Nur 48 Stunden bleiben den Lightfightern, um das Leben von Michael
Hartmann zu retten. Dazu brauchen sie die Träne des Lichts - und
diese befindet sich auf einer Welt namens Neu-Atlantis.
Nachdem Nil're'm die Atlanter in ihre neue Welt gebracht hat, bricht
für die Bewohner eine dunkle Zeit an. Die Diener von Zorek haben
die Herrschaft an sich gerissen - mit Hilfe des "Auges". Der
Widerstand jedoch, der sich rasch bildet, kann das Auge an sich
bringen. Etliche Jahre kommen die Rebellen, die jetzt den Planeten
beherrschen, Ränkespielen der dunklen Bruderschaft auf die Spur.
Sie können jedoch nicht verhindern, daß das Element Karit
in die Atmosphäre gelangt - und diese nach und nach
auflösen wird. Doch mit Hilfe des Auges kann man eine
Schutzkuppel über den Planeten legen.
Nil're'm bringt das Team der Lightfighter unverzüglich nach
Neu-Atlantis. Das Portal, das sie benutzen, ist gegen die Kräfte
des Bösen versiegelt. Somit müssen sich Lady X, Thorsten
und Zorek gewaltig anstrengen, um in den Besitz der Träne des
Lichts zu kommen.
Als das Team der Lightfighter auf Neu-Atlantis ankommt, stellen sie
bald fest, daß das "Auge", das den Schutzschild
aufrechterhält, nichts anderes ist als die Träne des
Lichts. Zudem scheint die Zeit auf der Welt langsamer zu vergehen als
auf der Erde - sie müssen sich also beeilen. Als Ko-Rel, der
jetzige Herrscher, ihnen das "Auge" zeigt, greift seine Frau Ki-Ra
ein. Diese arbeitet schon seit einiger Zeit für Zorek und nimmt
das Auge an sich. Kurze Zeit später taucht dann Zorek auch noch
persönlich auf, nimmt die Träne an sich und
überläßt die sterbende Welt ihrem Schicksal.
Zurück auf der Erde müssen die Lightfighter feststellen,
daß die 48 Stunden beinahe verstrichen sind. Auf der Traumebene
hat sich das Triumvirat des Bösen eingefunden, um Michael
Hartmann endgültig zu vernichten. Das Ende scheint
unabwendbar.
Ja, man merkts - der erste Zyklus geht zu Ende. Und Mike Hard bietet
im ersten Teil des Zweiteilers eine rasante Handlung auf, die
für den zweiten Teil eine Menge verspricht.
Nil're'm muß verzweifelt zusehen, wie das, was er vor der
Zerstörung zu retten versuchte, letztendlich in die Brüche
geht. Das Leben von Michael Hartmann ist offenbar nicht mehr zu
retten, und das infernalische Trio hat mit den drei Tränen den
Zugang zur Allmacht - was immer das auch sein mag. Die Karten sind
schlecht verteilt in dieser Runde.
Natürlich zweifelt der Leser nicht an einem guten Ausgang des
Geschehens, aber so einen Schlag hat man dann doch nicht erwartet.
Die Lightfighter haben keinerlei Macht in den Händen, um das
drohende Ende abzuwehren - allerdings wäre damit die Serie zu
Ende. Und das wollen wir doch nicht wirklich hoffen. Obwohl, eine
Serie, in der endlich mal das Böse gewinnt, hätte durchaus
was. ;-)
Fazit:
Im ersten Teil des Abschlußbandes legt Mike Hard ein furioses
Tempo vor - Lesevergnügen erster Güte.
13 Punkte