Ausgabe Nr. 109
(Nr. 09/01 - 27.04.2001 - 5. Jahrgang)
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort - Perry Rhodan - Professor Zamorra - Maddrax - Torn
Frank MacLachlan - Das Erbe der Macht - Buch & Taschenbuch - Impressum

Vorwort

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Band 2068: "Die Falle der Sambarkin" von H.G. Francis

Fazit:
08/15-Stoff der etwas besseren Sorte.
6 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Fazit:
Die Überleitung zur Hintergrundgeschichte der dommrathischen Ritter, von H.G. Francis gefällig umgesetzt. Castors Kommentar am Ende erweist sich jedoch als interessanter für den großen Handlungsbogen.
8 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Die SOL ist in Dommrath gelandet. Dies hätte ja einen spannenden Roman ergeben können, aber dem ist nicht so. Mondra agiert zwar wieder wie eine Agentin, aber es wirkt eher mechanisch als natürlich. Die Handlung an sich reißt einen auch nicht gerade vom Hocker. Ein sehr langweiliger Roman.
2 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2069: "Die Ritter von Dommrath" von Uwe Anton

Fazit:
Ein schöner Roman, der die Erwartungshaltung für den zweiten Teil noch steigert. Die (mutmaßliche) Vorgeschichte zu Enthüllungen, die man im folgenden Heft serviert kriegen dürfte.
12 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Fazit:
Ein "Geschichts-Roman", der es in sich hat. Zwar gelingt es Uwe Anton nur in Ansätzen, sinnvolle Charaktere zu entwickeln, doch kann man anderes bei Romanen dieser Art auch nicht erwarten. Uwe Anton löst diese Aufgabe jedenfalls sehr gut und bietet dem Leser einen wirklich lesenswerten Roman mit reichlich Hintergrundinformationen.
11 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Ein großer geschichtlicher Bogen, der die Geschichte und die Hintergründe um die Ritter von Dommrath vor den Augen des Leser aufblättert und der brillant erzählt wird. So macht die Serie Spaß.
13 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 701: "Duell der Amulette" von Claudia Kern

Band 701 ist ein reiner Action-Roman, der von der ersten bis zur letzten Minute viel Spaß macht, schlicht perfekt ist. Einen Punkt Abzug gibt es, und zwar habe ich durchaus den Handlungsstrang auf der "echten" Erde um die Übernahme des Möbius-Konzerns vermißt.
14 Punkte.
 Guido Latz                         

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Band 32: "Seelenträger" von Bernd Frenz

Fazit:
So macht Maddrax Spaß - eine faszinierende Kultur, eine spannende Handlung, die gleichzeitig die Serienhistorie etwas beleuchtet, und ein Submariner namens Matt. ;-)
12 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 3: "Tag der Abrechnung" von Michael J. Parrish

Fazit:
Der Abschluß der Einstiegs-Trilogie ist nett, aber mehr auch nicht.
5 Punkte
Christian Spließ                         

Fazit:
Ein Comic in Heftromanform - mal wieder. Die serieninternen Logikfehler häufen sich, und insgesamt kommt die Serie über das Niveau einer durchschnittlichen Liebes-/Berg-/Arzt-/Mutti-Heftromanserie kaum hinaus. "Fast Food" nennt man sowas - "Literatur" wohl nicht mehr. Unterhaltsam, aber nichts dahinter. Sollte die Gesellschaft wirklich auf sowas gewartet haben?!?
3 Punkte.
Winfried Brand                         

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Band 34: "Die Seelenburg" von Marc H. Romain

Fazit:
Es gibt gute Seiten und schlechte Seiten an diesem Roman. Gut sind die Verweise auf die Serienhistorie und die Charakterisierung Julians. Die schlechten Seiten sind die manchmal zu rasch erzählten Action-Sequenzen am Ende und die Tatsache, daß Malcovics Angriff auf McDonald wohl nicht von Logik geleitet worden ist.
7 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 3: "Die Agenda der Ewigkeit" von Mike Hard

Neu: Co-Rezension:
Inhaltlich wird man ebenfalls nicht überrascht. Zwar wird der Plot konsequent weitergeführt, und man bemerkt deutlich ein Bestreben des Autors, den handelnden Figuren nun etwas mehr Tiefe zu verleihen. Allerdings gelingt es ihm immer noch nicht, den Charakteren wirklich Leben einzuhauchen; sie agieren nach wie vor sehr oberflächlich, und ihre Empfindungen bleiben dem Leser verschlossen. Die Mischung aus an Star Trek gemahnendem Technobabble und typischen Mystery-Elementen geht meiner Ansicht nach immer noch nicht auf und nimmt der Story viel vom Unterhaltungswert, der ansonsten durch eine gute Grundidee und nette Einfälle aufgebaut wird. Leider wurde auch versucht, zuviel parallele Handlung, neue Personen und Gegenstände auf einmal einzubauen, und es ist offenkundig, daß Mike Hard sich dort ein wenig verzettelt. Daher leider nur...
6 Punkte
Martin Hoyer                         

