Andreas Eschbach:

"Eine Billion Dollar"

D 2001
(734 Seiten, Hardcover, Lübbe, ISBN 3-7857-2049-1, DM 46,- / EUR 23,52)
- erschienen: September 2001 -

John Salvatore Fontanellis Leben ändert sich praktisch von einem Tag auf den anderen - denn John erbt eine Billion Dollar. Auf einen Schlag ist er der reichste Mann der Welt, obwohl seine Eltern noch leben. Genau am 23. April des Jahres 1999 - so verfügte Johns Vorfahre, ein Kaufmann der Renaissance - soll sein Nachlaß an den ältesten noch lebenden Sohn der Fontanelli-Familie ausgezahlt werden. Durch Zins und Zinseszins hat sich das Vermögen innerhalb von 500 Jahren auf eine Billion Dollar vergrößert - aber da ist noch mehr. Es gibt nämlich eine Prophezeiung, nach welcher der Erbe des Geldes der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben soll.
John muß sich zuerst an den Gedanken gewöhnen, ein reicher Mann zu sein. Gleichzeitig grübelt er aber auch darüber nach, wie er die Prophezeiung erfüllen soll - und er findet heraus, daß das Erbe eigentlich an seinen Cousin gegangen wäre, wenn dieser nicht kurz vor dem entscheidenden Datum gestorben wäre. Je mehr John dessen Leben nachgeht, desto mehr erkennt er, daß in Wirklichkeit sein Cousin der Erbe gewesen wäre - jedenfalls hatte er ein Potential, das John selbst nicht besitzt.
Da ist es nur von Vorteil, daß sich McCaine bei John meldet, der angeblich weiß, wie man mit dem Geld umgehen soll. Fortan investiert John sein Geld in Firmen und baut allmählich ein Machtmonopol auf, das seinesgleichen sucht. Doch ist dies der richtige Weg? Ist John vielleicht doch der falsche Mann am falschen Ort?

Andreas Eschbach ist einer vielfältigsten Autoren Deutschlands. Nachdem er mit "Quest" den Sinn des Lebens erforscht hat, gibt er im Gewand eines Thrillers - wobei man sich trefflich streiten kann, ob der Roman tatsächlich ein Thriller ist, aber um diese Frage soll es jetzt hier nicht gehen - eine Antwort auf die Frage, wie man mit Reichtum umgeht und wie man die Zukunft der Menschen retten kann.
Es gelingt Eschbach mal wieder, den Leser hervorragend zu unterhalten. Von der ersten bis zur letzten Zeile baut Eschbach mit guten Charakteren eine spannende Handlung auf, die einen einfach fesselt.
Und dabei kann man auch noch etwas lernen, breitet der Autor doch auf etlichen Seiten das Finanzwesen vor dem Leser aus und ist dabei keinesfalls langweilig. Es ist geradezu faszinierend - und das sage ich, der keine Anstalten macht, diesen Bereich jemals kennenlernen zu wollen.
Dabei vergißt Eschbach bei all dieser Theorie nicht, die Handlung vorwärts zu treiben. Gut, ab und an hat man das Gefühl, etliche Szenen seien etwas langatmig und unmotiviert - aber das ist eher die Ausnahme als die Regel. Was Eschbach wieder hervorragend gelingt, ist die schlichte Tatsache, daß seine Charaktere Ecken und Kanten haben. John, der an seiner Aufgabe zweifelt; die Vacchi-Anwälte, deren Padrone der festen Überzeugung ist, daß John es schon schaffen wird; Marco, der Bodyguard, der London zuerst nicht so toll findet, aber kaum lernt er McCains Sekretärin kennen, sieht die Sache anders aus... Trotz der vielen Charaktere verliert der Leser aber nicht den Überblick; und zudem gibt es wieder die ganze Palette - von Action bis zu ruhigen, nachdenklichen Stellen.
Zugegeben, das Ende ist dann doch arg kitschig. Na ja - wer sowas mag...

