Ausgabe Nr. 110/111
(Nr. 10-11/01 - 25.05.2001 - 5. Jahrgang)
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort - Perry Rhodan - Professor Zamorra - Maddrax - Torn
Frank MacLachlan - Das Erbe der Macht - Buch & Taschenbuch - Impressum

Vorwort

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Band 2070: "In der Sternenkammer" von Uwe Anton

Fazit:
Noch besser als der Vorgänger. Der Roman wirft eine riesige Menge Fragen zum derzeitigen Serien-Hintergrund auf.
13 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Fazit:
Uwe Anton schafft es, den ersten Teil dieses schwierigen Doppelbandes noch zu übertreffen. Ein Geschichtsband mit Enthüllungen, die für die Zukunft noch einiges erwarten lassen.
12 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Der zweite Teil des Doppelbandes ist nicht mehr ganz so interessant, aber dennoch gut geschrieben und erzählt.
8 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2071: "Der siebte Ritter" von Susan Schwartz

Fazit:
Nichts Aufregendes nicht, aber solide Unterhaltung. Ein Übergangsband, aber beileibe kein Lückenfüller. Die SOL kehrt nicht in die Milchstraße zurück. In vier Wochen geht's weiter in Dommrath - mit völlig neuen Ereignissen.
8 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Fazit:
Der Roman beendet ruhig und besonnen einen Handlungsabschnitt. Ein im großen und ganzen trotz einiger hölzerner Dialoge doch sehr annehmbarer Roman.
7 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2072: "Der Pakt mit dem Teufel" von Arndt Ellmer

Fazit:
Ein Anfang nach der Katastrophe. Aber ob man eine Superintelligenz wirklich auf diese Weise bekämpfen kann? Bostich ist zweifellos wichtig, aber da müssen noch andere Verbündete her. Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Bostich als ZA-Träger wär schon riesig.
9 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Fazit:
Mag der Roman auch zu Anfang nicht so ganz zu überzeugen: Die Darstellung der Ereignisse, die zum Pakt zwischen Rhodan und Bostich führen, entschädigt aber dafür.
8 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2073: "Welt der Kralasenen" von Ernst Vlcek

Fazit:
Der Kampf gegen SEELENQUELL hat so seine Tücken - und Ernst Vlcek einen ungewohnten Beinahe-Ausfall. Schade.
4 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Fazit:
Außer der Erkenntnis, daß man jetzt ein Mittel gegen SEELENQUELLS Beeinflussung hat - das auch funktioniert - bringt dieser Roman die Serie nicht unbedingt voran. Leider bringt auch die Nebenhandlung keine Farbe in diesen Roman.
2 Punkte
Christian Spließ                         

Siehe hierzu auch weiter unten: Ronald M. Hahn / Horst Pukallus: "Imperium Rhodanum"

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Band 702: "Das dunkle Ich" von Robert Lamont

Eine abschließende Bewertung,
selbst eine Zwischenbewertung, verkneife ich mir.
Gibt's alles zusammen im Fazit zum
ZAMORRA 703...
 Guido Latz

Band 703: "Stunden der Angst" von Robert Lamont und Claudia Kern

Die vier Romane boten atemlose, kurzweilige Unterhaltung, die den Pegel bis an den obersten Rand der Bewertungsskala ausschlagen ließen.
Falls Unstimmigkeiten vorhanden sein sollten - mir sind keine aufgefallen; Kritik kann ich keine anbringen.
15 Punkte.
 Guido Latz                         

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Band 33: "Lautlose Bedrohung" von Bernd Frenz

Fazit:
Es ist selten, daß auch der zweite Teil eines Doppelbandes so gut ist wie der erste. Dieser Roman ist die seltene Ausnahme: Er ist spannend, hat nachdenkliche Untertöne, wartet mit neuen Erkenntnissen zu den Hydriten auf und präsentiert am Schluß einen fiesen Cliffhanger. Herz, was willst Du mehr - so gut kann es ruhig eine Weile weitergehen.
13 Punkte
Christian Spließ                         

Band 34: "Der Weg nach Westen" von Jo Zybell

Fazit:
Wie gewohnt liefert Jo Zybell einen qualitativ hochwertigen Roman ab. An manchen Stellen ist er etwas langatmig, im Großen und Ganzen jedoch spannend und informativ. Schön, daß die Serie auch auf Nebenfiguren eingeht und auf sich selbst zurückgreift.
10 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 4: "Am Rande der Zeit" von Michael J. Parrish

Fazit:
Die Handlung dieses Romans schleppt sich dahin, fesselt an keiner Stelle. Die Story ist nicht originell, das hat man schon so oder ähnlich schon mal gelesen oder gesehen. Einzig und allein die Fragen, die Mathrigo Torn stellt und die wenigstens etwas Licht in diesen Roman bringen, hieven den Band auf die untenstehende Punktzahl.
2 Punkte
Christian Spließ                         

