Ausgabe Nr. 118-120 (Nr. 18-20/01 - 05.10.2001 - 5. Jahrgang)

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort - Perry Rhodan - Professor Zamorra - Maddrax - Torn -
Online-Serien - Buch & Taschenbuch - Film - Impressum

Vorwort

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Band 2086: "Spur nach ZENTAPHER" von Uwe Anton

Fazit:
Ein ordentliches Heft. Schwer zu sagen, was fehlt - aber irgendwie kommt die Story nicht an Uwe Antons letzten Doppelband um die Ritter von Dommrath heran... Trotzdem wieder einmal der PR-typische "Sense of Wonder", und daher
10 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Fazit:
Ein guter, aber viel zu kurzer Roman. Uwe Anton gelingt es nicht, seine Stärken wirklich auszuspielen. Für einen Einzelroman ist dies zuviel Handlung, jedoch für einen Doppelroman zuwenig. Uwe Anton hätte diese Lücke durchaus füllen können. So bleibt eine schlechte Expo-Planung und ein eher schwacher Anton-Roman, der jedoch im Vergleich noch recht gut abschneidet. Viel mehr hätte man aus der Vorgabe allerdings sicherlich auch nicht machen können.
10 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Viele Antworten, die neue Fragen aufwerfen. Der Architekt ist tot und kann somit Atlan keine Fragen mehr beantworten. Ein insgesamt sehr zufriedenstellender Roman.
8 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2087: "Die Große Verheerung" von Uwe Anton

Fazit:
Noch etwas besser als der Vorgänger. Torr Samaho wartet (vier Wochen lang; jetzt geht es erst einmal wieder in die Milchstraße). Die Viererblöcke nerven (bleiben aber wohl). Seufz.
11 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

Fazit:
Ein gelungener Roman aus der Feder Uwe Antons, der vor allem in seinen Charakterisierungen (allen voran Mondra Diamond) besticht. Ansonsten gibt es Antworten auf einige Fragen, die jedoch direkt wieder neue Fragen aufwerfen. Der kosmische Anteil der Handlung nimmt weiter zu.
14 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Nichts neues an der Dommrath-Front. Der Doppelband von Uwe Anton hat zwar einige Erkenntnisse gebracht, aber diese bringen die Handlung nicht besonders voran.
6 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2088: "Gen-Tod" von Michael Nagula

Fazit:
Dieser Gastroman Michael Nagulas erweist sich als auf allen Ebenen durchwachsen. Zum einen handelt es sich bei dem Expo um das "Abstellgleis" der Serie, zum anderen können gerade mal die Action-Szenen der Handlung stilistisch überzeugen. Bei der Motivation der Protagonisten hapert es in dieser Hinsicht jedoch ein wenig. Hinzu kommt die eine oder andere Ungereimtheit in Hinsicht auf den großen Handlungsbogen. Insgesamt ergibt dies einen netten Roman, den man jedoch für einen Toilettengang eher zur Seite legt, anstatt ihn mitzunehmen...
7 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Nein, ein zweiter Eschbach ist Nagula nun wirklich nicht - aber im Großen und Ganzen gesehen kann man mit dem Gastroman durchaus zufrieden sein, wenn man kleinere Abstriche in Kauf nimmt.
8 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2089: "Rebellen am Schemmenstern" von Rainer Castor

Fazit:
Ein guter Roman - zweifelsohne. Stilistisch sehr schön erzählt, macht der Roman wirklich Spaß. Auch die Handlung wird vorangetrieben. Doch in Sachen Rückverweise auf Vergangenes beginnt Rainer Castor so langsam zu "wildern".
11 Punkte
Winfried Brand                         

Fazit:
Ein runder Roman, der Spaß beim Lesen macht.
12 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2090: "Kampf um das Zentralplasma" von Horst Hoffmann

Fazit:
Der "Kampf um das Zentralplasma" bietet vor allem eine schöne Charakterisierung des Konfliktes zwischen Bré Tsinga und Monkey. Des weiteren geht es handlungsmäßig mit großen Schritten voran, auch wenn gerade diese Handlung einige Haken und Ösen aufweist, die im Bezug auf den großen Handlungsfaden des Zyklus eher seltsam anmuten...
9 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Netter Roman. Monkey wird durch ihn verständlicher und Bre macht ihre Sache hervorragend.
10 Punkte
Christian Spließ                         