Fazit:
Ein faszinierender, prickelnder Roman, der trotz einiger Abstriche um Längen besser ist als "Quest".
12 Punkte

Christian Spließ

Aufgrund der Veröffentlichungspolitik der Buchverlage (Verspätungen!) liegt uns hiermit nun bereits das dritte Buch von Andreas Eschbach in diesem Jahr vor. Nach dem höchst vergnüglichen Jugendroman "Das Marsprojekt" und der befriedigenden, wenn auch nicht gänzlich gelungenen Space-Opera "Quest" legt Eschbach mit "Eine Billion Dollar" jetzt wieder mal ein voluminöses Hardcover vor.

Wie schon bei seinem Erfolg "Das Jesus-Video" macht allein schon die Prämisse Lust, sofort mit der Lektüre des Romans anzufangen:

Der mittellose Pizza-Ausfahrer John Salvatore Fontanelli aus New York bekommt eines Tages Besuch von vier Anwälten, die ihm eröffnen, daß er eine Billion Dollar geerbt habe. Das Vermögen stammt von einem Vorfahren, der vor 500 Jahren einen Betrag (der heute 10.000 Dollar entspricht) angelegt hatte, welcher sich unberührt (durch Zins und Zinseszins bei einem mageren Zinssatz von 4 Prozent) vermehren konnte und nach dem Prinzip der Reiskörner auf dem Schachbrett auf diesen kaum vorstellbaren Betrag angewachsen ist. Vermehrt sich Geld wirklich von selbst? Darauf findet man im Roman eine Antwort...
In dem Testament über eine Billion Dollar ist auch noch eine Klausel enthalten, daß der Erbe dieses Vermögens der Menschheit ihre Zukunft wiedergeben solle. Nachdem Fontanelli zunächst den unerwarteten Luxus eines solchen Lebens genießt, fängt er dann an, sich Gedanken zu machen, wie man so eine Menge Geld zum Nutzen der gesamten Menschheit einsetzen kann. Um Dinge verändern zu können, braucht man Macht und Einfluß, und so stellt er einen äußerst arbeitseifrigen Top-Manager ein, der sich seit einem Vierteljahrhundert auf diese Aufgabe vorbereitet hat. Mit dessen Hilfe baut er das größte Firmenimperium der Menscheitsgeschichte auf.
Aber reicht es selbst mit diesem Einfluß dazu aus, um der Menschheit ihre Zukunft zurückzugeben?

Wie man schon aus der Inhaltszusammenfassung erahnen kann, handeln große Teile des Romans von Konzernübernahmen und Wirtschaftsfragen allgemein. Eschbach hat einen unglaublichen Arbeitsaufwand bei der Recherche betrieben und präsentiert dem Leser eine Unmenge an höchst interessanten Informationen, die keineswegs trockene Betriebswirtschaft sind - im Gegenteil: Eschbach hat diese Informationen so spannend aufbereitet, daß man vielen Passagen nahezu atemlos folgt und mit dem Umblättern kaum nachkommt.
Was das Buch aber wirklich großartig macht, ist, daß Eschbach auch viele Bücher ausgewertet hat, die sich tatsächlich mit der Zukunft der Menschheit befassen, und zwar sowohl aus anthropologischer und soziologischer als auch aus ökologischer Sicht. Die Ideen, die er dabei präsentiert, sind teilweise verblüffend und enorm faszinierend und hallen noch lange im Kopf nach, auch wenn man die Buchdeckel schon geschlossen hat. Die Leidenschaft, mit der der Autor diese Ideen von seinen Protagonisten vortragen läßt, wirkt ansteckend; und so hat sich der geneigte Rezensent des öfteren dabei beobachtet, wie er zu seinem Bücherregal oder ins Internet ging, um gewisse Sachverhalte noch zu vertiefen und noch lange, lange über gewisse Ideen nachdachte. Diese möchte ich hier nicht wiedergeben, da ich dem Leser das Vergnügen nicht nehmen möchte, sich diese selber zu erschließen.
(Ein Seitenhieb sei mir erlaubt: Dieses Buch wurde als einer der ersten Eschbach-Romane überhaupt auch in der FAZ rezensiert. Der Rezensent attestierte Eschbach ebenfalls, daß er viel recherchiert habe, wenn auch, wie er in Klammern hinzufügt, nicht immer ganz korrekt. Dabei bleibt es. Was ist denn bitte nicht ganz korrekt? Dieser Rezensent hat es sich sehr einfach gemacht: Er erscheint so unheimlich gebildet und belesen und braucht sich nicht die Arbeit zu machen, diesen Vorwurf zu belegen. Für solch ein Vorgehen habe ich nur ein Wort: Das ist unfair.)