Band 5: "Wenn der Totengott erwacht" von Michael J. Parrish

Fazit:
Gegenüber den ersten Bänden bietet dieser Roman solide gestaltete, gut gemachte Unterhaltung. Die Handlung ist recht anständig und gut in Szene gesetzt.
Allerdings wäre es begrüßenswert, wenn die Rechtschreibfehler zurückgehen würden.
9 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 35: "Der Tod des Lichts" von Morgan de Clerk

Fazit:
Zwar wird in diesem Roman die Hintergrundgeschichte um McDonald erzählt, aber anders als in anderen Serien wird nicht alles aufgelöst. De Clerk hat einen stimmigen Roman geschrieben, der das Faktenwissen gefällig präsentiert.
9 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 4: "Engel der Nacht" von Mike Hard

Neu: Co-Rezension:
Alles in allem ein Entwicklung, die man so gerne weiterhin erleben möchte!
11 Punkte
Martin Hoyer                         

Band 5: "Dorf der tausend Spiegel" von Mike Hard

Fazit:
Eine sehr schlichte Geschichte diesmal, die direkt auf ihr Ziel vorprescht und zudem auf die kommenden Ereignisse vorbereitet. Kein Glanzstück, aber akzeptabel.
5 Punkte
Christian Spließ                         

5 Punkte
Martin Hoyer                         

Band 6: "Lady X" von Mike Hard

Fazit:
Die Identität von Lady X ist nun gelüftet. Das ist das einzig Überraschende. Ansonsten ein sehr solider Roman, der die Serienhandlung routiniert vorantreibt.
8 Punkte
Christian Spließ                         

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Myra Çakan: "Downtown Blues"

Fazit:
"Downtown Blues" hat alles, was ein guter SF-Roman braucht: Er ist gut geschrieben und besitzt eine mitreißende, interessante und intelligente Handlung. Eine düstere Zukunftsperspektive, die den Leser so schnell nicht wieder losläßt. In dieser Form würde es schon fast an ein Wunder grenzen, wenn sich Çakan nicht ihren Platz in der Spitzengruppe der internationalen SF-Gemeinde sichern könnte.
15 Punkte.
Winfried Brand                         

Lauren Coleman: "Trügerische Siege"

Fazit:
Laue Handlung, viel Herumgeballer, Schlamperei bei der Übersetzung und/oder dem Lektorat. Selbst für Serienverhältnisse dürftig. Ein Roman, dem wohl nur eingeschworene Fans etwas abgewinnen dürften.
3 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Andreas Eschbach: "Quest"

Fazit:
Andreas Eschbach ist mit "Quest" ein wunderbarer, poetischer und fesselnder Roman, ein Gleichnis über die Werte der Menschlichkeit und das Leben gelungen, den man jedem nur wärmstens empfehlen kann. Die Aussagen des Romans werden den Leser auch nach Ende der Lektüre so schnell nicht loslassen.
14 Punkte
Winfried Brand                         

Harald Evers: "Leandras Schwur"

Fazit:
Man kann sich hier getrost nach dem ersten Band richten. Bei Gefallen: kaufen; bei Nichtgefallen: bloß die Finger davonlassen.
Ich für meinen Teil kann hier kaum eine Kaufempfehlung aussprechen, da gibt's wirklich noch genug besseres Zeug auf dem Markt. (* Für eine solche Wertung halte ich die vergebene Punktzahl ja fast noch für ein bißchen hoch... Heike)
6 Punkte
Alexander Haas                         

Ronald M. Hahn / Horst Pukallus: "Imperium Rhodanum"

Fazit:
Mit "Imperium Rhodanum" ist ein humoristisches Stück Fandomgeschichte endlich wieder erhältlich. Eine unbedingte Empfehlung für alle, die sich etwas näher mit dem Fandom der 60er Jahre befassen möchten. Allerdings sollte der Leser einen Sinn für Humor mitbringen und das Ganze nicht zu bierernst sehen, dann lohnt die Lektüre dieses Bandes allemal.
15 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Dieses Buch ist eine vergnügliche, belustigende und manchmal auch nachdenklich machende Zeitreise in die Anfangsjahre des PR-Fandoms. Zudem wohl das erste Sachbuch überhaupt, das sich mit der Serie beschäftigte. Mein Rat: Kaufen! Auch wenn man nicht viel mit PR am Hut hat, bietet der Band interessante Einblicke in die damalige Zeit.
15 Punkte
Christian Spließ                         

Peter F. Hamilton: "Der nackte Gott"

Fazit:
Klasse, genial, umwerfend... dieser Zyklus hat fast alles, was sich das Liebhaberherz nur wünschen kann. Gut, es ist nicht jedermanns Sache, 6000 Seiten zu lesen, aber diejenigen, die sich darauf eingelassen haben und über den ersten Band hinausgekommen sind, werden es bestimmt nicht bereut haben.
14 Punkte
Gesamtwertung Zyklus: 14 Punkte
Alexander Haas                         

Brian Herbert / Kevin J. Anderson: "Das Haus Atreides"

Fazit:
Eine angenehme Überraschung - man sollte jedoch Stoffe von epischem Umfang mögen. Die aufgebauten Konflikte sind durchaus noch ausbaufähig.
12 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Frank Herbert: "Dune"-Gesamtausgabe