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Band 4: "Engel der Nacht" von Mike Hard

Fazit:
Ja, allmählich macht diese Serie richtig Spaß. Die Rechtschreibfehler sind auf zwei zusammengeschrumpft; die Handlung entlehnt zwar etliche Elemente aus anderen Serien, ist aber durchaus eigenständig.
9 Punkte
Christian Spließ                         

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Kevin J. Anderson / Daniel Wallace: "Star Wars - Die ultimative Chronik"

Fazit:
Ein nettes Buch über das Star Wars-Universum, das vermutlich nicht jeder braucht. Diejenigen, die sich sowieso Besitzer der meisten Star Wars-Romane nennen, können hier getrost zu anderem greifen; für andere jedoch, die sich erst einmal einen Überblick verschaffen wollen, wird hier eben genau das geboten.
Neues gibt's nix, lediglich Altes neu aufbereitet.
(keine Wertung)
Alexander Haas

Tom Arden: "Die Nebelprinzessin"

Fazit:
Viel gibt's da einfach nicht mehr zu sagen; und da Band 6 sich nahtlos in die Reihe der letzten Romane einreiht, gibt's auch diesmal ein ähnliches Ende dieser Rezi. Schade eigentlich, denn alles hatte doch einmal so hoffnungsfroh begonnen.
2 Punkte
Alexander Haas                         

Cedric Caine: "Der Verfluchte"

Der Zyklus um die Steinerne Rose soll drei Bände umfassen, und ich kann mir sehr gut vorstellen, daß wir auch im zweiten Band (geschrieben von Antje Ippensen) eine erneute Charaktereinführung erleben werden, bevor im dritten Band die Suche beendet wird. Insofern haben wir es hier nicht mit klassischer Fantasy zu tun, denn der Zyklus scheint nicht wirklich auf eine Suche, sondern auf die Suchenden bezogen zu sein. Inwieweit sich dieser experimentelle Ansatz durchsetzt, der fast ein wenig an diverse Story-Projekte erinnert, bliebe abzuwarten. Wenn jedoch der Unterhaltungswert der Folgebände dem des ersten Bandes gleicht, erleben wir einen Fantasy-Zyklus, den man im Auge behalten sollte.
13 Punkte
Martin Hoyer                         

Manfred Weinland / Michael Nagula / Claudia Kern: "Blutskinder"

Fazit:
Drei Autoren und ein Roman - stilistisch vermag "Blutskinder" ja noch zu überzeugen. Aber inhaltlich bietet er eine recht merkwürdige Mischung aus gut geschilderten Australienszenen und einer Kelchweihe, die nicht unbedingt logisch ist.
6 Punkte
Christian Spließ                         

Fazit:
Ein recht zwiespältiger Roman. Auf den guten Anfang folgt ein eher schlechtes und vor allem zu trocken geschriebenes Mitteldrittel, das manchmal an einen schlechten Horrorfilm erinnert. Das Schlußdrittel kann zwar nochmal einiges am Boden gutmachen, insgesamt aber nicht ganz an die Qualitäten des Anfangs anknüpfen.
7 Punkte.
Winfried Brand                         

Tad Williams: "Sea of Silver Light"

Fazit:
Für mich ist "The Sea of Silver Light" ein mehr als würdiger Abschluß des Otherland-Zyklus, und es wird niemanden wundern, daß ich dafür nichts anders als die absolute Höchstnote geben kann - wobei das eigentlich noch viel zu wenig ist.
Ich bin mit solchen Worten normalerweise eher vorsichtig, aber für mich zählt Otherland zu den ganz, ganz, ganz großen Momenten meines Leserdaseins und hat für mich einen der ganz großen und hohen Spitzenplätze im Olymp der phantastischen Literatur verdient.
Egal, ob Fantasy oder SF, hiervor muß jeder den Hut ziehen, deshalb kann ich hier nur 16 von15 möglichen Punkten geben und keinen weniger.
Romannote: 16/15
Zyklus-Note:15/15
Alexander Haas                         

Fazit:
"Otherland" muß man mit diesem Abschlußband sicherlich den absoluten Meisterwerken der Phantastik zuordnen. Diese Tetralogie sucht Vergleichbares - doch bisher ist solches nicht auszumachen. Weniger als die Höchstwertung für diesen hochklassigen, faszinierenden und spannenden Abschluß der Tetralogie zu erteilen, wäre ein Sakrileg. Und so kann es für den Abschlußband wie auch für die gesamte Tetralogie nur eine Wertung geben:
15 Punkte
Winfried Brand                         

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