Um dies klarzustellen: Das Buch ist keineswegs nur für betriebswirtschaftlich interessierte Personen geeignet. Ich würde mich mitnichten zu dieser Gruppe zählen; die Bandbreite der Themen in diesem Buch geht weit darüber hinaus und bietet wirklich faszinierende Einblicke in Geschichte, Ökologie, Soziologie, Medien usw.; die Liste ist sehr lang. Ich hoffe, ich schade dem Buch nicht, wenn ich folgenden Satz schreibe: Ein Roman, von dem man wirklich etwas lernen kann, im positivsten Sinne dieses Wortes. Und ich schiebe schnell hinterher: Den erhobenen Zeigefinger hat sich Eschbach dankenswerterweise, im Gegensatz zu seinem Vorbild Johannes Mario Simmel, völlig gespart. Eschbach will, im Gegensatz zu Simmel, nicht missionieren, sondern dem Leser Ideen vorstellen und es ihm dann selber überlassen, was er daraus macht. Richtig und gut so!

Wie ist das Buch aber nach literarischen Kriterien zu beurteilen?
Zunächst ist festzustellen, daß dies KEIN Genre-Roman ist. Phantastische Elemente gibt es, Eschbach-untypisch, in diesem Roman eigentlich nicht. Es finden sich zwar teilweise Elemente des Thrillers. Diese sind aber recht konventionell und stören sogar fast. Der Roman lebt einzig und allein davon, daß der Leser äußerst gespannt ist, wie der Autor die faszinierende Prämisse fortspinnt (so wie im "Jesus-Video") und schließlich auflöst sowie von dem Vortrag verschiedenster, hochinteressanter Ideen. Und davon lebt der Roman sehr gut. Der Spannungsbogen wird von der ersten Seite über eine lange Strecke bis zur letzten Seite konstant auf sehr hohem Niveau aufrechtgehalten, und so kann man nur das höchste Lob vergeben, das man einem Buch aussprechen kann: "Eine Billion Dollar" ist ein Page-Turner erster Güte.

Positiv hervorzuheben ist noch, daß Eschbach bei der Konstruktion eines Plots immer besser wird. Nach der Lektüre dieses Romans (BITTE, BITTE NICHT VORHER!) möchte ich das Augenmerk der geneigten Leserschaft mal auf den geschickten Einsatz des ersten und letzten Satzes des Romans richten. Auch ansonsten legt Eschbach eine große Souveränität bei der Behandlung des Stoffes an den Tag: Alles, was den Leser interessiert, schildert er in angemessener Breite, und alles, was man sich eher kürzer wünscht, wird von ihm verdichtet dargestellt; auch an überraschenden Wendungen mangelt es nicht. Längen sind mir (bis auf eine ganz kleine) nicht aufgefallen, das Buch liest sich wie ein Eilzug. Ein Beispiel noch für Eschbachs erzählerische Raffinesse (Vorsicht! Kleiner Spoiler!): Als sich herausstellt, daß einer der Hauptpersonen immer offener nazistische Züge an den Tag legt, spiegelt er dieses in einer Parallelhandlung, in welcher ein tatsächlicher Alt-Nazi präsentiert wird. Kurze Rede, langer Sinn: Eschbach wird, von Roman zu Roman, ein immer noch besserer Erzähler. Hut ab!