Band 2091: "Eine Spur von ES" von Horst Hoffmann

Fazit:
Ein guter Roman, der vor allem die Altleser und die Kenner der frühen PR-Historie begeistern dürfte. Das Rätsel um den Planeten des Ewigen Lebens wird noch einmal neu aufgeführt. Auch wenn der Leser schnell erahnt, daß hier eine andere Entität dahintersteckt, macht die Lektüre auf jeden Fall Spaß.
11 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Hoffmann erzählt eine nette Geschichte und der Rückbezug auf die ersten Tage der 3. Macht ist ja ganz ordentlich und solide gemacht. Der Roman ist nett, aber mehr auch nicht.
7 Punkte
Christian Spließ                         

Perry Rhodan Magazin - 40 Jahre Perry Rhodan

Fazit:
Im Vergleich zum 1999er "One-Shot" sind deutliche Aufwärtstrends erkennbar. Trotzdem wirkt dieses PR(=Perry Rhodan)-Magazin, gerade, wenn es um die Heftserie geht, eher wie ein PR(=Public Relations)-Magazin für selbige, zumindest wenn die Artikel von Mitarbeitern der Serie geschrieben sind. Insgesamt bleibt die SOL das bessere PR(=Perry Rhodan)-Magazin, doch könnte ich mir eine Mischung aus beiden als Idealform am Kiosk durchaus vorstellen.
8 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Ganz nett, aber nicht der Brüller. Die Mischung ist bunt, aber ich hatte mehr "Perry Rhodan" erwartet. Für mich bleibt das einzige wirkliche Perry Rhodan-Magazin, wie bereits gesagt, halt die SOL.
8 Punkte
Hans-Joachim Kleimann                         

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Band 710: "Hetzt den Drachen!" von Robert Lamont

Fazit:
Ein angenehm zu lesender Roman, von dem die Fooly-Fans sicher begeistert sind.
12 Punkte
Christian Spließ                         

Band 711: "Die Nacht der Wölfe" von Claudia Kern

Fazit:
Gelungener Roman, der den roten Faden um Kuang-shi weiterspinnt, mit netten Nebenfiguren aufwartet und gut zu lesen ist.
12 Punkte
Christian Spließ                         

Band 712: "Satan von Kaschmir" von Roger Clement

Fazit:
Ein typischer Clement - mehr brauche ich nicht zu sagen.
7 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 41: "Tribute to the King" von Timothy Stahl

Fazit:
Thrillerhandlung mit Ironie und Witz gepaart ergeben einen netten Roman, der an einigen Stellen durchaus seine Schwächen hat, im Großen und Ganzen aber recht vergnüglich ist.
10 Punkte
Christian Spließ                         

Band 42: "Die Unsterblichen" von Bernd Frenz

Fazit:
Packende Handlung, spannend gestaltete Charaktere - ein Highlight.
14 Punkte
Christian Spließ                         

Band 43: "Kampf um Cape Canaveral" von Ronald M. Hahn

Fazit:
Ein angenehm zu lesender, spannender Roman mit Hahns typischem Humor. Bei Perry könnte man sowas einen Füllroman nennen - so ganz unwichtig ist der Roman für die weitere Serien-Handlung zwar nicht, aber zum größten Teil überwiegt halt eine solide Action-Handlung.
10 Punkte
Christian Spließ                         

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Band 12: "Kloster des Grauens" von Stephen Salomo

Fazit:
Was nach dem Lesen des Romans bleibt, ist erstens das unangenehme Gefühl, hinters Licht geführt worden zu sein - und zudem die Erkenntnis, daß man Torn hervorragend als Computerspiel bearbeiten könnte. Ein sehr schwacher Roman.
3 Punkte
Christian Spließ                         

Band 13: "Gestrandet in Raum und Zeit" von Michael J. Parrish

Fazit:
Dämonen und Dinos sind wahrlich eine krude Mischung, aber im Großen und Ganzen ist der Zyklusauftakt doch recht annehmbar. Besonders die Hintergrundgeschichte der Wanderer bringt endlich mal etwas Tiefe in die Serie.
7 Punkte
Christian Spließ                         

