es: "Finger weg."
Alexander Haas

Brian Lumley: "Necroscope - Untot"

Der vierte Necroscope-Band von Brian Lumley bringt die aktuelle Handlung nicht großartig voran. Eher wird weiterhin die Vorgeschichte ausführlich aufbereitet, insbesondere die Lebensgeschichte der Vampire Thibor und Faethor Ferency.
10 Punkte
Bernd Krosta                         

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