Auch wenn es den Gesamteindruck praktisch nicht schmälert, seien noch einige kleine Kritikpunkte angebracht: Stilistisch muß Eschbach immer noch an sich arbeiten; sein Schreibtstil ist immer noch teilweise zu durchschnittlich, und auch das dämliche und bei ihm in fast jedem Roman auftretende Adjektiv "blöde" kann er sich immer noch nicht verkneifen.
Natürlich werde ich hier nicht die Auflösung des Romans verraten; es sei nur angemerkt, daß zumindest ich diese als nicht ganz so elegant empfand wie beim "Jesus-Video", aber vielleicht gab der Stoff auch ein ähnlich elegantes Ende nicht her. Um aber Entwarnung zu geben: Alle Klippen, die zu einem offensichtlichen oder sogar dämlichen Ende hinführen werden, umschifft Eschbach elegant. Also: Das Ende ist sehr wohl befriedigend, nur halt nicht ganz auf dem Niveau vom "Jesus-Video".
Diese kleinen Kritikpunkte schmälern den Gesamteindruck aber nicht im Geringsten, und so gibt es hierfür, da eine Bewertung nicht schematisch erfolgen sollte, keinen Abzug.

Zum Schluß noch eine kleine Warnung: Anhänger konventioneller Genre-Literatur kommen sicherlich nicht auf ihre Kosten. Herkömmliche Spannungselemente oder Action-Szenen fehlen fast gänzlich, die hat der Roman aber nun auch wirklich nicht nötig.

Wäre dieser Roman in den USA geschrieben worden, hätte sich aufgrund des Themas sicherlich Michael Crichton des Stoffes angenommen. Und so stimme auch ich in den Chor der Leute ein, die Eschbach als den deutschen Michael Crichton bezeichnen, in meinen Augen ein nicht zu unterschätzendes Lob. Crichton hat selbst bereits zwei Romane verfaßt, die sich mit wirtschaftlichen Zusammenhängen befassen: "Rising Sun" und "Airframe". Beides gute, respektive sehr gute Romane, "Eine Billion Dollar" ist aber noch besser als diese beiden.

Aufgrund der Abstinenz phantastischer Elemente sicher ein eigenartiger Kandidat für eine FLASH-Rezension. Da die Werke dieses Autors aber bisher schon hierher gehörten, wollen wir mal die Genre-Grenzen nicht zu eng auslegen...

Fazit:
Bisher Eschbachs bester Roman. Kein Thriller im ursprünglichen Sinne, dafür aber eine wahre Fundgrube an faszinierenden Ideen, die man in einem Unterhaltungsroman selten in dieser Form findet. Eine höchst intelligente, anregende und vor allem enorm spannende Lektüre. Mehr kann man von einem Buch eigentlich nicht erwarten. Wer nur einen Roman dieses Jahr liest, sollte zu diesem Page-Turner greifen. Ein klarer Anwärter für den Titel "Buch des Jahres 2001".
15 Punkte.