Band 14: "Torcator der Folterer" von Michael J. Parrish

Fazit:
Gegenüber dem ersten Zyklus-Roman eine deutliche Verbesserung, aber so ganz reicht es nicht für eine zweistellige Note - die Fragen, die das Zeitkonzept aufwirft, kann man schlecht dem Roman anlasten, eher dem Autor.
9 Punkte
Christian Spließ                         

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Civitas Terrena - Band 2: "Begegnungen" von Martin Hoyer

Fazit:
Ein Highlight ist dieser Roman zwar nicht, aber immerhin nett zu lesende SF, bei der es dann und wann auch gewaltig kracht. Nichts Besonderes, aber es ist ja auch der erste Band.
8 Punkte
Christian Spließ                         

Das Erbe der Macht - Band 10: "Allmacht - die Macht der Engel" von Mike Hard

Fazit:
Stimmiger Abschluß eines Zyklus mit Höhen und Tiefen.
12 Punkte
Christian Spließ                         

Frank MacLachlan - Band 38: "Der Seelenstein" von Prospero

Fazit:
Wäre der Band von maßgeblicher Bedeutung für den Plot der gesamten Serie, müßte man solche "Entgleisungen" mit Schreibverbot bis einschließlich Band 200 ahnden. So aber hat Prospero die Gelegenheit genutzt, ein stilistisch interessantes Intermezzo einzuschieben (was im Rahmen von Mystery-Serien wohl eher eine Ausnahme bildet), um den Charakteren etwas mehr menschlichen Schliff zu verleihen und - was wohl am Wichtigsten sein dürfte - die Leser gut zu unterhalten.
10 Punkte
Martin Hoyer                         

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Peter David: "U.S.S. Excalibur"

Fazit:
Eine sehr rasante Handlung gepaart mit interessanten Charakteren und einer hübschen Prise Ironie - ein Lesevergnügen erster Güte.
13 Punkte
Christian Spließ                         

Peter David: "Märtyrer"

Fazit:
Der frische Wind im Star-Trek-Universum hat sich auch mit dem dritten Roman der neuen Reihe nicht gelegt. Erneut gibt es eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren und einen Story-Arc, der noch einiges verspricht.
13 Punkte
Christian Spließ                         

Harald Evers: "Der dunkle Pakt"

Fazit:
Alles in allem ein klein wenig besser als der Vorgänger, aber immer noch nicht so, daß man sich wirklich damit zufriedengeben könnte. Dazu geben weder die Handlung noch die Charaktere genug her. Insgesamt ist es kaum besser geworden.
6 Punkte
Alexander Haas                         

Georg Gaßner: "Wurmeck"

Fazit:
Ein spannender Roman, der nur zum Ende hin ein wenig abfällt. Grundsätzlich ein wenig geschwätzig wandelt der Autor auf den Spuren eines mittleren Stephen King oder auch eines Wolfgang Hohlbein zu interessanteren Zeiten. Kein Meisterwerk, aber ein solider Horror-Roman aus deutschen Landen, der sein Geld wert ist.
10 Punkte.
Winfried Brand                         

Harry Harrison / John Holm: "Der Hammer des Nordens"

Fazit:
"Der Hammer des Nordens" erweist sich als ein großartiger Parallelwelt-SF-Roman, der gekonnt von der bekannten Zeitlinie abweicht und eine faszinierende Welt vor dem Leser ausbreitet. Das gibt dann einen der interessantesten, intelligentesten und lesenswertesten Parallelwelt- (und auch Abenteuer-)Romane überhaupt und eine dringende Empfehlung an denjenigen, der dieses Genre mag.
Für wen SF aber lediglich aus Zukunftsromanen mit wilden Raumschlachten besteht, bleibt jedoch nur die Empfehlung: Finger weg.
14 Punkte.
Winfried Brand                         

Wilfried A. Hary: "Märchenerde"

Fazit:
Wer eher märchenhafte Fantasy mag, sollte einen Blick in den Roman werfen. Und auch wer bisher nicht viel von Harys Stil gehalten hat, sollte ebenfalls mal in den Text reinlesen. Er wird positiv überrascht sein.
An der äußeren Gestaltung wird noch gefeilt, und Innenillus, um die sich der Text rankt, sollten im nächsten Band nicht mehr vorkommen. Ansonsten ein schöner Roman.
13 Punkte
Christian Spließ                         

Martin Hoyer: "Chartac - Tempelsturz"