Fazit:
Eine lohnende Komplettausgabe, bei der das Fehlen der zweibändigen Enzyklopädie allerdings negativ anzukreiden ist.
11 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Olaf von der Heydt: "Die Mission"

Fazit:
Eine vergnügliche SF-Satire, stilistisch in etwa auf halbem Weg zum "Anhalter" einzuordnen, wenn auch nicht so gekonnt und manchmal ein wenig holpernd. Der Autor erzählt eine unterhaltsame Geschichte, bei der vor allem das Ende eine ziemliche Originalität vorweisen kann. Ansonsten macht dieser Roman großenteils einfach nur Spaß - und das ist schließlich das Wichtigste, wenn man sich einfach nur unterhalten will.
9 Punkte
Winfried Brand                         

K.W. Jeter: "Das Böse"

Fazit:
Eine abstruse Handlung, Figuren, die nicht den Erwartungen des Lesers entsprechen - dieser Roman ist einfach eine Enttäuschung.
0 Punkte
Christian Spließ                         

Robert Jordan: "Das Herz des Winters"

Fazit:
Einmal mehr zeigt sich, daß sich Büchersplitting für den eigentlichen Roman als tödlich erweist - und einmal mehr muß das Rad der Zeit darunter leiden.
Doch auf anderen Seite muß der Autor darauf achten, daß seine Geschichte nicht den Weg vieler guter Serien nimmt, die nach einem genialen Start irgendwann ins Mittefeld abdriften.
Aber immerhin nehme ich die deutliche Leistungssteigerung zu den letzten Romanen durchaus zur Kenntnis.
8 Punkte
Alexander Haas                         

Heike Kamaris / Jörg Raddatz: "Blutrosen"

Fazit:
Ein paar nette Stellen gibt's schon, aber die sind entweder ziemlich selten oder einfach fehl am Platz. Für einen Roman taugen die "Blutrosen" eher wenig; als DSA-Spielhilfe ist es dann wohl schon eher zu gebrauchen.
Schade eigentlich.
Vielleicht sollten sich die Autoren ein wenig mehr auf das Schreiben von Rollenspiel-Abenteuern konzentrieren, denn die sind allemal besser als ihr Romanwerk.
5 Punkte
Alexander Haas                         

Martin Kay: "Konvoi"

Fazit:
Obwohl "Konvoi" eine sehr vorausschaubare Handlung bietet, vermag der Roman doch durch spannende Actionszenen und lebendige Charaktere zu fesseln. Der Spaß, den der Autor beim Schreiben dieses Romans gehabt hat, überträgt sich auch auf den Leser.
12 Punkte
Christian Spließ                         

L.E. Modesitt jr.: "Die Weiße Ordnung"

Fazit:
Eine andere Zeit, eine andere Perspektive, eine andere Handlung - und doch plätschert der Roman diesmal leider etwas unspektakulär dahin.
Der Autor legt eine gute Grundlage für weitere Bände, wenn er die Charaktere aus diesem Roman wieder aufnimmt. Wenn nicht, wurde hier einiges verschwendet - z.B. die Zeit des Lesers.
8 Punkte
Alexander Haas                         

Robert Rankin: "Armageddon - Das Menu"

Fazit:
Die Fortsetzung von "Armageddon - Das Musical" ist noch irrwitziger, noch unglaublicher und vor allem noch spaßiger. Bei Fortsetzungen ist sowas sehr selten.
Wer den ersten Teil mochte, wird von diesem begeistert sein.
15 Punkte
Christian Spließ                         

Konrad Rudzik: "Auf Zeitmaschinen gibts kein Patent"

Fazit:
Wer bereit ist, einfach nur Spaß am Lesen zu haben, wird hier sicherlich nicht enttäuscht. Im Gegensatz zu so mancher Wegwerf-Literatur vermag Konrad Rudziks Roman selbst in seinem nicht vorhandenen logischen Unterbau gut zu unterhalten. Das ist dann durchaus befriedigend.
8 Punkte.
Winfried Brand                         

Michael A. Stackpole: "Der Kampf des Jedi"

Fazit:
Einmal mehr beweist sich für mich, daß weniger manchmal mehr ist. Wenn man sich hier auf die Hälfte der Ereignisse konzentriert hätte, dann wäre vermutlich ein viel besserer Roman herausgekommen. So hat man lediglich das Gefühl, einen Fließband-Roman zu lesen (und in der Tat gibt der Autor im Nachwort an, lediglich einen Monat gebraucht zu haben). So haben wir hier Mittelmaß auf der ganzen Linie, und ein Michael Stackpole hat da doch wirklich schon mehr geleistet.
7 Punkte
Alexander Haas                         

Gun-Britt Tödter: "Koboldgeschenk"

Fazit:
Schlechte Konstruktion und schlechte Handlung machen alles in allem einen ziemlich überflüssigen Roman, der zwar ein paar nette Charaktere beinhaltet, ansonsten aber kaum mehr als Füllmaterial im Bücherregal ist.
3 Punkte.
Alexander Haas                         

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