Ausgabe Nr. 114
(Nr. 14/01 - 06.07.2001 - 5. Jahrgang)
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort - Perry Rhodan - Professor Zamorra - Maddrax - Torn
Buch & Taschenbuch - Film - Impressum

Vorwort

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Band 2078: "Die Pforten von ZENTAPHER" von Ernst Vlcek

Fazit:
Sie sind drin! In ZENTAPHER... Der Zweck dieser Örtlichkeit ist noch unerkennbar - doch Ernst Vlcek gelingt es, dieses undurchschaubare Etwas ansprechend zu schildern. Das hat was - und schärft die Spannung auf den nächsten Roman der Serie.
10 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Stärken des Romans sind die Bibliothekare und der geheimnisumwitterte Architekt - die Schwächen: blaß und lustlos wirkende Protagonisten und zudem eine gewisse Langatmigkeit.
5 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2079: "Die Genetiker von Rynkor" von Susan Schwartz

Fazit:
Ein guter Roman, der einfach Spaß macht. Ein weiteres Puzzlestück in Sachen ZENTAPHER, dessen Natur immer noch nicht klar ist. Susan Schwartz beschreibt ihre Geschichte gefühlvoll und interessant.
10 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Die aktuelle Debatte um die Möglichkeiten der Genetik hat nun auch die Serie erreicht. Die Handlung selbst kommt jedoch nicht recht voran - die Dommrath-Ebene wird uns wohl auch nach 2100 erhalten bleiben. Insgesamt ein durchschnittlicher Roman.
9 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 706: "Herr der Vulkane" von Roger Clement

Fazit:
Allmählich tritt doch eine Verbesserung bei den Clement-Romanen ein. Zwar ist dieser hier immer noch nicht besonders gut, aber immerhin besser als der letzte Roman. Die Action-Szenen sind nicht mehr so massiv, und es gibt auch nette, ruhige Momente.
6 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 37: "Enthüllungen" von Bernd Frenz

Fazit:
Ein sehr solider Roman mit humoristischem Augenzwinkern, der die Handlung konzentriert vorantreibt - in letzter Zeit macht Maddrax einfach nur Spaß. Hoffen wir mal, daß die Autoren das Niveau halten können.
10 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 8: "Der Stachel des Skorpions" von Roger Clement

Fazit:
Na ja - ein Clement-Roman. Was soll man da groß zu sagen? Wir haben hier einen Skorpion im Titel, der erst auf den letzten Seiten auftaucht, eine platte Liebesgeschichte, und die Charaktere können auch nicht überzeugen. An diesem Roman kann ich einfach keine positiven Seiten finden. Daher die untenstehende Wertung.
0 Punkte
Christian Spließ                         

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Steven Erikson: "Das Reich der Sieben Städte"

Fazit:
Ein faszinierendes Leseerlebnis der düsteren Art. Dunkel - tragisch - herrlich!
12 Punkte
Alexander Haas                         

Valerio Evangelisti: "Das Blut des Inquisitors"

Fazit:
Ein doch recht seltsamer Roman, von dem man letztlich kaum so richtig weiß, was man von ihm halten soll - außer, daß ich ihn nicht richtig gut finde.
Es fehlen einfach die klaren Strukturen und Auflösungen. Rätsel und Andeutungen sind zwar recht gut und nett, aber irgendwann muß dann auch mal etwas Handfestes her, und eben jene Elemente bleibt der Roman von vorne bis hinten schuldig. Es mag zwar durchaus sein, daß irgendwann im Lauf dieses Zyklus das große Aha-Erlebnis kommt, aber bis dahin sollte der Autor lieber sehen, daß ihm nicht die Leser weggelaufen sind.
Es bleibt: teilweise gut konzipiert (mit ein, zwei wirklichen Glanzstunden), aber im großen und ganzen doch recht mau.
7 Punkte
Alexander Haas                         

Antje Ippensen: "Der 24. Buchstabe"

Fazit:
Ein Roman der Gegensätze - faszinierende Langeweile, abstoßende Spannung, erklärendes Unverständnis. Dies sind die Gefühle, die im Rezensenten nach der Lektüre des Romans vorherrschen. "Mystischer Surrealismus" - treffender als der Klappentext kann ich diesen Roman auch nicht beschreiben. Hier ist ein Hineinschnuppern jedenfalls hochgradig empfohlen, bevor man sich diesen Roman zulegt. Denn er ist sicherlich nicht für jedermann geeignet.
9 Punkte.
Winfried Brand                         

Charles Sheffield: "Feuerflut"

Fazit:
Bis kurz vor Ende ein ziemlich guter Roman, entwickelt "Feuerflut" auf dem letzten Zehntel ein bißchen zu viel Pathos. Der Roman hat nicht ein Ende, sondern deren drei, und auch diese sind nicht wirklich vorhanden - da könnte man auch eine Fortsetzung schreiben. Hierdurch wirkt die Handlung recht zerrissen und kurzgeschichtenhaft. Nach 650 Seiten bleibt beim Leser ein etwas unbefriedigtes Gefühl zurück - nachdem er sich 600 Seiten lang recht gut unterhalten fühlte. Das Ende kostet den Roman die Punkte, die er bei einem besseren Gesamtkonzept sicherlich bekommen hätte.
7 Punkte.
Winfried Brand                         

John Shirley: "Stadt geht los"

Fazit:
Kein Cyberpunk-Roman im üblichen Sinn, aber Genrefans werden an diesem Roman ihre Freude haben - trotz der vorhandenen Längen.
9 Punkte
Christian Spließ                         

Norman Spinrad: "Das tropische Millennium"

Fazit:
Ein weiteres Meisterwerk Norman Spinrads. Dieser sarkastisch-zynische Blick auf eine Gesellschaft, die innerhalb des nächsten halben Jahrhunderts zu einem Grau-in-Grau mutiert ist, sollte in keinem Bücherregal fehlen. Zumal man sich die Frage stellt, wie weit die jetzige Gesellschaft von dieser Schilderung noch entfernt ist...
14 Punkte.
Winfried Brand                         

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Tomb Raider

Fazit:
Da hat man sich doch zu sehr bemüht, den Film dem Spiel anzupassen. Zu blöd, daß dies auf der Leinwand einfach nur langweilig wirkt. Für die netten Special-Effects und für Angelinas ansehnliche Figur (verzeih mir den Sexismus, Heike) (* Ich nehme an, ihre Figur ist tatsächlich nicht von schlechten Eltern, also ist ein gewisses Maß an Sexismus wohl kaum vermeidbar. ;-) Aber wieso soll ausgerechnet *ich* Dir das verzeihen? Keine Freundin, die das machen könnte? <hämischgrins> Und außerdem weiß ich doch ganz genau, wie Ihr Männer so seid. <nochvielhämischergrins!> >:-)) Heike) gibt es so mit Mühe und Not gerade noch 2 Punkte. 
Danijel Majic                         

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