Fazit:
Martin Hoyer kann schreiben - leider zeigt er dies nur an wenigen Stellen des Romans. Standard-Fantasy von der Stange, die erst zum Schluß dieses ersten Bandes richtig mitreißend wird.
5 Punkte
Christian Spließ                         

William W. Johnson: "Out of the Ashes"

Fazit:
Wird sich der Kauf der beiden Bände lohnen? Ja, durchaus. Denn es gibt eine spannende Handlung, glaubwürdige Charaktere und zudem auch noch Stoff zum Nachdenken. Wenn dann auch noch die Übersetzung stimmt, hat Zaubermond einen wirklichen Renner im Programm - und da es weit mehr als 35 Bände im Original gibt, könnte es ein Dauerbrenner werden.
15 Punkte
Christian Spließ                         

Ursula K. LeGuin: "Die Erzähler"

Fazit:
Ein ruhiger, besonnener Roman, dessen Protagonisten einfühlsam charakterisiert sind und der gewiß nichts für jeden Leser sein wird. Wer jedoch anspruchsvolle SF mag, wird mit diesem Roman gut bedient sein.
13 Punkte
Christian Spließ                         

Brian Lumley: "Necroscope - Totenwache"

Beenden wir also diese kurze Rezi mit einem positiven Fazit zur Handlung: Sie macht wirklich gespannt auf Folgendes und die schon erwähnten Einschränkungen zur deutschen Ausgabe.
12 Punkte
Bernd Krosta                         

Kai Meyer: "Die fließende Königin"

Fazit:
Ein sehr schöner, vor allem atmosphärischer Auftakt zu einer Trilogie, die irgendwo zwischen Rowling und Pullmann schwebt, wobei Reminiszenzen an Letzteren deutlich merkbar sind. Die magisch-mystische Stimmung, die den Roman beherrscht, läßt den Leser nur so durch den Roman fliegen, wobei er fast zu vergessen bereit ist, daß das Preis-/Leistungsverhältnis in Hinsicht auf die Textmenge eventuell ein wenig unverschämt erscheinen könnte...
10 Punkte.
Winfried Brand                         

L.E. Modesitt jr.: "Der Magier von Fairhaven"

Fazit:
"Der Magier von Fairhaven" reiht sich recht nahtlos in den Zyklus ein und ist weder Höhe- noch Tiefpunkt. Was bei diesem Zyklus allemal heißt, daß man ihn sehr gut lesen kann, einem kaum langweilig wird und man mit recht großer Freude Band 11 entgegenblickt.
11 Punkte
Alexander Haas                         

Clark Ashton Smith: "Necropolis"

Neu: Co-Rezension
Hervorheben möchte ich zum Schluß nochmals die gute Arbeit der Herausgeber, besonders auch die Anmerkungen zu den einzelnen Geschichten, die viel fundierter als meine eigenen sind.
14 Punkte
Bernd Krosta                         

Brian Stableford: "Das Feuer des Salamanders"

Fazit:
Fantasy der eher ungewöhnlichen Art. Es gibt keine Orcs und keine Drachen; die Zauberer sind alles nur Scharlatane, die mit Kräutern statt mit Feuerbällen um sich werfen, und über allem schwebt die Allmacht des Vergehens.
Spannend erzählt und intensiv geschildert, auch wenn man langsam gerne wissen würde, worum es geht.
12 Punkte
Alexander Haas                         

Neal Stephenson: "Cryptonomicon"

Fazit:
"Cryptonomicon" erweist sich als ein Roman, der sich nicht so einfach klassifizieren läßt. Er ist hart, gefühlvoll, nachdenklich, lustig, beschaulich, spannend... Mathematische Vorkenntnisse können hier jedoch nur von Vorteil sein, da die Lektüre ohne jegliches Gespür für die Arbeitsweise der Kryptographie teilweise doch sehr hart werden kann. Es sei jedoch gewarnt: Die Lektüre macht süchtig! Und als Bettlektüre vor dem Einschlafen ist "Cryptonomicon" eher weniger geeignet.
15 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Wenn man in diesem Jahr nur ein Buch kaufen kann, sollte man zum "Cryptonomicon" greifen.
15 Punkte
Christian Spließ                         

Jesco von Voss: "Der Letzte wird Inquisitor"

Fazit:
Ganz netter Roman, der sich im Rahmen der üblichen DSA-Romane aufhält. Mir geht's ein wenig gegen den Strich, weil's schon wieder Borbarad ist, aber ansonsten kann man ihn ruhig im Mittelfeld ansiedeln.
8 Punkte
Alexander Haas                         

