Frank MacLachlan

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Band 37: "Der Kamf um die Macht"

Autor: Roger Covey

Jack landet zusammen mit Destero und Sara Dyke im Hauptquartier des Dämonenjägers. Nachdem Sara sich erstmal von den weißmagischen Schutzattacken erholen muß, öffnet sie im Garten ein Dimensionstor in ihre eigene Welt. Schließlich kämpft sie zusammen mit Jack und Destero gegen McDonald - vorerst zumindest.
Nachdem Sara ihre Armee beisammen hat, transferiert sich Jack gemeinsam mit seinen beiden Mitkämpfern in McDonalds Thronsaal. Er beobachtet das Kampfgeschehen. Da taucht Julian Summers auf. Er ist sehr erbost über das, was Jack getan hat - Manipulationen im Raum-Zeit-Gefüge sind sehr gefährlich. Einen Augenblick später verschmilzt der Jack der Gegenwart mit dem der Vergangenheit. Diesmal gelingt es ihm, sowohl Jack als auch Jane in Sicherheit zu bringen. Statt dessen findet Sara Dyke endgültig den Tod.
Es gelingt Jack, ein Tor zu öffnen, durch welches das Team die Seelenburg verlassen kann. Sie landen direkt im Hauptquartier der Hüter. D'Arroyo nimmt sich den Mißerfolg der Mission sehr zu Herzen, sieht aber ein, daß er momentan nicht viel tun kann. So entläßt er die Dämonenjäger nach Hause.
Etliche Zeit später taucht Destero beim Team auf. Jane begleitet ihn durch ein Tor und landet mit ihm in seinem Wohnsitz in den Bergen. Dort versenkt Destero sie in einen langen, langen Schlaf und versiegelt seine Höhle.

Hmmmm - Zeitreisen sind in der Tat etwas verwirrend. Von daher bin ich mehr als erleichtert, daß sich das Thema mit dem doch etwas enttäuschenden Ende des Vierteilers erledigt hat.
Ich weiß nicht - aber dieser Roman wirkt etwas unkoordiniert. Irgendwie irrt Jack etwas planlos durch die Gegend. Okay, Destero und Sara Dyke zusammen haben schon was - wobei Sara ja jetzt wirklich und endgültig tot zu sein scheint. Es sieht jedenfalls so aus.
Der Einwurf von Julian wirkt auch etwas gekünstelt - wenn Julian von der Zeitreise Jacks weiß, warum hat er nicht schon vorher eingegriffen? Oder Jack wenigstens gewarnt? Na ja, es scheint jedenfalls so, daß es in Zukunft keine Zeitreisen mehr geben wird - weil das Kontinuum gefährdet ist. Elegant rausgeredet. *g*
Abgesehen mal davon, daß die Dialoge ja äußerst - ähem, grottig sind. Gut, okay, an einigen Stellen wirkt der eingestreute Humor, aber im Großen und Ganzen sind die Dialoge hölzern und gestelzt.

Fazit:
Ein sehr schwaches Ende für einen insgesamt doch annehmbaren Vierteiler. Destero ist erstmal auf Eis gelegt - und vielleicht bekommt man ihn nochmal zu Gesicht. Zu wünschen wäre es jedenfalls.
5 Punkte

Christian Spließ