Professor Zamorra

Band 703: "Stunden der Angst"

Autoren: Robert Lamont und Claudia Kern

Die Wege von Carsten Möbius und Michael Ullich haben sich nach dem Transport via Regenbogenblumen getrennt. Beide haben sie aber Professor Zamorra gefunden.
Carsten Möbius trifft gerade noch rechtzeitig ein, um Zamorra I das Leben zu retten, indem er Zarra tötet. Michael Ullich landet im Chateau Montagne bei Zamorra II. Dieser foltert seinen Gefangenen und droht, ihm die Haut von Leib zu ziehen. Ullich kann der Folter nicht lange widerstehen. Er redet und wird kurz darauf dem Drachen zum Fraß vorgeworfen, der ihn tötet.
Carsten und Zamorra I werden von Tarona nach Tendyke's Home zurückgebracht, wo schon kurze Zeit später die anwesenden Leibwächter von Zamorra II über die dortige Lebensgefährtin von Tendyke darüber informiert werden, daß der Zamorra auf ihrem Grundstück ein Doppelgänger ist.
Zamorra I und Nicole Duval I nehmen Tendyke scheinbar als Geisel und setzen sich ab.
Unterwegs werden sie jedoch von einem Kommando angegriffen, das Tendyke befreien will, was ihnen auch gelingt.
Die Rebellen der EWIGEN an Bord der Fackel der Freiheit haben jedoch eine Hornisse geschickt, dessen Pilot die Menschen paralysiert. Er nimmt die bewußtlose Nicole I mit; Tendyke läßt er zurück.
Carsten und Zamorra I schlagen sich derweil getrennt von Nicole I bis nach Baton Rouge durch, wo sie im Haus von Yves Cascal auf Nicole treffen. Auf Nicole II.
Zamorra I nimmt Nicole II als Geisel, um seinen Gegenspieler aus der Reserve zu locken, der damit prahlt, Michael Ullich getötet zu haben. Gerade rechtzeitig taucht Nicole I mit der Hornisse auf und kann ihre Freunde befreien.
Dann benutzen sie die Regenbogenblumen. Ein Unterschied zur Spiegelwelt sind die unterschiedlichen Autos, die in den jeweiligen Chateaus stehen. So kommen die drei in ihre Welt zurück.
Eine Woche später ist Carsten Möbius wieder zu Hause in Frankfurt. Bei einem Spaziergang schmiedet er Pläne, seinen toten Freund zu rächen. Er weiß ja jetzt, wie er in die Spiegelwelt und wieder zurück gelangen kann.
Da wird jedoch aus einer vorbeifahrenden schwarzen Limousine auf ihn geschossen, und Carsten Möbius bricht tödlich getroffen zusammen...

Welche Erwartungen hatte ich an diesen Vierteiler?
Das Auftauchen und wieder Verschwinden der Spiegelwelt, ein über vier Romane verteiltes Epos.
Und dann das.
Michael Ullich von MacFool geröstet, Carsten Möbius nach seiner glücklichen Heimkehr Opfer eines Attentats, das Thema Luc Avenge wurde nicht aufgelöst - und vor allem: Der echte Robert Tendyke ist immer noch in der Spiegelwelt gefangen.
Genug Stoff also für weitere Abenteuer.
Stichwort "Abenteuer": Die vier Romane boten atemlose, kurzweilige Unterhaltung, die den Pegel bis an den obersten Rand der Bewertungsskala ausschlagen ließen.
Falls Unstimmigkeiten vorhanden sein sollten - mir sind keine aufgefallen; Kritik kann ich keine anbringen.
15 Punkte.

 Guido Latz

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