Werner A. Wilbert: "Kolonien in Not"

Fazit:
Uninteressant und unnötig. Daß Werner A. Wilbert sich selbst verlegt, ist wohlbegründet. Das Zeugs nähert sich jedenfalls eher einer Karikatur, als daß es einen erstzunehmenden Heftroman darstellt. Ein netter Versuch einer SF-Serie, dem jedoch noch vieles fehlt. Unter andrem ein Lektor, ein Physiker und vor allem: Rechtschreibkenntnisse. Für die Belustigung gibt es jedoch noch
1 Punkt.
Winfried Brand                         

Fazit:
Druck- und produktionstechnisch (mal wieder!) völlig mißlungener Wilbert-Roman, der sich seine dadurch verscherzten Sympathien aber durch eine temporeiche und fesselnde, wenn auch sehr anspruchslose Handlung mehr als zurückgewinnt. Da der Roman fast "Page-Turner"-Qualitäten entwickelt, erreicht er somit trotz aller großen Mängel als gelungener Action-Roman noch
9 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Werner A. Wilbert: "Störfall Mars"

Fazit:
Der erste Roman der Serie John Coan hinterläßt einen äußerst unprofessionellen Eindruck, sowohl, was das optische Erscheinungsbild betrifft, wie auch im schriftstellerischen Bereich. Es bleibt bei der Forderung nach einem Lektor und einem Physiker, und inzwischen schließt sich der Ruf nach einem Setzer an. Für den großen Spaß, den die physikalischen Klöpse dem Leser bereiten - so daß er sie förmlich zu suchen beginnt und sich voller Spannung fragt, welche Unkenntnisse der Autor dem Leser als nächstes präsentiert (jaja, Schadenfreude ist die schönste Freude) - gibt es dann doch noch die Wertung:
2 Punkte.
Winfried Brand                         

Fazit:
Verblüffend schlecht produzierter erster Band einer neuen SF-Serie, der mit unzähligen technischen Mängeln verärgert. Auch inhaltlich wird nur altbekannte und von anderen Serien übernommene Kost geliefert; diese unterhält aber zumindest in geringem Maße. Da ich es mit dem Grundsatz halte, daß ich keinem Roman eine Fünf oder Sechs geben darf, der in mir das Interesse an einer Fortsetzung weckt, halte ich es deshalb trotz aller Mängel noch für vertretbar, ihn mit einer schwachen vier zu bewerten.
4 Punkte.
Oliver Naujoks                         

Jo Zybell: "Das Volk der Tiefe"

Fazit:
Der "Aufbruch in die Neue Welt" ist ein gelungenes Solo-Abenteuer Lilith Edens. Solo in dem Sinn, daß es ein in sich abgeschlossener Roman ist und - endlich! - die Halbvampirin so langsam wieder beginnt, ihre Kräfte zu gebrauchen. Auch wenn sie diese "nur" verwendet, um ihrem Traummann hinterherzujagen... ;-)
11 Punkte
Thomas Folgmann                         

Fazit:
Ein netter Roman, der im letzten Drittel recht wirr wird. Ein Solo-Abenteuer, das mir der Serie selber nun wirklich nichts zu tun hat, eher erscheint es wie ein "Schubladen-Roman", bei dem nur der Name der Protagonistin ausgewechselt und ein paar Szenen umgeschrieben wurden. Mit dem "Volk der Nacht" hat dieser Roman jedenfalls wenig gemeinsam. Gelöst von der Serie bietet dieses Buch jedoch annehmbare Unterhaltung - wenn man das letzte Drittel einmal außen vor läßt.
6 Punkte. 
Winfried Brand                         

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"Der Planet der Affen"

Fazit:
Die Kritiken im Vorfeld war schon sehr schlecht, was dazu geführt hat, daß die Erwartungen an den Film doch schon recht gering waren; aber leider wurden diese immer noch ganz gut unterboten, und so ist "Der Planet der Affen" eine sehr große Enttäuschung.
Zwar ist Burtons Stil unverkennbar, aber das macht diesmal noch lange keinen guten Film, bzw. vielleicht macht gerade das einen guten Teil der Enttäuschung aus...
4 Punkte
Alexander Haas                         

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