Oliver Naujoks

Daß Andreas Eschbach einer der vielseitigsten Schriftsteller Deutschlands ist, hat er schon öfter bewiesen - bisher jedoch im phantastischen Sektor. Mit "Eine Billion Dollar" verläßt Eschbach nun dieses Genre und wagt sich in den Thriller-Bereich (ob dieser Begriff allerdings zutreffend ist, darüber kann man sich sicherlich streiten) und stellt sich die Frage: Was macht ein Mensch, der plötzlich eine Billion Dollar erbt? (Und dabei ist die deutsche Billion gemeint - nicht die amerikanische, die ja "nur" der deutschen Milliarde entspricht...)
Aus dieser Frage entwickelt Eschbach eine hochspannende, sehr interessante Geschichte. Wie spannend sie ist, kann man vielleicht daran erkennen, daß ich das Buch eben zum Zweck des Rezensierens zur Hand genommen habe, und ehe ich mich versehen hatte, hatte ich auch schon wieder die ersten 30 Seiten gelesen...
Dabei sollte man "spannend" jedoch nicht mit "actionreich" gleichsetzen, denn Action-Szenen muß man in diesem Werk schon sehr gezielt suchen. Andreas Eschbachs Stärke sind vielmehr seine Charaktere, die von ihm sehr lebendig geschildert werden. Es sind Menschen mit all ihren Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen - bis hin zu den kleinsten Nebenfiguren.
Vor allem die Entwicklung John Fontanellis vom armen Schlucker über den reichen Playboy hin zur verantwortungsbewußten Person ist sehr schön geschildert, aber auch die anderen Charaktere können sich sehen lassen.
Eschbach läßt diese Personen in der Finanz- und Wirtschaftswelt agieren. Und dieser Hintergrund ist es, bei dem man merkt, daß Eschbach sehr umfangreich und ordentlich recherchiert hat. Immer wieder läßt Eschbach Hintergrund-Informationen in die Handlung einfließen, ohne daß der Roman dadurch trocken zu lesen wäre. Nein, wenn Eschbach seinem Leser etwas erklärt, so macht er dies auf spannende Art und Weise und sorgt so dafür, daß er Leser am liebsten noch mehr Informationen zum Thema hätte. Nun ist dies beileibe kein Sachbuch über Wirtschaftswissenschaft oder Finanzpolitik, doch lernt der Leser bei der Lektüre doch so einiges über diese Wissensgebiete. (Natürlich nur, wenn er sich darin nicht selber schon bestens auskennt. Der Laie jedoch, der sich - wie der Rezensent - bisher recht wenig um diese Gebiete gekümmert hat, findet hier spannend und faszinierend aufbereitete interessante Informationen, die er in dieser Form nicht missen möchte. Und Eschbach schreibt dies, ohne belehrend wirken zu wollen. Den erhobenen Zeigefinger sucht man im ganzen Roman vergeblich. Eschbach will faszinieren - und das gelingt ihm vollauf.)
Auch wenn es um die Frage geht: "Wie kann man die Welt verbessern - wie kann man der Menschheit die Zukunft zurückgeben?" (wie es in der Prophezeiung heißt) bietet Eschbach einige sehr gut recherchierte Denkansätze, die er mit eigenen Ideen kombiniert. Hier könnte man spitzfindigerweise auch die Verbindung zur Science Fiction herauslesen, spielt diese Literaturgattung doch mit genau dieser Frage: "Wie könnte sich die Welt entwickeln, die Zukunft der Menschheit aussehen?" bzw. "Was passiert, wenn sich die Welt so entwickelt?" Aber diese Verbindung ist sicherlich ein wenig weit hergeholt...
Insgesamt haben wir hier über gut 650 Seiten den besten Eschbach-Roman bisher vorliegen: hochinteressant, faszinierend und vor innerer Spannung gar berstend. Tja, und dann kommt die Auflösung des Romans, und hier hat sich Eschbach sicherlich keinen Gefallen getan. Mag die dahinterstehende Grundidee ja noch angehen (den Streit über das Für und Wider dieser Lösung überlasse ich den Volkswirtschaftlern), so ist das "Wie" der Schilderung für diesen Autor eher eine schwache Leistung. Die Handlung springt von einem Punkt zum anderen, so daß der Leser ihr kaum noch folgen kann (was auch inhaltliche Gründe hat, die ich jedoch hier nicht weiter erläutern möchte, um nicht zu viel zu verraten). Es bleibt mir nur zu sagen: Das Ende ist eher enttäuschend.

Fazit:
Über weite Strecken erweist sich "Eine Billion Dollar" als der bisher beste Roman Andreas Eschbachs. Nur die Auflösung der Handlung ist diesmal eher schwach ausgefallen und hinterläßt einen etwas schalen Beigeschmack. Das kann den Rezensenten allerdings nicht von einer dringenden Empfehlung für all diejenigen abhalten, die die Grenzen des Phantastik-Genres nicht allzu eng sehen und auch schon mal etwas anderes lesen. Der reine Genre-Leser wird mit dem Buch allerdings eher weniger glücklich werden.
13 Punkte.

Winfried Brand


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